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19. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 19 - Zucchini-Salat mit Chili


Zum weihnachtlichen Endspurt habe ich noch einen blitzschnell zubereiteten Salat, der Euch mit vielen Vitaminen versorgt, euer Immunsystem stärkt und vor allem sehr lecker ist. Das Ganze nennt sich "Zucchinisalat" und beinhaltet neben der vitaminreichen Zucchini noch entzündungshemmenden Chili und immunstärkende Zitrone. Für das besondere Geschmackserlebnis gibt es dann noch etwas Minze. Und wie sollte es bei mir auch anders sein, das Rezept kommt von Jamie Oliver und ist zu finden in "Jamies 30 Minuten Menüs"*. Der Salat passt super gut zu Reis und Fisch, ist aber auch mit einem frischen Ciabatta ein Hochgenuss.
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Zubereitung
Die Zitrone halbieren und von einer Hälfte den Saft in eine Schüssel pressen. Mit 2 Esslöffeln Olivenöl, sowie einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer verrühren. Die Minze waschen und trockenschütteln. Die Minzeblätter, sowie die Hälfte der Chilischote ganz fein hacken und ins Dressing geben. Die Zucchini waschen und trockentupfen. Mit einem Sparschäler dann möglich viele Streifen von der Zucchini abziehen und in die Schüssel geben. Den Zucchinisalat erst kurz vor dem Essen mit dem Dressing vermischen und dann mit Reis und Fisch oder Ciabatta servieren.
Für die Zubereitung als Salat die Zutaten dann verdoppeln.






Guten Appetit!
Eure Elly

16. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 16 - Risotto mit Pangrattato


Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte in der Küche ein paar neue Sachen auszuprobieren, stand das erstmalige Kochen eines Risottos an. Ich habe Risotto zuvor noch nie probiert, weil ich dachte, dass es sehr aufwendig wäre. Man ist zwar eine Weile in der Küche beschäftigt und man muss ganz schön viel rühren, aber ich finde, dass es die Mühe wert ist. 
Für meinen ersten Versuch habe ich mir ein sehr einfaches Risotto-Rezept aus dem Kochbuch "Besser kochen mit Jamie Oliver"* ausgesucht. Es handelt sich um ein Risotto-Grundrezept mit einem knusprig, würzigem Topping aus Brotbröseln, Chili, Sardellen, Knoblauch und Zitrone - was als Pangrattato bezeichnet wird. Diese leckere Brotbröselmischung habe ich auch bereits mit Nudeln zubereitet, als "Pasta mit Pangrattato". Dies ist einfach zuzubereiten und so konnte ich mich bei dem Küchenexperiment voll auf das Risotto konzentrieren. 
Es war gar nicht so leicht, den richtigen Garpunkt für den Reis zu finden, da ich nicht wußte wie die richtige Konsistenz sich anfühlen sollte. Aber ich habe einfach immer wieder probiert und dann, ähnlich wie bei Pasta, an dem Punkt aufgehört, wo ich den Reis als angenehm auf der Zunge empfunden habe. Ich bin total happy, dass ich das ausprobiert und wieder etwas gefunden habe, was genau nach meinem Geschmack ist. Risotto wird es also wieder geben. 

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Zubereitung

Pangrattato
Zitronenschale, Knoblauch, Chilischote, Sardellen und Toastbrot (oder Ciabatta)  mit etwas Sardellenöl in der Küchenmaschine mixen. Alternativ könnt Ihr das Toast mit einem Messer zerhacken. Knoblauch fein hacken, Sardellen fein hacken, Chili im Mörser zerreiben und dann alles zusammen mit der Zitronenschale in einer Schüssel vermengen. Eine Pfanne erhitzen, einen Schuss Olivenöl hineingeben und die Brotbröselmischung darin rösten, bis sie dunkelbraun und knusprig ist. Dann auf ein Küchenpapier geben und abkühlen lassen.

Risotto - Grundrezept
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In einem weiteren Topf Olivenöl und Butter erhitzen und darin Staudensellerie und Zwiebeln für 15 Minuten bei schwacher Hitze glasig andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Den Reis dazugeben und die Hitze erhöhen. Jetzt ständig rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Zügig den Wermut oder Weißwein dazu gießen und dabei ständig weiterrühren, bis die Alkoholwolke verflogen ist und der Reis aromatisch duftet.
Dann mit einer Schöpfkelle die heiße Brühe löffelweise zugeben, dabei ständig weiter rühren und die nächste Portion erst dazugeben, wenn der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Die Hitze wieder etwas reduzieren. Die Brühe zugeben, bis der Reis alles aufgesogen hat. Das dauert in etwa 14-15 Minuten. Der Reis wird nun langsam weich, hat aber noch spürbar Biss.

Risotto - Fertigstellung
Die Hälfte der Brühe (100 ml) zu dem vorgegarten Risotto geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei ständig rühren. Die Temperatur wieder verringern und den Reis weitergaren, bis er fast sämtliche Flüssigkeit aufgenommen hat. Jetzt wieder schöpflöffelweise die restliche Brühe zugießen und wieder rühren, bis der Reis gar ist. Man sollte zwischendurch immer wieder probieren, Risotto sollte cremig-zart sein, aber noch Biss haben.
Den Topf vom Herd nehmen, Butter und Parmesan hinzufügen und unter den Risotto mischen. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Deckel auflegen und noch 1 Minute ruhen lassen. Mit dem Salz sparsamer sein, da das Pangrattato schon recht würzig ist.
Das Risotto auf einem Teller anrichten, mit Pangrattato bestreuen und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

27. Juli 2012

Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone

 

Heute habe ich ein richtig tolles Muffin-Rezept für Euch - Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone. Sehr lecker, leicht säuerlich und doch süß, irgendwie genau richtig bei den warmen Temperaturen. Der Ingwer kommt nur ganz sanft durch und gibt den Muffins einen ganz tollen Geschmack. Das Rezept ist aus Cynthia Barcomi's Backbuch "I love baking". Sie beschreibt die Muffins als idealen Muntermacher zum Frühstück. Genau das habe ich heute Morgen getan, ich bin früh aufgestanden und habe mir genau diese Muffins zum Frühstück gebacken. Dazu eine Tasse Kaffee und der Start in den Tag war perfekt. Man kann ruhig ein paar mehr backen, denn durch einen Guss mit Zitronensirup halten sich die Muffins, luftdicht verschlossen, mehrere Tage und laut Cynthia kann man sie auch einfrieren - so hat man bei Bedarf immer welche fürs Frühstück bereit.


Zubereitung
Den Backofen auf 190° C vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden oder einfetten. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer weiteren Schüssel die Butter und den Zucker mit einem Handmixer verschlagen, bis alles ganz fluffig ist. Eier dazugeben und weiter verschlagen. Zitronenschale und Ingwer einrühren, anschließend die Buttermilch. Die Mehlmischung hinzufügen und nur so lange verrühren, bis sich gerade so alle Zutaten vermischt haben. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und für 15-18 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher oder Holzspieß die Garprobe machen. Die fertigen Muffins aus dem Backofen holen. Zucker mit Zitronensaft vermischen und für 1 Minute in die Mikrowelle stellen oder in einem kleinen Topf auf dem Herd zum Kochen bringen. Nach dem Backen die Muffins 10 Minuten lang abkühlen lassen, dann mit einem Zahnstocher bzw. Holzspieß durchlöchern und mit einem Backpinsel mit dem Zitronenguss bestreichen - die Muffins müssen von dem Sirup durchtränkt sein. Die Muffins abkühlen lassen und genießen.





When Life gives you Lemons, make Lemon Muffins!
Eure Elly

24. Juli 2012

Zucchini gefüllt mit Schafskäse


Die Sonne scheint, es ist warm und es scheint als würde der Sommer sich doch noch mal zeigen. Da wird es Zeit für etwas Sommerliches auf dem Teller - Zucchini gefüllt mit Schafskäse. Rezepte gibt es viele im Internet, aber ich habe hier einfach mal meine eigene Version gemacht. Das Gericht ist schon leicht, schmeckt auch lauwarm und bedarf nur wenig Zeit in der Vorbereitung - genau richtig bei den Temperaturen und man lieber die Zeit Draußen verbringt. Mit einem Hauch Zitrone bekommt das Gericht einen schönen Frische-Kick und schmeckt herrlich lecker. Ich mag die Kombination so wie sie ist und benötige keine weitere Beilage. Wer aber etwas dazu servieren möchte, kann das natürlich tun. Es sollte auch mit anderen Käsesorten, wie z.B. Mozzarella, Parmesan, Emmentaler, usw. funktionieren, einfach nach Eurem Geschmack ausprobieren.


Den Backofen auf 175° C vorheizen. Die Zucchini waschen, halbieren und mit Hilfe eines Löffels das Kerngehäuse entfernen. Das Innere der Zucchini mit einem Messer fein hacken und in eine Schüssel geben. Die ausgehöhlten Zucchini in eine Auflaufform geben. Knoblauch schälen und fein hacken. Schafskäse ebenfalls klein schneiden und zusammen mit dem Knoblauch zu der zerkleinerten Zucchini in die Schüssel geben. 1-2 TL Zitronenöl (bzw. Olivenöl und etwas Zitronenschale) dazugeben, alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Die Masse auf die Zucchini verteilen, nochmal mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss etwas Olivenöl darüber geben. Für 25-30 Minuten in den Ofen geben.








Geniesst den Sommer!
Eure Elly

5. April 2012

Zitronen-Senf-Kartoffeln und Möhren aus dem Ofen


Vor Kurzem habe ich in einer Folge von "Jamies 30 Minuten Menüs" ein Gericht namens "Quetschkartoffeln" gesehen. Dort serviert er, als Beilage, zerdrückte Kartoffeln mit Zitrone, Senf und Petersilie zu Schweinekoteletts. Die Kartoffel-Idee schwirrte mir seit Tagen durch den Kopf und nachdem ich eine passende Gemüsebeilage ausgewählt hatte, konnte ich das Rezept nun umsetzen. Ich koche aus "Jamies 30 Minuten Menüs" auch nicht unbedingt immer das komplette Menü, sondern ich nehme mir Ideen oder einzelne Gerichte raus und kombiniere sie mit anderen Rezepten. So habe ich hier das Rezept für die Kartoffeln mit Zitrone und Senf mit dem Rezept für "Möhren aus dem Ofen" aus dem Buch "Besser kochen mit Jamie" kombiniert. Das Zusammenspiel von Senf Zitrone und Kartoffel ist sehr lecker und ich kann mir das für die beginnende Grill-Saison auch sehr gut als Kartoffelsalat vorstellen, besonders weil es so frisch schmeckt. Die Möhren aus dem Ofen sind nun keine Besonderheit, aber die Kombination von Möhren, Knoblauch, Thymian und Kräuteressig passt hervorragend zu den Zitronen-Senf-Kartoffeln.


Zubereitung:

Möhren aus dem Ofen
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Möhren schälen und nach Wahl halbieren, vierteln oder im Ganzen lassen, wenn diese nicht zu dick sind. In etwa 5 cm lange Stücke schneiden oder sie lang lassen, wie es Euch am liebsten ist. Die Möhren mit einem Schuss Olivenöl, einem Spritzer Essig, einer Prise Salz und Pfeffer, Thymian und Knoblauch in einer ofenfesten Form vermengen. Fest mit Alufolie verschließen und im Ofen für 30-40 Minuten weich garen. Die Folie abnehmen und für weitere 10 Minuten garen, bis sie gebräunt und karamellisiert sind.


Während die Möhren im Ofen sind, kann man wunderbar die Kartoffeln zubereiten.

Zitronen-Senf-Kartoffeln
Die Zitrone halbieren, die eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte beiseite legen. Die Kartoffeln schälen (bzw. die Schale gründlich abbürsten/waschen) und halbieren bzw. vierteln, so dass etwa 2-3 cm große Kartoffelstücke entstehen. In einem Topf mit Salzwasser für 15-20 Minuten kochen, bis sie weich sind. Die zweite Zitronenhälfte mit zu den Kartoffeln ins Wasser geben und mit kochen. Während die Kartoffeln kochen, Zitronensaft, Olivenöl, Zucker und dem Senf zu einem gleichmäßigen Dressing verrühren. Nach Belieben den Knoblauch dazugeben. Petersilie fein hacken und bereitstellen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abgießen, kurz ausdampfen lassen und zum Dressing geben, Petersilie dazu und alles gut vermengen, so dass die Kartoffeln gleichmäßig mit dem Dressing überzogen sind.

Zusammen mit den fertigen Möhren aus dem Ofen servieren. Ihr könnt es als vegetarisches Gericht genießen oder Ihr serviert es z.B. mit einem Braten, Schweinekoteletts oder Steaks.



Guten Appetit!
Eure Elly

23. März 2012

Pasta mit Zucchini, Knoblauch und Zitrone


Der Frühling verwöhnt uns gerade mit wundervollem Wetter und am liebsten möchte man den ganzen Tag in der Sonne verbringen. Man ist hochmotiviert und überlegt, wie man sich für den Sommer fit machen kann. Um sich geschmacklich schon einmal auf die warme und sonnige Jahreszeit einzustellen, habe ich heute ein leichtes, schnell zubereitetes und kalorienarmes Gericht auf meinen Teller gezaubert - Pasta mit Zucchini, Knoblauch und Zitrone. (Knoblauch kann man natürlich auch weglassen.) Es schmeckt frisch und lecker und macht Lust auf den Sommer.


Zubereitung
In einem Topf mit Salzwasser die Pasta nach Packungsanleitung gar kochen. Die Zucchini der Länge nach vierteln, die Fasern und Samen aus der Mitte entfernen und in kleine Stücke oder Stifte schneiden. Eine große Bratpfanne erhitzen, etwas Olivenöl (1 EL) hineingießen. Die Zucchini hinzufügen, mit einer großen Portion Pfeffer würzen und braten, bis sie goldgelb und etwas weich geworden sind. Den gehackten Knoblauch und einen Teelöffel Senf dazugeben. Sobald die Penne gar ist, in einem Sieb abgießen. Die Pasta sofort in die Pfanne geben und zusammen mit der Zucchini und dem Knoblauch durch schwenken. Den Zitronensaft dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles durchmengen und wenn die Flüssigkeit verdampft ist, sofort servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

16. März 2012

Zitronen Cupcakes mit Himbeer-Buttercreme


Können denn Cupcakes eine Sünde sein? Ja sie können! Eine süße kleine Sünde, die es wert ist probiert zu werden. Aus dem Magazin "Lecker Bakery" habe ich Euch bereits die Black Bottom Cupcakes vorgestellt - die waren traumhaft lecker. Ein weiteres Rezept habe ich gestern nachgebacken, denn ich hatte zum gemeinsamen Germanys Next Top(f)model gucken eingeladen und da man ja auf seine Linie achten soll, gab es "Lemon Cupcakes mit Himbeer-Buttercreme". Ich kann Euch sagen, die sind soooooo LECKER! Die kleinen Zitronentörtchen sind total fluffig und der Himbeer-Geschmack in der Buttercreme harmoniert wunderbar mit der Zitrone. Ich kann Euch die Cupcakes also wirklich nur empfehlen - ein totaler Genuss!
Was mir an dem Rezept nicht so gut gefällt, ist die Zusammensetzung der Buttercreme. Das Verhältnis stimmt, aus meiner Sicht, nicht so ganz. Die Creme hat stark nach Butter geschmeckt und die Konsistenz war nicht wirklich cremig. Ich habe sie dann doch nochmal nach dem White Frosting Rezept gemacht habe, nur mit Himbeergelee. Das hat sehr gut geklappt und die Creme ist genauso geworden, wie ich sie mag. Hier muss man ein wenig mit den Mengen experimentieren, je nachdem wie viel Frosting man auf den Cupcakes haben möchte.


Falls jemand komplett das Originalrezept möchte, hier die Buttercreme-Zusammensetzung: 200g Himbeergelee, 500g weiche Butter, 200g Puderzucker - Zubereitung, wie unten beschrieben.


Zubereitung
Den Backofen vorheizen, E-Herd: 175° C, Umluft: 150° C. Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl und Backpulver mischen. Eier in einer Rührschüssel verquirlen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Milch, Öl, Zitronensaft und -schale zufügen und gut vermischen. Die Mehlmischung einrühren udn den Teig auf die Förmchen verteilen. Für 15 Minuten backen, die Garprobe machen und die Cupcakes bei Bedarf noch einige Minuten backen. 
Aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen. Für das Frosting das Himbeergelee durch ein Sieb streichen. Die Butter mit der Hälfte des Puderzuckers in einer Schüssel mit einem Handrührgerät mixen. Das Himbeergelee dazugeben, weiter verschlagen. Den restlichen Puderzucker dazugeben und so lange verschlagen bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Mit einem Spritzbeutel auf die Cupcakes spritzen oder mir einem Messer aufstreichen. Nach Belieben noch mit Zuckerperlen verzieren und für 1 Stunde kalt stellen.








Ich wuensche Euch ein bezauberndes Wochenende!
Eure Elly

7. September 2011

Gute-Laune-Reis-Pfanne


Herzlich Willkommen zu Elly's kleiner Gute-Laune-Kochstunde :)
Heute zaubern wir uns eine Reis-Pfanne mit Karottenscheibchen, Zitrone und Ingwer. Dieses Gericht ist sehr einfach und ist super schnell zubereitet. Es ist kalorienarm und durch die leuchtend gelbe Farbe vom Reis, in Kombination mit den orangefarbenen Karotten, ein stimmungshebender Farblecks auf dem Teller - und überhaupt, Zitronen-sauer macht lustig und Ingwer macht frisch.
Entstanden ist das Gericht, als ich einen übrig gebliebenen Berg Karotten verarbeiten musste und ich eigentlich keine Zeit zum Kochen hatte. Aber nun, fix die Kochschürze umgebunden und los geht es!


Zubereitung:
  1. Den Reis gart Ihr nach Packungsanweisung. In der Zwischenzeit von der Zitrone die Schale abreiben und den Saft anschließend auspressen. Den Ingwer schälen und reiben oder durch eine Knoblauchpresse drücken.  
  2. Die Karotten schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Da ich meine Karottenstücke gerne etwas knackig mag, gebe ich die Karottenscheiben in eine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser (oder gebe sie in einen Topf mit kochendem Wasser)  und blanchiere sie dadurch nur etwa 1-2 Minuten. Anschließend das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und zur Weiterverarbeitung beiseite stellen. 
  3. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden und ebenfalls bereitstellen. 
  4. Kurz vor Ende der Garzeit vom Reis eine große Pfanne auf niedriger Stufe erhitzen und die Butter zusammen mit dem Olivenöl hineingeben. Wenn die Butter leicht aufschäumt, die Zitronenschale, den Ingwer und die Kurkuma zufügen. Den Saft der Zitronen dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alle Zutaten gleichmäßig verrühren, sodass sich eine goldgelbe Paste ergibt.  
  5. Den Reis dazugeben, gut durchmischen. Jetzt noch die Karotten und die Frühlingszwiebeln dazugeben, nochmals gut durchmischen, gegeben falls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse oder Fleisch bzw. Fisch dazugeben, ganz nach Eurem persönlichen Geschmack.



Viel Spaß beim Ausprobieren!
Eure Elly

17. August 2011

Rosmarin-Zitronen-Salz


Es geht weiter mit Geschenkideen aus der Küche. Nachdem ich Euch gestern von meinen selbstgemachten Teebeuteln berichtet habe, möchte gibt es heute mein Rosmarin-Zitronen-Salz. Das Rezept für ein Zitronensalz habe ich bei Jamie Oliver entdeckt und da ich die Idee ein Salz mit Gewürzen zu verfeinern echt toll fand, wollte das eigentlich schon längst mal ausprobieren - bisher war ich aber noch nicht dazu gekommen. 
Nun gab es in Engelchens Küche vor einiger Zeit einen Post für ein Zitronen-Thymian-Salz, was mich an mein Vorhaben mit dem Gewürzsalz erinnerte und was ich am letzten Wochenende endlich umgesetzt habe. Ich habe mich lediglich für eine Kombination von Rosmarin (statt Thymian) und Zitronen entschieden - diese Variante passt sehr gut zu Steak, Ofenkartoffeln und Fisch.
Ich habe das Salz dann in kleine Vorratsgläschen gefüllt, mit einem Etikett beklebt, noch ein Schleifchen drum herum gebunden und am Wochenede verschenkt.

 

Zutaten für das Rosmarin-Zitronen-Salz:

  • 200g grobes Meersalz (reichte für 2 kleine Gläschen)
  • 1 Zitrone, davon die Schale abgerieben (nach Geschmack vielleicht auch 2 Zitronen)
  • einige Zweige Rosmarin
  • 1 Mörser


Zubereitung:
Den Rosmarin waschen und gut abtrocken, die Nadeln abzupfen und grob hacken. Die Schale der Zitronen fein abreiben und einen Moment an der Luft trocknen lassen (oder bei niedrigster Temperatur ganz kurz im Backofen). Salz, Rosmarin und Zitronenschale portionsweise in den Mörser geben (bei mir passte nicht alles rein, daher portionsweise) und nun ist Muskelkraft gefragt, alle Zutaten solange mörsern bis die gewünschte Feinheit erreicht ist. Anschließend in die Vorratsgläschen füllen, die mit einem Etikett versehen und fertig ist das "Geschenk aus der Küche".


Liebe Grüße!
Eure Elly

8. April 2011

Pasta mit Zitronen-Lachs-Sauce

Neulich fragte mich mein Liebster, ob wir nicht mal wieder „Lachs-Carbonara“ machen könnten. Zuerst habe ich gar nicht verstanden was genau er meinte und so muss ich ihn auch angeschaut haben. Dann sagte er: "Na, dieses leckere Gericht mit Nudeln und Lachs in der Carbonara-Sauce!", da wusste ich dann, was er haben wollte.
Es handelt sich hierbei zwar nicht wirklich um eine Carbonara, aber um eine cremige weiße Sauce, die  der Carbonara sehr ähnlich ist. Sie wird ohne Ei zubereitet, bekommt aber durch die Zitrone einen schönen frischen Geschmack und eignet sich hervorragend für die kommende warme Jahreszeit.



Einen Topf mit Wasser aufsetzen und die Pasta nach Packungsanleitung zubereiten. Währenddessen die Sauce vorbereiten. In einem weiteren Topf die Butter erhitzen und die Zwiebeln ca. 5 Minuten glasieren. Mit der Brühe ablöschen, die Milch oder Sahne hinzufügen, zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und zur Sauce geben. Bei frischem Lachs erst kurz vorher in die Sauce geben, da er sonst zu trocken wird. Zitronensaft, Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles verrühren. Auf reduzierter Hitze weiter köcheln lassen bis die Sauce eingedickt ist. Bei Bedarf 1-2 TL Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren und in die köchelnde Sauce geben, falls diese noch zu dünn sein sollte.
Die fertige Pasta abseihen und die Sauce drüber geben. Nach Geschmack mit Petersilie und/oder abgeriebener Zitronenschale garnieren und servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly

4. April 2011

Lemon Ripple Tart - Marmorierte Zitronen-Tarte

Am Wochenende zeigte sich der Frühling von seiner besten Seite, und so habe ich einen fruchtig-frischen Kuchen gebacken. Das Rezept habe ich aus dem Magazin „Jamie – Mehr Leben in der Küche“ von Jamie Oliver. Ich hatte hier über das Magazin berichtet und nun gibt es mein erstes Ergebnis daraus.

Lemon Ripple Tart – Marmorierte Zitronen-Tarte: laut Jamie eine himmlische Erfahrung, bei der man mit nur einem Biss eine lockere Zitronenfüllung, buttrigen Mürbeteig und karamellisierten Zucker erlebt.


Für den Teig Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben, Butter dazugeben und kneten bis sich Krümel bilden. Die geriebene Zitronenschale drüberstreuen, das verquirlte Ei dazugeben, alles untermengen und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Eine Kugel formen, mit Mehl bestäuben, etwas flach drücken und für 30 Minuten ruhen lassen.

Springform (Durchmesser 28 cm) einfetten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen, sodass er den Boden der Springform ausfüllt. Teig leicht in die Form drücken, Rand abschneiden. Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 160° C (Umluft) vorheizen. Den  Teig mit Backpapier abdecken und mit Hülsenfrüchten beschweren. Auf mittlerer Schiene für 10 Minuten backen. Dann Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und für weitere 15 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist.

Während der Kuchen abkühlt für die Füllung Eigelb, Eier, Zucker, Vanillemark, Zitronensaft und –schale in einen Topf geben und bei milder Hitze mit einem Schneebesen schlagen. Wenn die Mischung leicht verdickt ist, die Butter unterrühren.  Sobald alles eingedickt ist und am Löffelrücken kleben bleibt, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Umrühren und durch ein Sieb passieren.

Für die Himbeerfüllung die Himbeeren (oder die anderen Früchte) mit Zucker in einem kleinen Topf zerdrücken. Bei mittlerer Hitze 10 Minuten unter Rühren kochen, bis es wie Marmelade aussieht.

Zitronencreme auf den Teig geben und gleichmäßig verteilen. Himbeermarmelade drüber verteilen und spiralförmig untermischen. Kuchen 30 Minuten abkühlen lassen, die Oberfläche mit Puderzucker bestäuben und mit dem Küchenbrenner karamellisieren.





















































Das mit dem Karamellisieren konnte ich leider nicht machen, da ich noch keinen Küchenbrenner besitze und es im Ofen leider nicht so wirklich geklappt hat. Sonst hat die Zubereitung super geklappt und das Ergebnis kann sich trotz fehlender Karamellschicht sehen lassen.
Ich finde den Mürbeteig sehr lecker, aber für den Geschmack der Tarte insgesamt fehlt definitiv die Karamellschicht. Die Zitronenfüllung ist recht dominant und da braucht man noch was Süßes. Die Idee der Tarte finde ich absolut klasse, aber für meinen persönlichen Geschmack würde ich die Zitronencreme etwas abwandeln, etwas weniger Zitrone und mehr Vanille. Sonst sehr lecker und super frisch – ideal für warme Frühlings-/Sommertage.

Ich wünsche Euch eine wundervolle Woche!
Eure Elly