Posts mit dem Label Geflügel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geflügel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

15. Mai 2012

Hähnchenbrust aus dem Ofen mit Mais, Bohnen & Banane


Gestern Abend habe ich ein interessantes Gericht aus der amerikanischen Südstaatenküche ausprobiert. Eine Kombination von Hähnchen mit Mais, Bohnen und Banane. Dazu kommt kross gebratener Speck, der sein Aroma an das Hähnchen und die Banane abgibt. Mit Minze wird diese gelungene Kombination von Geschmäckern herrlich abgerundet. Mir hat es richtig gut geschmeckt und toll ist auch, dass das Gericht schnell vorbereitet ist, den Rest erledigt der Backofen. Das Rezept habe ich aus dem Buch "Jamie Oliver - Essen ist fertig! Die besten Rezepte für jeden Tag".


Zubereitung
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Einen Bräter oder eine Auflaufform bereitstellen, in der die Hühnerbrüste gut hineinpassen, wenn man sie eng aneinander legt. Den Mais abgießen und in den Bräter füllen. Die Bohnen ebenfalls abgießen, die Hälfte der Bohnen mit einer Gabel zerdrücken und auf dem Mais verteilen. Die Hähnchenbrüste mit der "Hautseite" (also wo die Haut mal dran war) nach unten auf ein Brett legen. Die Hähnchenbrüste haben auf einer Seite einen flacheren Fleischlappen, an diesem entlang eine Tasche einschneiden. Die Tasche mit je 1/2 Banane füllen und mit dem Fleischlappen wieder verschließen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenbrüste umdrehen und so auf den Mais und die Bohnen legen. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen. Sahne und Wein dazu gießen und Butterflocken darüber verteilen. Die Hähnchenbrüste mit den Süpeckscheiben dicht belegen und den Bräter oder die Form für 35-40 Minuten in den Ofen geben. Vor dem Servieren mit Minzeblätter bestreuen und servieren. Wer mag kann mit Salz und Pfeffer noch etwas nachwürzen. Dazu passt ein frisches Ciabatta-Brot, Baguette oder Fougasse.






Guten Appetit!
Eure Elly

29. November 2011

Tex Mex Huhn


Das "Tex Mex Huhn" ist eine Kreation, die ich entwickelt habe als ich eigentlich nur scharf gewürzte Hühnerteile mit einem Salsa-Dipp machen wollte. Es ist eins der Lieblingsgerichte von meinem Liebsten und es ist immer wieder schön, wie die Hühnerkeulen genüsslich verdrückt werden, wenn ich mal wieder das "Tex Mex Huhn" gemacht habe. Dazu gibt es Ciabatta- oder Baguettebrot damit man die leckere Sauce aus der Form auftunken kann. Grandios lecker - find ich.


Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen.
  2. Die Hühnerteile säubern, waschen und trockentupfen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig würzen. In einer heißen Pfanne in Öl anbraten, bis die Hühnerteile rundherum schön gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen und in eine ofenfeste Form legen, sie sollten schön dicht zusammen liegen.
  3. In der gleichen Pfanne die Zwiebeln anbraten. Den Chili und den Knoblauch dazugeben und ebenfalls anbraten. Den Zucker dazugeben und kurz karamellisieren lassen, dann aber sofort mit Weißweinessig und Wasser ablöschen. Aufkochen, die Salsasauce dazugeben und die Sauce so lange köcheln lassen, bis wieder die Konsistenz der Salsasauce erreicht ist.
  4. Die Sauce über die Hühnerteile in der Form geben und schön verteilen, damit alle bedeckt sind. Die Form mit Alufolie verschließen und für 45 Minuten in den Ofen geben. Die Alufolie entfernen und nochmals für 15 Minuten in den Ofen. Mit Ciabatta, Baguette oder Reis servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly

21. November 2011

Hähnchen-Fajita


Bevor ich in der Adventszeit vermutlich nur noch Keksrezepte und süße Leckereien poste bzw. ich wahrscheinlich alle Gerichte mit Zimt verfeinere, habe ich heute noch eine leckere Abwechslung. Ein Gericht, welches zwischendurch die Geschmacksnerven wieder neutralisiert bzw. daran erinnert, dass es neben süß und Zimt auch noch andere Reize für die Zunge gibt. Eine schnell zubereitete Fleisch-Gemüse-Pfanne, die wenn sie richtig heiß angebraten wird, ein schönes rauchiges Aroma bekommt. Am besten genießt man die Hähnchen-Fajita mit einer scharfen Salsa und serviert sie mit Weizentortillas. Sie schmeckt aber auch sehr gut mit Reis oder einem Stück Baguette.


Die Paprika halbieren, putzen und in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden. Das Hähnchenfleisch längs in Streifen schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel füllen, mit Paprikapulver und Kreuzkümmel bestreuen. Den Saft einer Limette und einen Schuss Olivenöl dazugeben, kräftig salzen und pfeffern. Alles gut vermengen und für 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Pfanne auf höchster Stufe erhitzen. 


Wenn die Pfanne richtig heiß ist, Fleisch und Gemüse in die Pfanne geben und unter ständiger Bewegung etwa 6-8 Minuten anbraten. Die fertige Hähnchen-Fajita mit gehackter Petersile bestreuen und mit den erwärmten Weizentortillas, Cuacamole, Salsa, Joghurt, Käse und der Limette servieren. Nun kann man sich die Tortillas nach Wunsch befüllen und genießen oder man isst die Hähnchen-Fajita zu Reis oder einfach nur mit einem Stück Baguette.



Guten Appetit!
Eure Elly

26. September 2011

Hühnchen süßsauer


Endlich mal wieder ein Rezept! Die letzten Tage fehlte mir leider neben der Zeit auch die Lust zum Kochen, so dass es hauptsächlich Brot oder altbekannte Rezepte auf meinen Teller geschafft haben. Nicht gerade spannend, aber dafür entschädigt Euch hoffentlich das folgende Rezept.
Fleisch süß-sauer ist eines der Klassiker aus der chinesischen Küche und ich esse es besonders gerne. In dem Kochbuch „Jamies Kochschule“ gibt es ein Rezept dafür, wenn auch mal wieder nach Jamie’s Art mit Chili und Koriander, aber das kann man auch weglassen. Ich habe das Rezept nun ausprobiert und es bekommt eindeutig ein „Lecker“ von mir und wird garantiert nochmal gekocht.


In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den Reis nach Packungsanleitung garen. Abseihen und zurück in den Topf fülle, mit Alufolie abdecken und bis zum Servieren bereitstellen.
Während der Reis gart, das Fleisch in 2 cm große Würfel schneiden, die Zwiebel schälen, halbieren, die Paprika putzen und beides etwa 2 cm groß würfeln. Den Ingwer und Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden bzw. fein hacken und den Chili in Ringe schneiden.

Einen Wok oder eine Pfanne bei hoher Temperatur heiß werden lassen. Dann gebt Ihr einen kräftigen Schuss Erdnussöl hinein und durch Schwenken verteilen. Das Fleisch zusammen mit den Fünf-Gewürze-Pulver hineingeben und ein paar Minuten unter rühren braten, bis es rundherum braun ist. Das Fleisch herausnehmen und in einer Schüssel beiseite stellen. Nochmal etwas Erdnussöl in die Pfanne geben, die Hitze reduzieren und alle zuvor zerkleinerten Zutaten (außer das Fleisch) hineingeben und unter Rühren 2 Minuten braten. Dann die Stärke und 2 EL Sojasauce unterziehen. Anschließend die Ananasstücke mit ihrem Saft, den Balsamico-Essig und das Fleisch in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sauce ein wenig einköcheln lassen. Zusammen mit dem Reis auf einem Teller anrichten und servieren.




Guten Appetit!
Eure Elly

5. August 2011

Fleisch-Spieße


Fleisch-Spieße sind ein Grill-Genuss, der auch super gut in der Pfanne gelingt. Wenn der Sommer fürs Grillen mal nicht das passende Wetter bereit hält, dann verlegt man die ganze Sache halt in die Bratpfanne - ich mag jedenfalls nicht auf solche Leckereien verzichten, nur weil es mal regnet. Und wenn die Fleisch-Spieße eine tolle Marinade haben, sind sie auch ohne Raucharoma ein kulinarisches Erlebnis. Man kann sie vor allem wunderbar an den eigenen Geschmack anpassen und die Zutaten verwenden, die man gerne mag.


Das Fleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden und beiseite stellen. Für die Marinade, den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Rosmarinnadel abzupfen und ebenfalls kleinhacken. Von der Zitrone die Schale abreiben, diese zum Rosmarin geben. Kreuzkümmel, Knoblauch, Honig, je eine großzügige Prise Salz und Pfeffer und das Olivenöl dazugeben und gut vermischen. Über das Fleisch geben, mit diesem vermengen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen (je länger, desto besser - am besten über Nacht).
Die Pilze putzen und die Stiele abschneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und vierteln. Die Paprika entkernen, waschen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden (ähnlich der Größe vom Fleisch). Abwechselnd ein Stück Fleisch und Gemüse auf die Spieße stecken, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit etwas Olivenöl beträufeln und nochmals mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Spieße dann in die heiße Pfanne legen und leicht andrücken. Jede Seite etwa 2 Minuten grillen bis sie rundherum goldbraun sind. Mit dem Messer ein Stück Fleisch anschneiden, um zu überprüfen, ob das Fleisch gar ist. Ist es gar die Spieße nochmal leicht salzen und einen ordentlichen Spritzer Zitronensaft über die Spieße geben und für weitere 30 Sekunden braten, dabei einmal wenden. Die Spieße anrichten und mit allem, worauf Ihr Lust habt, servieren.







Guten Appetit!
Eure Elly

3. Juni 2011

Kokosnuss-Huhn


Dieses leckere Rezept habe ich in der ersten Ausgabe von Jamie Olivers Magazin (März/April 2011) gefunden. Es ist ein Rezept aus dem Kochkalender und irgendwie hat mich der Titel gereizt, es mal zu versuchen. Dabei herausgekommen ist ein sehr leckeres Hühnchen-Gericht, was im ersten Moment nach süßem Popcorn duftet und dann auf dem Gaumen nach süß-säuerlicher Limette, nach Kokos und nach karamellisiertem Honig schmeckt. Das passt richtig gut zum Sommer, echt lecker!


Zubereitung:

Den Ofen auf 200° C vorheizen. Die Hühnerschlegel (Hühnerkeulen) mit dem Saft der Limetten und dem Honig in einer Schüssel mischen und für 15 Minuten marinieren. Das Fleisch herausnehmen, auf ein Backblech legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade aufheben. Die Hühnerkeulen großzügig mit getrockneten Kokosraspeln bestreuen. Dann für 15-20 Minuten backen und ab und zu mit der Marinade bestreichen. Mit Brot, Kartoffeln oder Reis und Limettenspalten servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

25. April 2011

Hähnchenbrustfilets mit Parmesan und Schinken

Ich hoffe, dass Ihr alle ein paar schöne Tage genießen konntet. Meine waren wundervoll - schönes Wetter, gutes Essen und liebe Menschen um mich herum - was will man mehr?!

Nachdem wir die letzten Tage reichlich bekocht wurden, zog es mich heute wieder in meine eigene Küche, denn mein Liebster und ich wollten gemeinsam kochen. Wir haben uns für „Hähchenbrustfilets mit Parmesan und Schinken“ nach Jamie Oliver entschieden.

Fleisch in Schinken eingerollt und gebraten, haben wir schon ein paar Mal gegessen und eigentlich sind wir nicht so die Fans von „Fleisch-in-Fleisch-Gerichten“, aber dieses Rezept hat uns sehr gut gefallen. Der Schinken ist außen schön kross und innen ist das Fleisch ganz zart und saftig. Dazu kommen Zitrone,  frischer Thymian und Parmesan – geschmacklich echt super. 

 
Vorbereitungen:

Den Parmesan reiben und die Thymianblättchen abzupfen. Die Unterseite der Hähnchenbrüste vorsichtig mit einem kleinen Messer kreuzweise einschneiden. Das Hähnchenfleisch nur mit etwas Pfeffer würzen – man braucht kein Salz, da der Schinken ziemlich salzig ist.

Die Hähnchenbrustfilets nebeneinanderlegen und den Großteil der Thymianblättchen darüber streuen. Etwas Zitronenschale darüber reiben und dann den Parmesan darüber geben. Jeweils 3 Scheiben Schinken auf jede Hähnchenbrust legen und leicht überlappen lassen (ich habe sie etwas um das Fleisch gewickelt, da unsere Schinkenscheiben ein wenig zu lang waren).

Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit dem restlichen Thymian bestreuen. Ein Stück Frischhaltefolie auf die Hähnchenbrust legen und das Fleisch mit einem geeigneten Gegenstand (z.B. einer Pfanne) flach klopfen, bis es etwa 1 cm dick ist, anschließend die Folie entfernen.




Zubereitung:

Eine Pfanne erhitzen (mittlerer Hitze) und die Hähnchenbrüste mit der Schinkenseite nach unten in die Pfanne legen und für 3 Minuten je Seite braten. Die Schinkenseite zum Schluss nochmals für 30 Sekunden braten, damit sie schön kross wird.





Servieren:

Die Hähnchenbrüste im Ganzen oder in Streifen geschnitten anrichten und mit ein paar Zitronenspalten servieren. Dazu passt sehr gut Kartoffelpüree oder Kartoffelecken aus dem Ofen und grünes Gemüse oder ein Salat.


Guten Appetit!
Eure Elly

6. April 2011

Coq Au Vin

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nun habe ich es endlich geschafft mein Valentinsgeschenk – das Kochbuch "Masterin the Art of French Cooking" von Julia Child - einzuweihen. Das erste Gericht, welches ich nun gekocht habe, ist „Coq au vin“.
Dieses Gericht kann man mit Rot- oder  Weißwein zubereiten. Die Variante mit Rotwein gibt ihm die charakteristische Farbe und diese habe ich auch gekocht.
In Frankreich werden Petersilien-Kartoffeln, geschmorte Zwiebeln und sautierte Champignons zum Coq au Vin serviert. Ich habe im Eifer des Gefechts die Petersilie natürlich vergessen, aber mit normalen Kartoffeln schmeckt es auch hervorragend.





















Zubereitung - Oignons glacés au brun (geschmorte Zwiebeln):

Je nach Größe 12-24 kleine Zwiebeln (Durchmesser ca. 2,5cm) schälen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln dazugeben und bei mittlerer Hitze für ca. 10 Minuten anbraten bis sie gleichmäßig braun sind. Die Flüssigkeit (Wein, Bouillon oder Wasser) dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie, Lorbeer und Thymian dazugeben und für 40-50 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Bis zur Weiterverarbeitung beiseite stellen oder servieren.
Ich habe leider keine kleinen Zwiebeln bekommen, daher habe ich dann großen Zwiebeln in Ringe geschnitten.
Zubereitung - Champignons sautés au beurre (gebratene Champignons):
Die Champignons waschen und gut abtrocknen. Je nach Größe der Pilze dann vierteln, halbieren oder ganz lassen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen - die Pfanne sollte wirklich heiß sein. Wenn die Butter zu Schäumen anfängt die Champignons dazugeben, darauf achten, dass sie nicht übereinander liegen und für 4-5 Minuten anbraten. Die Pfanne dabei schütteln/schwenken, damit die Pilze von allen Seiten angebraten werden. Die Pilze nun solange braten, bis sie leicht Farbe bekommen. Wenn die Pilze leicht braun sind, diese vom Herd nehmen und falls gewünscht noch klein gehackte Schalotten dazugeben und für 2 Minuten über geringer Hitze anbraten. Die fertigen Pilze beiseite stellen und erst vor der Weiterverarbeitung oder dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitung - Coq au vin:
 
Vom Schinkenspeck die Schwarte entfernen, den Schinkenspeck in gleichmäßige Streifen (ca. 2,5 cm x 0,5 cm) schneiden und in einem kleinen Topf mit Wasser für ca. 10 Minuten kochen lassen. Danach mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Dann in einer großen Pfanne mit etwas Butter braten bis er leicht braun ist. Die Pfanne muss einen Deckel haben und groß genug sein, dass alle Zutaten, sowie das Hähnchen darin Platz finden. Den Schinkenspeck aus der Pfanne nehmen, in eine kleine Schüssel geben und beiseite stellen.

Das zerteilte Hähnchen waschen und gründlich trockentupfen. In der noch heißen Pfanne bei großer Hitze von allen Seiten gleichmäßig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Schinkenspeck wieder dazugeben. Mit dem Deckel zugedeckt für 10 Minuten braten lassen und während dieser Zeit das Hähnchen einmal wenden.
Nun den Cognac über das Hähnchen geben und flambieren. Das Hähnchen in der Schmorpfanne dabei hin und her schwenken bis die Flammen weniger werden - ich habe übrigens das erste Mal flambiert und das war echt aufregend.

Den Wein dazugeben und den Topf solange mit der Bouillon auffüllen bis das Hähnchen bedeckt ist. Tomatenmark, Knoblauch und Kräuter einrühren, alles zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel für 25-30 Minuten köcheln lassen bis das Fleisch zart und gar ist. Das Hähnchen nun aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Bratflüssigkeit für weitere 2-3 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen und mit einem Esslöffel das Fett von der Oberfläche abschöpfen. Die Hitze erhöhen und die Bratenflüssigkeit kochen lassen, bis ca. 600ml Flüssigkeit im Topf verbleiben. Die Pfanne dann vom Herd nehmen und das
Lorbeerblatt entfernen. 30g Butter und 20g Mehl miteinander vermengen bis eine cremige Paste entsteht, diese dann mit einem Schneebesen gut mit dem Bratenfond verrühren und die Sauce zum Kochen bringen. Für 2-3 Minuten köcheln lassen - die Saucee sollte nun so dickflüssig sein, dass sie am Löffel kleben bleibt.

Das Hähnchen wieder in die Pfanne geben. Die geschmorten Zwiebeln und gebratenen Pilze dazugeben und gut unter die Sauce mengen. Alles nochmals für ca. 5-10 Minuten köcheln lassen und dann mit
Petersilienkartoffeln servieren.


Weinempfehlung:  roter Burgunder, Beaujolais oder Côtes du Rhône. 
Als nächstes versuche ich mich dann an "Boeuf Bourguignon", bis dahin wünsche ich Euch:


"Bon Appetit!"
Eure Elly

19. März 2011

Jamaika-Hähnchen mit Reis & Bohnen


Mein Verlobter hat sich fürs Wochenende aus "Jamies 30 Minuten Menüs" von Jamie Oliver das Rezept „Jamaika-Hähnchen mit Reis & Bohnen“ gewünscht. Da man dafür unter anderem Koriandergrün und schwarze Bohnen in Salzwasser benötigt, haben wir mal einen Asialaden besucht (Tipp aus dem Kochbuch). Koriandergrün haben wir bekommen, aber schwarze Bohnen in Salzwasser, die gab es nicht. Es gab nur trockene schwarze Bohnen, aber laut Rezept sollten es die aus der Dose sein. Also haben wir noch im Supermarkt geschaut, aber auch da kein Glück gehabt. Wir haben jetzt für das Rezept Cannellini Bohnen genommen und das hat auch super gepasst. Ich werde aber weiter schauen, vielleicht gibt es die Bohnen ja in einem anderen Asialaden.


Zur Vorbereitung den Ofen auf 220 Grad vorheizen, eine Pfanne erhitzen und die Geflügelbrühe vorbereiten (ich habe Geflügelfond/Geflügelbrühe aus dem Glas verwendet).

Für die Sauce einfach alle Zutaten in einen Standmixer geben oder mit dem Pürierstab in einer hohen Schüssel zu einer glatten Paste mixen. Bei Bedarf könnt Ihr noch etwas Olivenöl hinzufügen, um die Sauce geschmeidiger zu machen. Die Sauce beiseite stellen und das Hähnchen zubereiten.

Die Hähnchenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl rundherum einreiben. Falls Ihr Hähnchenbrüste mit Haut bekommen habt (bei unserem Supermarkt gibt es die nämlich nicht), dann mit der Hautseite nach unten in die heiße Pfanne legen und anbraten. Wenn das Fleisch auf der ersten Seite goldbraun ist, wenden. Während die zweite Seite gebraten wird, die Sauce in eine ofenfeste Form füllen. Ist das Fleisch auf beiden Seiten goldbraun angebraten mit der Hautseite (falls vorhanden) nach oben in die Form legen. Mit dem Honig beträufeln, die Rosmarinzweige drauflegen und im obersten Teil des Ofens 15 Minuten braten.

Nun geht es an den Reis. Dazu einen breiten Topf mit Deckel auf mittlerer Stufe erhitzen. Frühlingszwiebeln mit der Zimtstange, einem guten Schuss Olivenöl und reichlich Salz und Pfeffer in den Topf geben. Alles umrühren und eine Minute andünsten. Den Reis einstreuen und mit Geflügelfond aufgießen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen, abspülen und mit in den Topf geben. Behutsam rühren, zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 12 Minuten köcheln lassen. Nach den 12 Minuten sollte der Reis die Flüssigkeit aufgesogen haben, umrühren, und nun solltet Ihr nochmal abschmecken. Das Hähnchen aus dem Ofen nehmen, etwas Koriandergrün drüberstreuen und mit dem Reis servieren.

Tipp: Wer kein Koriandergrün hat oder es vielleicht auch nicht mag, der kann alternativ auch glatte Petersilie verwenden.



















Die Variante von Zimt im Reis fand ich geschmacklich sehr interessant und den Geschmack der Sauce kann ich gar nicht richtig beschreiben, sie hat eine gewisse Schärfe, eine leichte Rum-Note und die vielen Gewürze - einfach lecker! Dazu passt noch ein frischer Salat mit Paprika und einem Dressing aus Olivenöl, Honig und Limettensaft.

Guten Appetit!
Eure Elly