Posts mit dem Label Cynthia Barcomi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Cynthia Barcomi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

22. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 22 - Kartoffel-Kaviar-Parfait


Ein besonderer Anlass erfordert ein besonderes Essen. Mein Liebster ist nach seinem abschließenden, 4-monatigen Ausbildungsabschnitt gestern wieder aus Bremen nach Berlin zurückgekehrt. Man könnte sagen: "He is coming home for Christmas.", aber das Schöne ist, dass er nun bleibt. Zu einem solchen Anlass kann man ruhig mal ein Fass aufmachen oder in meinem Fall eben den Kaviar. Das "Kartoffel-Kaviar-Parfait in Martinigläsern" nach einer Idee aus Cynthia Barcomi's "Kochbuch für Feste" ist eine Kombination aus einer Art Kartoffelsalat, einem Eiersalat, Lachs und Kaviar. Die einzelnen Komponenten erscheinen langweilig - Kartoffeln, Ei und Fisch. Sie ergeben aber in ihrem Zusammenspiel ein fantastisches Geschmackserlebnis. Es handelt sich hierbei um eine Vorspeise und daher sind die benötigten Mengen für 2 Personen entsprechend gering. Die Zubereitung lohnt sich, ich würde das Gericht beim nächsten Mal allerdings für mehrere Personen oder in der doppelten Menge zubereiten und es dann nochmal zum Frühstück servieren.

Zubereitung
Die Kartoffelwürfel in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie gar sind. Abgießen und gleich abkühlen, zum Trocknen auf ein Geschirrhandtuch verteilen.
In einer Rührschüssel die saure Sahne, Crème fraîche und etwas Milch verrühren. Die abgekühlten, trockenen Kartoffeln zur Sahne-Crème-fraîche-Mischung geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.In einer weiteren Schüssel aus dem Ei, Cornichon und Mayonnaise einen Eiersalat machen. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In zwei Martinigläsern (oder anderen Glasschälchen oder Gläsern) einzelne Schichten anrichten: Kartoffelsalat, Eiersalat, Lachs mit einem Spritzer Zitrone, Schnittlauch und Kartoffelsalat. Mit einem Klecks Crème fraîche und zwei Teelöffeln Kaviar garnieren und servieren oder bis zum Servieren kalt stellen.




Ich wünsche Euch einen wunderbaren, entspannten 4. Advent im Kreise Eurer Liebsten!


Liebe Gruesse!
Eure Elly

2. April 2013

Mandel-Dattel-Schnitten


Mein Liebster ist momentan ein kleiner Trockenfrüchte-Junkie. Daher haben wir eigentlich immer eine Tüte getrocknete Feigen oder Pflaumen da. Ich nasche auch immer wieder gerne davon und sie eignen sich sehr gut zum Backen, wenn man keine frischen Früchte da hat. Nach den Haselnuss-Feigen-Muffins hatte ich noch ein Rezept für "Haselnuss-Dattel-Schnitten" aus Cynthia Barcomi's Backbuch* auf meiner Backliste. Da ich aber nur noch gemahlene Mandeln da hatte, habe ich die Haselnüsse kurzerhand ersetzt und Mandel-Dattel-Schnitten gebacken. Es geht ziemlich flott, da man für den Boden die Zutaten nur eben zusammenrühren muss. Die Füllung wird kurz aufgekocht und auf dem Boden verteilt, schnell noch Streusel oben drauf und ab in Ofen. Die Schnitten sind ein bisschen wie eine Mischung aus Streuselkuchen und Crumble. Knuspriger Boden, fruchtig weiche Füllung und leckere Streusel - mein Liebster war total begeistert! *Affiliate-Link zu meinem amazon shop


Zubereitung
Den Backofen auf 200° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zusammenmischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Etwas mehr als die Hälfte als Boden fest in eine quadratische Form (23 cm) hineindrücken. Die Zutaten für die Füllung in einem Topf aufkochen. Die Nüsse zur Füllung in den Topf geben und die Masse auf dem Boden verstreichen. Den Rest der Boden-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Für ca. 20-25 Minuten backen, bis es goldbraun ist. Vor dem Servieren in kleine Stücken schneiden.





Ich wuensche Euch eine wunderbare Woche!!
Eure Elly

1. April 2013

Hefezopf oder das Challah-"Experiment"


Für die Osterfeiertage hatte ich mir überlegt, dass ich mal einen Hefezopf backen könnte. Lange habe ich das Rezept aus Cynthia Barcomi's Backbuch* vor mich hin- und hergeschoben, weil das pure Hefegebäck ohne Füllung doch eher unspektakulär ist. Jedoch hat es mich immer wieder gelockt, denn ich mag Leckereien aus Hefeteig - ich sage nur "Cinnamon Rolls"! Die Zutaten für einen Hefezopf sind unkompliziert, man braucht Mehl, Zucker, Hefe, Eier, Pflanzenöl und Wasser. Auch die Zubereitung ist im Grunde keine große Sache, das klappt wie von selbst. Das Ergebnis allerdings hat mich ziemlich überrascht. Der Teig war vor dem Backen schon ganz schön aufgegangen, aber beim Backen hat er nochmal zugelegt und ich bekam einen riesigen Hefezopf, obwohl ich die Menge der Zutaten halbiert hatte...? Aber ich will mich gar nicht beschweren, denn der Hefezopf schmeckt himmlisch lecker. Innen ist er ganz luftig und er hat eine knusprige, süßliche Kruste. Ich bin mehr als Zufrieden und werde den Hefezopf garantiert nochmal backen. *Affiliate-Link zu meinem amazon shop

(Halbierte Zutatenmenge im Vergleich zum Original im Buch)

Zubereitung
Die Hefe mit einer Prise Zucker ins Wasser einrühren und 5 Minuten gehen lassen. Ich habe diesen Schritt weggelassen, da ich Trockenhefe verwendet habe. Diese habe ich direkt zu den trockenen Zutaten hinzugefügt. Die trockenen Zutaten abwiegen und in einer großen Rührschüssel vermengen. Wer Rosinen in seinem Hefezopf haben möchte sollte diese an dieser Stelle dazugeben. Die Eier mit dem Öl verschlagen und nach Belieben die abgeriebene Schale der Zitrone und der Orange hinzufügen. Das Hefe-Wassergemisch (oder nur das Wasser) zu den trockenen Zutaten geben, einrühren, dann das Öl-Ei-Gemisch hinzufügen und mit den Knethaken des Handmixers gut vermischen. Wenn sich alles gut vermengt hat, den Teig auf der Arbeitsfläche kneten, bis er sich weich und elastisch anfühlt. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. 
Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, den Teig niederboxen. Den Teig in 3 Teile (für einen Laib oder 6 Teile für 2 kleine Laibe) teilen und wurstförmig ausrollen, bis es ca. 25 cm lang ist. Die Enden übereinanderlegen und den Teig flechten, so dass ein Zopf entsteht. Die Enden unter den Laib stecken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen, in dieser Zeit den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Eigelb mit Wasser verquirlen und damit den Laib einpinseln. Nach Belieben mit Mohn oder Sesam bestreuen und dann für 50 Minuten backen. Für die kleinen Laibe reichen 30 Minuten. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mit Butter, Honig oder Pflaumenmus genießen.



Liebste Gruesse!!
Eure Elly

29. März 2013

Bagels - eine runde Angelegenheit


Bagels, die runde Brötchenangelgenheit aus einem Hefeteig mit dem Loch in der Mitte. Habt Ihr sie schon mal selbst gemacht? Nein?! Dann wird es aber höchste Zeit, denn selbst gemachte Bagels sind soooo lecker und meiner Meinung nach auch viel besser als die gekauften zum Aufbacken. Nachdem ich die Bagels mal im "Deli" von Cynthia Barcomi gegessen habe, habe ich mir vorgenommen, sie auch mal zuhause zu backen - das passende Buch steht ja im Regal. Nun habe ich den freien Tag genutzt und bin vollkommen begeistert. Der Teig für die Bagels (nach dem Rezept aus Cynthia Barcomi's Backbuch* ist schnell zusammengerührt. Dann benötigt man etwas Geduld, denn der Hefeteig braucht etwas Ruhe. Nach 45 Minuten kann man dann loslegen und die Kringel formen. Durch ein kurzes Bad in kochendem Wasser bekommen die Bagels beim Backen ihre typische Kruste - außen schön glänzend und knusprig und innen weich - so sollen Bagels sein. Belegen kann man sie nach Herzenslaune, einfach mit Frischkäse und Marmelade bestrichen, mit Räucherlachs belegt oder komplett als Sandwich serviert - ganz so wie man es am liebsten mag. Perfekt für ein leckeres Sonntags- oder Feiertagsfrühstück und als kleinen Gag könnte die Bagels sogar als Eierbecher benutzen, das bunte Ei einfach oben drauf setzen. *Affiliate-Link zu meinem amazon shop


Zubereitung
Zucker und Hefe ins Wasser geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Das Hefegemisch dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes kneten, bis
der Teig weich und elastisch ist (das dauert so in etwa 5-10 Minuten). Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat. Den Backofen  auf 200° C (Umluft) vorheizen. Einen großen Topf Wasser mit einem Esslöffel Zucker zum Kochen bringen. Den Teig in Portionen von 110 g pro Bagel abwiegen (oder in 14 gleich große Stücke teilen). Der Teig sollte etwas klebrig sein (kein Mehl verwenden!), da sich der klebrige Teig besser rollen lässt. Jedes Stück zu einer Wurst rollen und um die Hand wickeln. Die offenen Enden müssen unter der Handfläche sein. Verbinden Sie die Enden, indem Sie sie mit der Handfläche zusammenrollen. Auf ein Backblech legen und noch einmal kurz gehen lassen. Mit den übrigen Teigstücken ebenso verfahren. Die Hitze unter dem Topf reduzieren, sodass das Wasser gerade noch köchelt. Geben Sie so viele Bagels ins Wasser wie Platz vorhanden ist, ohne dass sie sich berühren. Wenn sie an die Oberfläche steigen (nach ca. 2 Minuten), aus dem Wasser holen und aufs Backblech legen. Wer mag, kann jetzt die Bagels mit Sesam, Mohn oder Kräutern bestreuen. Für 20-22 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.







Wuensche Euch einen schoenen Karfreitag!!
Eure Elly

26. März 2013

Haselnuss-Feigen-Muffins


Gerade wenn man nicht so viel Zeit zum Backen hat, sind Muffinrezepte einfach toll! Die Zutaten sind schnell zusammengestellt, die Zubereitung dauert nur wenige Minuten und nach 15 Minuten Backzeit (plus ein bisschen Zeit zum Abkühlen) da sind sie auch schon fertig. Am Wochenende habe ich mal in Cynthia Barcomi's Backbuch* geblättert und geschaut, was ich noch nicht daraus gebacken habe. Ich wurde fündig bei einem Rezept für Muffins mit Haselnuss und getrockneten Feigen - wie passend, denn mein Liebster ist momentan ganz heißhungrig auf die süße Trockenfrucht. Also ab in die Küche und schnell ein Portion gebacken. Die Muffins sind nussig, fruchtig, nur ganz leicht süß und wunderbar lecker. Neben Haselnuss und getrockneten Feigen sind auch noch Haferflocken drin, dadurch kann man sie auch prima zum Frühstück genießen. Und wer keine getrockneten Feigen mag, kann diese natürlich einfach durch Rosinen oder andere Trockenfrüchte ersetzen. *Affiliate-Link zu meinem amazon shop
 

Zubereitung
Den Backofen auf 190° C vorheizen (Ober-/Unterhitze) und eine Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen auskleiden. Die trockenen Zutaten abmessen, vermengen und bereitstellen. Die zerlassene Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verschlagen. Eier, Sirup und Milch nach und nach dazugeben und alles gut vermischen. Die trockenen Zutaten hinzufügen und mit einem Holzlöffel verrühren. Zum Schluss noch die Haselnüsse und Feigen unterheben. Den Teig auf die Muffinform verteilen und für 15-18 Minute goldbraun backen (nach 15 Minuten die Garprobe). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und genießen!



Viel Spass beim Nachbacken!!
Eure Elly

30. September 2012

Pancake-Türmchen


Sonntag, Kaffee und Pancakes - ein perfekter Morgen. Meine Fellnase hat mich heute Morgen zeitig aus dem Bett gemauzt, es ist ja schließlich Berlin-Marathon-Day. Ich laufe zwar nicht mit, aber dieser großen Veranstaltung kann man sich als Berliner nur schwer entziehen. Wir haben perfektes Laufwetter und ich hatte ein großartiges Frühstück. Luftige Pancakes mit Frischkäse und selbstgemachter Erdbeeremarmelade von Mutti. Alles sportlich aufgetürmt, um die süße Leckerei mit Messer und Gabel, zu erklimmen. Dazu eine Tasse Kaffee und der Tag kann kommen.


Zubereitung
Trockene und die flüssige Zutaten jeweils in einer Schüssel vermischen. Die trockenen Zutaten zu den Flüssigen hinzufügen und vorsichtig vermengen – auf keinen Fall zu viel rühren! Eine Pfanne bei mittlerer Hitze etwas einbuttern. Etwa 2–4 Esslöffel Teig in die Pfanne geben, dabei darauf achten, dass die Pancakes nicht zu dicht beieinanderliegen. Die Küchlein erst wenden, wenn sich auf der Oberfläche Bläschen gebildet haben. Wenn die zweite Seite goldbraun ist, raus damit und ab in den Ofen zum Warmhalten. Für die Türmchen dann einen Pancake auf den Teller legen, mit Frischkäse und Marmelade bestreichen. Dann wieder einen Pancake drauf, sowie Frischkäse und Marmelade. Mit einem Pancake abschließen und den Turm mit Honig garnieren, fertig!



Ich wuensche Euch einen schoenen Sonntag!
Eure Elly

27. Juli 2012

Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone

 

Heute habe ich ein richtig tolles Muffin-Rezept für Euch - Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone. Sehr lecker, leicht säuerlich und doch süß, irgendwie genau richtig bei den warmen Temperaturen. Der Ingwer kommt nur ganz sanft durch und gibt den Muffins einen ganz tollen Geschmack. Das Rezept ist aus Cynthia Barcomi's Backbuch "I love baking". Sie beschreibt die Muffins als idealen Muntermacher zum Frühstück. Genau das habe ich heute Morgen getan, ich bin früh aufgestanden und habe mir genau diese Muffins zum Frühstück gebacken. Dazu eine Tasse Kaffee und der Start in den Tag war perfekt. Man kann ruhig ein paar mehr backen, denn durch einen Guss mit Zitronensirup halten sich die Muffins, luftdicht verschlossen, mehrere Tage und laut Cynthia kann man sie auch einfrieren - so hat man bei Bedarf immer welche fürs Frühstück bereit.


Zubereitung
Den Backofen auf 190° C vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden oder einfetten. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer weiteren Schüssel die Butter und den Zucker mit einem Handmixer verschlagen, bis alles ganz fluffig ist. Eier dazugeben und weiter verschlagen. Zitronenschale und Ingwer einrühren, anschließend die Buttermilch. Die Mehlmischung hinzufügen und nur so lange verrühren, bis sich gerade so alle Zutaten vermischt haben. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und für 15-18 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher oder Holzspieß die Garprobe machen. Die fertigen Muffins aus dem Backofen holen. Zucker mit Zitronensaft vermischen und für 1 Minute in die Mikrowelle stellen oder in einem kleinen Topf auf dem Herd zum Kochen bringen. Nach dem Backen die Muffins 10 Minuten lang abkühlen lassen, dann mit einem Zahnstocher bzw. Holzspieß durchlöchern und mit einem Backpinsel mit dem Zitronenguss bestreichen - die Muffins müssen von dem Sirup durchtränkt sein. Die Muffins abkühlen lassen und genießen.





When Life gives you Lemons, make Lemon Muffins!
Eure Elly

21. Juni 2012

Lovely Cupcakes


Mal ehrlich, was bitte ist das denn für ein Wetter? Heute ist Sommeranfang und hier ist es total trüb und regnerisch. Da kommen ein paar kleine Cupcakes genau richtig - süß, himmlisch lecker und schon ist das Wetter da Draußen völlig egal. Gestern habe ich mit diesen süßen Törtchen meine Arbeitskolleginnen überrascht, denen es sichtlich gut geschmeckt hat. Die Cupcakes sind total easy, im Grunde könnt Ihr auch jedes Rezept für einen Sandkuchen verwenden. Wenn Ihr einen Teil des Mehls durch Stärke ersetzt, wird auch dieser Teig ganz fluffig. Für meine Variante habe ich das Rezept für Vanillekuchen (White Cake) aus Cynthia Barcomi's Backbuch verwendet, weil die Törtchen damit immer total luftig werden. Nur die Menge für das Frosting habe ich diesmal reduziert, damit die Cupcakes nicht zu mächtig werden. Außerdem habe ich dem Teig Erdbeersirup (z.B. von Monin) beigefügt, so dass die Törtchen ganz zart den Geschmack von Erdbeeren bekommen, das Frosting blieb ganz neutral - Ergebnis: traumhaft lecker!


Zubereitung
Den Backofen auf 180°C (Umluft: 160°C) vorheizen, eine Muffinbackform einbuttern und leicht mit Mehl bestäuben oder mit Papier-Backförmchen auskleiden. Die trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Die weiche Butter stückchenweise hinzufügen und mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrührgerät so einarbeiten, dass erbsengroße Krümel entstehen. Vanillezucker, Ei, Milch und Erdbeersirup in die Mehlmischung einrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinformen verteilen; sie sollten etwa zu 2/3 gefüllt sein. Im vorgeheizten Backofen etwa 15-18 Minuten backen (Garprobe machen!) und anschließend zehn Minuten abkühlen lassen, bevor Sie sie aus der Form nehmen.
Für das Frosting den Puderzucker in eine Schüssel sieben, die Milch (oder Zitronensaft) hinzufügen und verrühren bis eine cremige Masse entstanden ist. Nach Bedarf mit Lebensmittelfarbe einfärben. Mit einem Messer oder einem Löffel auf die gut abgekühlten Cupcakes auftragen und nach Belieben mit Zuckerstreuseln dekorieren.




Liebste Gruesse!
Eure Elly

15. Juni 2012

Focaccia


Heute geht es zum Picknick in den Park und dafür habe ich Focaccia selbst gemacht. Eine tolle Alternative zu Baguette oder anderem Brot, denn man kann sie auch einfach pur genießen. Klassisch wird Focaccia einfach mit Kräutern und Salz gebacken, aber man kann es auch variieren und weitere Zutaten hinzufügen. In meinem Fall habe ich Knoblauch dazugegeben und mit Thymian und frischem Oregano abgerundet. Aber auch Oliven oder getrocknete Tomaten eignen sich hervorragend um die Focaccia zu verfeinern. Sie passt zu Gegrilltem, zu Dips und Auftrichen (wie z.B. Schafskäsecreme oder Aufstrich mit getrockneten Tomaten), zu Antipasti oder man streicht einfach etwas Butter drauf. Man kann Focaccia auch aufschneiden und als Sandwich belegen - es ist absolut vielseitig und dazu noch verdammt lecker. Dieses tolle Rezept ist aus dem Buch Cynthia Barcomi's "I love baking" und hier ist es für Euch, inklusive einer Bildanleitung.


Zubereitung
Die beiden Mehlsorten zusammen mit Hefe, Salz und schwarzem Pfeffer in einer großen Schüssel vermischen. Olivenöl und Wasser dazugeben und mit einem Handmixer mit Knethaken etwa 4-5 Minuten kneten. Der Teig sollte dann einheitlich und elastisch sein. Gebt erst mal ca. 400 ml dazu und schaut, wie sich der Teig entwickelt. Ist er noch zu trocken, gebt noch etwas Wasser hinzu. Der Focacciateig ich ziemlich weich und klebrig. Etwa einen Teelöffel Olivenöl in die Schüssel geben und den Teig darin wenden, so dass er rundherum eingeölt ist. Mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen. 

Ein Backblech oder eine Form mit etwas Maisgrieß oder Paniermehl bestreuen - das ist wichtig, damit die Focaccia nicht am Blech kleben bleibt. Der Teig sollte sein Volumen verdoppelt haben - je länger man ihn gehen lässt, desto luftiger und geschmacksintensiver wird er. Den Teig nun niederboxen (mal so richtig die Faust in den Teig schlagen). Den Focacciateig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, ihn halbieren und dann direkt auf dem Backblech weiter verarbeiten. Jede Teighälfte zu einem Fladen von etwa 28 cm Durchmesser flachdrücken - man kann natürlich auch mehrere kleine Focacciabrote machen. Mit den Finger mehrere Vertiefungen in die Oberfläche klopfen, nicht zu fest drücken. Dadurch entstehen kleine Taschen, in denen sich das Olivenöl des Toppings sammelt.

Für das Topping das Olivenöl mit Wasser vermischen. In meinem Fall habe ich die fein gehackten Knoblauchzehen zuvor in das Olivenöl gegeben und etwas ziehen lassen. Damit die Fladen großzügig einpinseln. Die Kräuter und das Meersalz darüber streuen und die Focaccia vor dem Backen nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 200° C vorheizen und die Focaccia dann 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. Wenn Ihr Knoblauch verwendet, nehmt nur 180° C, da der Knoblauch sonst verbrennt. Die fertigen Focaccia auf einem Gitter auskühlen lassen. Fertig!

Teigvolumen verdoppeln lassen
Teig niederboxen
Backblech mit Maisgrieß/Paniermehl bestreuen
Teig zum Fladen falch drücken
Dabei mit den Fingern kleine Vertiefungen einklopfen



Topping: Olivenöl mit Knoblauch und Wasser vermengen

Frischer Oregano

Fladen mit dem Öl-Gemisch einpinseln, mit Salz und Kräutern bestreuen

Die fertige Focaccia

Ein Genuss!


Liebe Gruesse!
Eure Elly

31. Mai 2012

Rugalach mit Himbeerfüllung

 

Dieses kleine Seelengebäck Rugalach mit Schokoladenfüllung habe ich Euch im letzten Jahr vorgestellt. Ich liebe diese kleine Leckerei -  vor allem mit Schokolade, aber nun habe ich die Rugalach mal mit einer Fruchtfüllung gebacken. In Cynthia Barcomi‘s Backbuch "I love baking" präsentiert sie neben der Schokoladenfüllung auch noch eine Erdbeerfüllung. Ich habe satt Erdbeere jedoch Himbeere verwendet und bin total begeistert. Ich kann mich nicht für einen Favoriten entscheiden, aber die Fruchtfüllung ist ideal für den Sommer - fruchtig und leicht. Neben Frucht sind auch noch Mandeln und ein wenig weiße Schokolade mit drin. Einfach traumhaft lecker!


Zubereitung
Mehl, Puderzucker, Salz und Vanille-Aroma in einer Rührschüssel vermischen. Frischkäse und Butter zur Mehlmischung geben und mit einem elektrischen Mixer zerkrümeln. Den Zitronensaft hinzufügen und mischen, bis gerade so ein Teig entsteht. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst schnell durchkneten, damit die Butter nicht schmilzt. Den Teig in 4 Stücke teilen, jedes Stück etwas platt drücken und einzeln in Klarsichtfolie einwickeln. Für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen - dort halten sie sich mehrere Tage; einfrieren lässt sich der Teig auch. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten – dafür alle benötigten Zutaten gut vermischen und beiseite stellen. Den Ofen auf 185° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jede Teigscheibe zu einem Kreis ausrollen - etwa 2 mm dick, mit einem Durchmesser von 26 cm. Die Teigscheibe in 12 gleich große Stücke schneiden. Mit einem Teelöffel auf jedes Dreieck etwas Füllung häufen und von den Enden her aufrollen. Mit allen Teigstücken wiederholen. Etwa 10-15 Minuten backen, bis die Rugalach goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. 









Viel Spass beim Naschen!
Eure Elly