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10. April 2013

Pasta mit Hackfleischbällchen und Tomatensauce


Nach Spaghetti mit Bolognese habe ich mich nun an einer Tomatensauce mit Hackfleischbällchen versucht. Eigentlich ist das nicht wirklich etwas Besonderes, aber die Kombination aus der fruchtigen Tomatensauce und den würzigen Hackfleischbällchen ist einfach ein tolles Geschmackserlebnis. Bei diesem Gericht wird einem richtig warm ums Herz. Ganz wichtig ist, dass man unbedingt breite Nudeln (wie z.B. Parpadelle) verwendet, damit die Nudeln von der Sauce überzogen werden und man beim Essen von allem etwas auf die Gabel nehmen kann. Das Rezept ist aus Jamie Olivers Kochbuch "Besser kochen mit Jamie Oliver"* und auch wenn Euch die Zutaten Muskatnuss und Zimt in diesem Zusammenhang seltsam vorkommen mögen, so lasst sie nicht weg - Ihr werdet mit einem tollen Ergebnis belohnt. Man kann die Sauce auch gut vorbereiten und dann vor dem Servieren aufwärmen. Oder man kocht gleich eine größere Portion und friert einen Teil ein. Dann hat man immer eine leckere Pastsauce bereit. *Affiliate-Link zu meinem amazon shop


Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand vermengen. (Sollte die Masse noch zu nass sein, noch ein wenig Paniermehl oder Semmelbrösel dazugeben.) Die Hackfleischmasse zu murmelgroßen Kugeln rollen, auf einen Teller legen und in den Kühlschrank stellen, bis die Tomatensauce fertig ist.

Den Knoblauch fein hacken, die Basilikumblätter abzupfen und beiseite stellen, die Stängel hacken. Die Chilischote mehrmals mit einer Messerspitze einstechen. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch mit den Basilikumstängeln sowie der Chilischote sanft anbraten. Die Tomaten und den Essig hinzufügen. Salzen udn pfeffern und die Tomatensauce dann für 30 Minuten köcheln lassen. Danach die Chilischote herausnehmen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Fleischbällchen darin kräftig braun braten und dann zur Tomatensauce geben. Die Sauce jetzt nochmal abschmecken, eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer würzen und für weitere 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Paste nach Packungsanleitung gar kochen. Die Pasta abseihen (dabei etwas Nudelwasser auffangen) und zur Sauce geben. Butter, Parmesan und die Hälfte der Basilikumblätter (zuvor grob gehackt oder zerpflückt) dazugeben und alles gut vermengen. Bei Bedarf etwas Nudelwasser untermischen. Auf Tellern verteilen, mit dem restlichen Basilikum und etwas Parmesan garnieren und servieren.


Morgen wird es sportlich auf meinem Blog, denn ich starte mit meinem ersten Themenbeitrag und ich berichte, wie es bisher so mit meinen Neujahrsvorsätzen läuft.

Liebe Gruesse!
Eure Elly

6. Februar 2012

Lamm-Kebabs mit Pistazien und Salat


Seit einiger Zeit läuft auf Sixx Jamie Oliver. In einer dieser Folgen präsentierte er ein Lamm-Kebab, wovon ich total fasziniert war, weil er Pistazien unter das Fleisch gemischt hat. Ich wusste sofort, dass ich das mal machen muss. Zum Glück stand das Kochbuch "Natürlich Jamie", aus dem das Rezept stammt, bereits in meinem Bücherregal. Die Frage ist nur, weshalb mir das Gericht in dem Buch noch nicht aufgefallen war. Aber wenn man Jamie sieht, wie er so mit den Zutaten rumwirbelt, bekommt man gleich Lust in die Küche zu stürmen und zu kochen. Das Rezept kam also sofort auf den Speiseplan. Leider habe ich für die Zubereitung das Gewürz Sumach nicht bekommen, aber als Alternative habe ich, auf Jamies Rat,  Zitronenschale verwendet. Das Ergebnis ist ein Essen mit einem reichhaltigen Geschmackserlebnis - würzig und frisch - einfach lecker!


Zubereitung

Das Lammfleisch zusammen mit dem Thymian, dem Chili, dem Kreuzkümmel und Sumach in einem Mixer zerkleinern - oder mit dem Lammhackfleisch vermischen. Von jedem Gewürz dabei etwas Zurückbehalten, um die Kebabs damit zu bestreuen. Salzen und Pfeffern und die Pistazien dazugeben, weiter zerkleinern, bis die Masse wie Hackfleisch aussieht. Bei der Verwendung von fertigem Hackfleisch, die Pistazien einfach mit einem Messer hacken.

Buletten mit Pistazien
Das Fleisch in vier gleich große Portionen teilen und mit feuchten Händen auf einem Spieß festdrücken. Am besten soll es mit Metallspießen und auf einem Grill oder über heißer Kohle funktionieren. Ich habe das Hackfleisch einfach direkt in der Pfanne bzw. als kleine Buletten gebraten, das hat auch super geklappt. Wichtig ist nur, die Pfanne kräftig vorheizen damit das Fleisch kross angebraten wird.
 
Die Salatblätter und die Minze in eine Schüssel geben und vermischen. In einer separaten Schüssel die Zwiebelringe kräftig mit Salz und Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft würzen. Die Säure der Zitrone mildert die Schärfe der Zwiebel. Mit den Händen vermischen und die Petersilie dazugeben.

Das Fleisch rundherum schön braun anbraten (oder grillen). Zu den Salatblättern einen Schuss Olivenöl und einen Spritzer Zitronensaft geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermengen. Die Tortillas in einer Pfanne oder in der Mikrowelle für 30 Sekunden erwärmen (bzw. nach Packungsangabe). Die warmen Tortillas auf einen Teller legen. Etwas Salat und Zwiebeln darauf verteilen. Die fertigen Kebab-Spieße (oder Bulette) auf den Fladen streifen. Man kann sie ganz lassen oder in Stücke zerteilen. Mit den restlichen Gewürzen bestreuen, einen Klecks Joghurt darauf geben, nach Belieben noch Olivenöl beträufeln, die Tortillas aufrollen und genießen.




Guten Appetit!
Eure Elly

20. November 2011

Hackbällchen mit eingelegtem Rotkohl & Avocado-Salat

 

In Jamies 30 Minuten Menüs habe ich ein interessantes Rezept mit Rotkohl gefunden und da ich die kommenden Tage eh Rotkohl einkochen wollte, bot es sich an das Rezept für Hackbällchen-Sandwich mit eingelegtem Rotkohl und Avocado-Salat auszuprobieren. Der Rotkohl wird in Zitronensaft eingelegt und bekommt seine Raffinesse durch die Zugabe von Chili und Minze. Der Avocado-Salat ist eine weitere Geschmackskomponente, die das Gesamtwerk mit allen Zutaten zu einem super leckeren Sandwich macht! Ich liebe den klassischen Rotkohl, aber die Variante als Salat in Kombination mit dem Hackbällchen-Sandwich ist eine Geschmackserfahrung wert und kann ich jedem nur empfehlen. Genug der Worte, hier für Euch das  Rezept und appetitmachende Bilder.


Ciabatta-Brote:
Entweder kauft man frische Ciabattabrote beim Bäcker, welche zum Aufbacken, eine Brotbackmischung oder man macht alles selbst. Da ich kein Ciabatta-Rezept parat hatte, habe ich mich für die Backmischung entschieden, so konnte ich die Größe der Brote selbst bestimmen.

Eingelegter Rotkohl
Vom Rotkohl den Strunk und die äußeren Blätter entfernen, in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel schälen, fein hacken und zum Rotkohl geben. Minzeblätter abbrausen, abtrocken, Chili vom Stiel befreien und zusammen mit der Minze klein hacken - wer eine Küchenmaschine besitzt, kann die Zwiebel, die Minze und Chili zusammen zerkleinern. Minze und Chili zum Kohl geben. Einen kräftigen Schuss Olivenöl, den Saft der Zitrone sowie eine Prise Salz dazugeben und vermengen. Den Rotkohl ziehen lassen.

Avocado-Salat
Die Tomate vom wässrigen Innenteil befreien und mit der geschälten und entkernten Avocado auf ein Brett legen. Den Romanasalat waschen, trockentupfen und zur Tomate und Avocado geben. Alle Zutaten mit einem Messer klein hacken. In einer Schüssel den Rotweinessig mit Senf, Olivenöl und einer Prise Salz vermischen, den gehackten Salat dazugeben und alles vermengen.

Hackbällchen
Hackfleisch mit grob gehacktem Basilikum, Senf, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen. Die Zitronenschale darüber abreiben, ein Eigelb und 1 EL Olivenöl dazugeben, alles gut vermischen. Aus der Masse 12-14 kleine Bällchen formen und in einer Pfanne rundherum anbraten, bis sie schön braun sind. Die Bällchen herausnehmen und den Schinken kross braten, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

Sandwich
Ciabattabrot aufschneiden, mit Olivenöl beträufeln und mit 2 Scheiben Käse belegen. Etwas Rotkohl darauf verteilen und mit den Hackbällchen bestücken.




Den Avocado-Salat auf dem Deckel streichen und mit dem gebraten Schinken belegen.






Die Hälften zusammenpacken und servieren. Reste vom Salat und Rotkohl kann man dazu reichen.


Lasst es Euch schmecken!
Eure Elly

6. September 2011

Green Chilli – Grünes Chili

 

Wenn man das Wort „Chili“ liest oder denkt, denkt man doch automatisch an „Chili con Carne“, oder? Mir ging das jedenfalls so, als ich das Rezept für „Grünes Chili“ in die Hände bekam. Meine Neugier war geweckt und so wurde die Zutatenliste studiert und dafür eingekauft. Ich war ein wenig verwundert, dass dieses Rezept ohne Bohnen auskommt, aber wird schon stimmen, dachte ich.
Nach einem Haufen Schnippelarbeit, konnte ich endlich mit dem Kochen beginnen und es roch schon in den ersten Minuten unglaublich gut. Da für das Gericht grüne Chilis verwendet werden, ist es nicht ganz so scharf, wie man es von den roten Chilis kennt, aber dennoch schön würzig. Salbei gibt dem Gericht eine ganz besondere Geschmacksnote, wodurch es sich deutlich vom Chili con Carne unterscheidet. Ich finde es einfach nur LECKER! Das fertige Chili serviert man am besten mit Weizentortillas oder Fladenbrot und man kann es auch prima vorbereiten, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufzuwärmen.




Zubereitung

Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Das Hackfleisch mit dem Salbei und einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer hinzufügen. Einige Minuten anbraten, dabei mit einem Holzlöffel das Hackfleisch zerbröckeln, ab und zu rühren. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Chilischoten untermischen und für weitere 15 Minuten braten, bis der gesamte Fleischsaft verdampft ist. Nun die Tomaten dazugeben und ca. ½ Glas Wasser in den Topf gießen. Ihr solltet nicht zu viel Wasser nehmen, da das Chili am Ende eher trocken sein soll – also keine suppenartige Konsistenz haben soll.
Die Temperatur auf mittlere Stufe herunterschalten und das Chili etwa 10 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit schon einmal den Salat in gröbere Stücke schneiden, die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, die Minzeblätter abzupfen und grob hacken, die Tortillas aufwärmen  und alles bereitstellen. Jetzt noch das Chili abschmecken und nach Bedarf noch eine kräftige Prise Salz und Pfeffer hinzugeben.
Für eine herb-frische Note könnt Ihr nach Belieben den Saft einer Limette über das Chili träufeln, die Hälfte der Minze dazugeben und alles vermengen. Jetzt nehmt Ihr eine Schüssel, drückt einen Tortilla hinein, gebt eine Portion Chili drauf, dann kommt etwas Salat und zum Schluss einen Klecks Sauerrahm oder Joghurt. Mit den Frühlingszwiebeln und etwas Minze garnieren und gleich servieren.





Guten Appetit!
Eure Elly

22. Juli 2011

Spaghetti Bolognese

 

Der Sommer macht erst mal Pause und ich überlege ernsthaft mir ein paar Gummistiefel zu kaufen, damit ich bei den riesigen Pfützen trotzdem trockene Füße behalte. Es hört einfach nicht auf zu regnen und das schlägt mächtig auf die Stimmung, aber es gibt etwas, was in so einem Moment immer funktioniert – eine leckere Portion Spaghetti Bolognese. Eine richtig gute Bolognese sorgt bei mir auf jeden Fall für gute Stimmung und dann ist mir auch das Wetter egal. 
Das Rezept habe ich in dem Kochbuch "Jamies Kochschule" von Jamie Oliver gefunden, ich vernwende es als Grundlage und mache meine Bolognese immer nach Lust und Laune. Es gibt so viele Varianten, wie man eine Bolognese zubereiten kann, von daher ist es auch nicht schlimm, wenn man das eine oder andere anders macht. Also, lass Dir nicht vom Wetter die Stimmung vermiesen, sondern ab mit Dir in die Küche und kreiere Dir Deine eigene Bolognese!


Zubereitung:
  1. Für die Sauce zunächst den Speck klein schneiden und dann die Zwiebeln, den Knoblauch, die Möhren und den Sellerie schälen und fein würfeln, alles einfach ganz fein hacken - die Möhren können auch geraspelt werden.
  2. In einem großen Topf bei mittlerer bis starker Hitze das Olivenöl erhitzen und den Speck zusammen mit dem Oregano goldbraun Anbraten, dabei mehrmals wenden. Das fein gewürfelte Gemüse dazugeben und alles, unter ständigem Rühren, für 7 Minuten weiter garen.
  3. Wenn das Gemüse weich ist und etwas Farbe angenommen hat, das Hackfleisch und die Tomaten hinzufügen. Die leeren Tomatendosen mit Wasser füllen und ebenfalls in den Topf gießen. Mit einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Basilikumblätter abzupfen und für die spätere Verwendung in den Kühlschrank legen. Die Basilikumstiele fein hacken und unter die Sauce rühren, dann die Sauce zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, einen Deckel auflegen und die Sauce etwa 1 Stunde köcheln lassen, gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht ansetzt.
  5. Anschließend die Sauce vom Herd nehmen, die Basilikumblätter aus dem Kühlschrank holen und klein zupfen, einen Teil in die Sauce geben und den Rest zum Drüberstreuen beiseite stellen. Parmesan fein reiben und die Hälfte zur Sauce geben, unterrühren und nochmals abschmecken. Abkühlen lassen, abfüllen und einfrieren oder gleich mit Pasta servieren.
  6. Dafür mit der fertig gegarten Pasta anrichten, mit den restlichen Basilikumblättern und dem Parmesan bestreuen - fertig!




Buon Appetito!
Eure Elly

6. Juli 2011

Boulettes d’agneau - Lammfleischbällchen mit Feta


Fleischbällchen mal anders und vor allem sehr lecker. Ich esse super gerne Fleischbällchen in Tomatensauce, aber ich finde es auch immer wieder spannend dieses Gericht mal anders zu kochen und neu zu entdecken, wie zum Beispiel bei den Mountain Meatballs
Die Variante mit Lammfleisch ist einfach toll -  vor allem in Kombination mit der Sauce. Das Fleisch harmoniert wunderbar mit den Gewürzen und dem Feta und wird geschmacklich durch die fruchtige Tomatensauce hervorragend ergänzt. Eine gelungene Alternative zu normalen Fleischbällchen und gut geeignet für ein Buffet, da sie auch kalt noch sehr gut schmecken.


Zubereitung:
  1. Das Hackfleisch mit dem Eigelb und etwas Salz vermengen. 2 EL kaltes Wasser, 100g Feta, Majoran, Knoblauch, Oregano und Kreuzkümmel hinzufügen und alles gut vermengen. Anschließend kleine Bällchen formen und in der Butter und dem Olivenöl braten.
  2. Für die Sauce die Tomaten mit dem Olivenöl und dem Sherryessig vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fleischbällchen mit dem restlichen Feta und etwas Oregano bestreuen und mit der Tomatensauce servieren. Als Beilage passt Reis oder Brot.


Guten Appetit!
Eure Elly

7. April 2011

Mountain Meatballs – Fleischbällchen in Chilisauce


Ein von meinem Verlobten heißgeliebtes Gericht kam gestern Abend auf den Tisch – Mountain Meatballs. Leckere, mit Käse gefüllte Fleischbällchen umgeben von einer Chilisauce, die mit Kaffee gekocht wird. Ein Rezept von Jamie Oliver aus dem Kochbuch „Jamie’s Amerika“ - so stell' ich mir den Wilden Westen auf dem Teller vor - Yehaaw!


Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 10 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Das Hackfleisch mit Senf, Oregano, Kreuzkümmel und Koriander, sowie den Semmelbröseln, dem Ei und den abgekühlten Zwiebeln in eine Schüssel geben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, sorgfältig vermengen und zu 4 großen Klößen formen (oder 5-6 mittelgroße Klöße).



Mit dem Daumen in jedes Fleischbällchen ein tiefes Loch drücken und etwas von dem Käse hineinstopfen. Wieder verschließen und in eine runde Form bringen. Die Fleischbällchen in eine eingeölte Auflaufform oder einen Bräter leben. Großzügig mit Olivenöl beträufeln und für 25-30 Minuten im Ofen braten, bis sie goldbraun sind.


Während die Klöße im Ofen sind, bereitet Ihr die Chilisauce zu.  In die Pfanne, in der die Zwiebeln angebraten wurden nun die Paprikawürfel, die Zwiebeln, die gehackte Chilischote und den Knoblauch hineingeben, einen Schuss Olivenöl und das Paprikapulver dazu und alles für etwa 15 Minuten anschwitzen. Dann kommen Worcestersauce, Ketchup, Essig, Zucker und Senf dazu. Mit dem Kaffee aufgießen, alles unterrühren und zum Kochen bringen. Die Tomaten hineingeben und dann bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Die Sauce sollte dann etwas eingedickt sein.

Die Fleischbällchen aus dem Ofen nehmen und das Fett in der Form so gut wie möglich abschöpfen. Die Chilisauce über die Fleischbällchen gießen und für weitere 5 Minuten in den Ofen schieben. Mit fein gehackter Petersilie betreuen und mit Reis, Kartoffelpüree oder Baguette servieren.



Yehaaw!
Eure Elly

17. März 2011

Schnelle Hackfleischpfanne mit Kartoffelecken aus dem Ofen


Seit langem habe ich heute mal wieder etwas mit Kartoffeln gekocht und zwar selbstgemachte Kartoffelecken aus dem Ofen - die gab es schon daheim bei Mutti. Zu den Kartoffelecken habe ich eine schnelle Hackfleischpfanne von Jamie Oliver gemacht. Das Rezept ist in seinem Buch "Jamies 30 Minuten Menüs" zu finden.


Den Backofen zunächst auf 220° C vorheizen. Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden, in einem Topf mit kaltem Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Kartoffeln für 5-10 Minuten kochen (je nach Größe der Kartoffelspalten), abseihen und kurz ausdampfen lassen. Etwas Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 25-30 Minuten in den Ofen schieben. Dabei zwischendurch die Kartoffelspalten wenden, damit sie gleichmäßig gebräunt werden. 

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Hackfleischpfanne zubereiten. Das Hackfleisch in einer Pfanne mit einem Holzlöffel zerteilen. Mit je 1 TL Salz und Pfeffer würzen, etwas Olivenöl zugießen und den Thymian hinzufügen. Alles unter ständigem Rühren kräftig anbraten. Wenn das Hackfleisch schön Farbe angenommen hat, Knoblauch, Rosmarin und Worcestersauce zugeben und alles gut verrühren bis alles mit Sauce überzogen ist. Dann das Gemüse in die Pfanne geben, untermischen und alles weitergaren lassen. Die Hitze reduzieren und gelegentlich umrühren.



Wenn die Kartoffeln fertig sind, sollte auch das Gemüse gar sein – die Hackfleischpfanne ist fertig!
Kartoffelspalten und Hackfleischpfanne auf einen Teller geben und nach Bedarf mit einer Sauce oder einem Dip für die Kartoffeln servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly

3. März 2011

Gefüllte Pide




















Hier das zweite Rezept von meinem Buffet – Gefüllte Pide mit Hackfleisch- oder Schafskäse-Füllung.


Für den Hefeteig zunächst den Zucker und die Hefe in der Milch auflösen und einen Moment stehen lassen. Mehl und Salz in eine große Schüssel geben, dann das Eiweiß und die Hefe-Milch-Mischung hinzufügen und alles mit den Knethaken des Handmixers  zu einem Teig verrühren. Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zum Schluss den Teig mit einem Esslöffel Öl benetzen und zugedeckt 1-2 Stunden gehen lassen.

Für die Hackfleischfüllung alle Zutaten, bis auf das Eigelb und die Butter, in einer Schüssel vermengen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und beiseite stellen.
Für die Schafskäsefüllung den Schafskäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zu kleinen Krümeln zerdrücken. Mit Thymian und Pfeffer würzen, die Eier dazugeben und alles gut vermengen.

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Dann teilt Ihr den Teig in 10 Portionen und formt sie zu Kugeln. Die Teigkugeln dann zu einem ovalen Fladen ausrollen. In der Mitte des Fladens dann 1-2 Esslöffel der Füllung verteilen. Die Ränder der Seiten so einklappen, dass sie ein wenig über die Füllung ragen, aber nicht komplett bedecken. An den Spitzen des ovalen Teigfladens auch noch einschlagen, um die typische Form der Pide zu bekommen. Die fertigen Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Vor dem Backen die Teigränder mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und dann für 20 Minuten backen. Sind die Pide fertig gebacken, solltet Ihr die Teigränder sofort mit etwas geschmolzener Butter bestreichen, dadurch bleibt der Teig schön weich und wird nicht hart.







Viel Spaß beim Nachkochen!
Eure Elly