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21. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 21 - Käsestreuselkuchen mit Cranberrykonfitüre


Käsekuchen ist eher ein untypisches Rezept für die Weihnachtszeit, aber man kann ja auch mal etwas Neues ausprobieren. In der "Lecker Bakery"-Ausgabe N°1/2013 habe ich das Rezept für Käsestreuselkuchen mit Cranberrykonfitüre gefunden und mir gedacht, dass man mit etwas Zimt auch diesen Kuchen weihnachtstauglich machen kann. Wir haben Cranberry mit drin, fruchtig, süß und rot. Dann der wohlig-warme Geschmack von Vanille und dazu dann Mandelblättchen und Zimt, die die Streusel zu einem weihnachtlichen Topping werden lassen.


Zubereitung

Den Backofen auf 200° C (Umluft) vorheizen und eine 26er-Springform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Boden
Mehl, Zucker, das Ei und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in Stückchen dazu schneiden und mit den Knethaken des Rührgerätes zu Streuseln verkneten. Die Hälfte vom Teig in die Springform geben und mit den Händen zu einem Boden drücken, dabei einen 3 cm hohen Rand formen. Die Konfitüre auf dem Boden, bis fast an den Rand streichen. Die andere Teighälfte beiseite stellen.

Füllung
Quark, Zucker, Zitronenschale (bzw. Orangenschale) und Puddingpulver in eine weitere Schüssel geben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Die Käsemasse auf dem Teigboden mit der Konfitüre verteilen und glatt streichen.

Streusel
Den übrigen Teig vom Boden mit den Mandeln und mit 1 Teelöffel Zimt (bzw. die Menge ganz nach eurem Geschmack) vermischen und dann auf der Käsemasse verteilen

Den Kuchen für 50-60 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, damit die Streusel nicht zu dunkel werden. Den Kuchen dann noch für 10 Minuten im leicht geöffnetem, ausgeschalteten Ofen lassen. Dann herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.








Viel Spass beim Nachbacken!
Eure Elly

14. Dezember 2012

Adventskalender 2012 - 14 - Rotwein-Cupcakes


Gerade erst habe ich bei "Bolli's Kitchen" eine Backidee wiedergefunden, die ich im letzten Jahr zu Weihnachten nicht geschafft habe - einen weihnachtlichen Rotweinkuchen. Da ich mit diesem herrlichen Kuchen meine Arbeitskollegen überraschen möchte, habe ich mich jedoch gegen die Kastenform entschieden und kleine Rotwein-Cupcakes gebacken. Natürlich kann man den Kuchen das ganze Jahr über backen, aber mit ein paar Gewürzen, wie Sternanis, Nelken, Kardmom, Zimt und gemahlenem Ingwer, wird daraus ein wunderbar saftiger Weihnachtskuchen. Ich bin hin und weg und dieses Rezept kommt auf meine Liste für richtig gute Schokoladenkuchen, so wie z.B. die Coca Cola Cupcakes, der Marshmallow Frostes Chocolate Cake oder die Black Bottom Cupcakes - einfach nur super saftig, schokoladig, auf der Zunge schmelzend und traumhaft lecker.

 
Zubereitung
Den Backofen auf 175° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinbackblech einfetten oder mit Förmchen auskleiden. Mehl, Kakao, Backpulver und die Gewürzen in einer weiteren Schüssel mischen und beiseite stellen. Butter mit Zucker, Zuckerrübensirup (alternativ Honig, kann man aber auch weglassen) und Vanille schaumig rühren. Die Eier dazugeben und verrühren, bis es eine einheitliche Masse ist. Den Wein und die Mehlmischung dazugeben und mit dem Handrührgerät mixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Schokolade fein hacken (oder Schokoladenraspel verwenden) und behutsam unter den Teig heben. Gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen und für 12-15 Minuten im Ofen backen. Mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen, wenn kein Teig mehr am Stab kleben bleibt, die Cupcakes sofort aus dem Ofen holen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Mit etwas Puderzucker bestäuben und servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly

22. Juni 2012

Mini-Schokoladen-Himbeer-Gugelhupf

 

Ich bin ein Chocoholic - Kuchen mit Schokolade geht immer! Und so habe ich für das "Dîner en Blanc" kleine Schokoladen Gugelhupfe gebacken, verfeinert mit Himbeermarmelade und gebacken in einer tollen Mini-Silikonform. Die süßen Küchlein sind mit einem Haps im Mund und einfach nur lecker. Die Form wurde mir von Silikomart kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt - vielen lieben Dank dafür! Nach den Cranberry-Pralinen war dies nun mein erster Versuch mit Silikon zu backen. Ich war bisher eher skeptisch was die Silikon-Backformen und deren Verwendung betrifft, aber diese Miniform hat mich überzeugt und die Mini-Küchlein sind super angekommen.

Silikomart 18er Silikonform Petit Four Gugelhupf Fantasy

Die Anwendung ist total einfach, den Teig in die Form geben und ab damit in den Backofen. Die Küchlein sind nach dem Backen wie von selbst aus der Form gepurzelt und die Reinigung erfolgte problemlos in der Spülmaschine. Ich kann Euch die Formen von Silikomart nur empfehlen - die haben ein riesiges Sortiment an Formen, da weiß man gar nicht welche man zuerst ausprobieren soll. Bestellen könnt Ihr die Backformen direkt im Silikomart Onlineshop bzw. habe ich Euch die Silikomart Mini-Gugelhupf-Backform und ein paar weitere Formen in meinen amazon.shop gepackt.
Etwas komplizierter war es die richtige Menge Teig für eine Miniform zu finden, aber da die kleinen Küchlein nur 10-15 Minuten zum Backen brauchen und danach direkt aus der Form können, habe ich ein bisschen probiert und ein Rezept mit den Mengen für eine Portion zusammengebastelt.


Zubereitung
Den Backofen auf 170° C (Umluft) vorheizen. Mehl, Stärke, Zucker, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. Die weiche Butter in kleine Stückchen geschnitten dazugeben. Ei, Milch, Vanillearoma und Himbeermarmelade dazugeben und alles mit einem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig mit einem Teelöffel in die Silikonform füllen - die einzelnen Förmchen sollten nicht ganz voll werden, da der Teig aufgeht - etwa 0,5 cm sollten noch zum Rand frei sein. Für 10-15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen - nach 10 Minuten die Garprobe mit einem Zahnstocher machen. Klebt noch Teig daran, nochmal für ein paar Minuten weiter backen. Wenn nicht, die Küchlein aus dem Ofen holen und etwas Abkühlen lassen. Die Silikonform umdrehen und die kleinen Küchlein dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Pur genießen oder mit Puderzucker oder Zuckerguss verzieren.



Mini-Schokoladen-Himbeer-Gugelhupfe beim Dîner en Blanc Berlin 2012


Ich wuensche Euch ein schoenes Wochenende!
Eure Elly

17. April 2012

Peanut Butter Fudge Pretzel Brownies


Heute wird es lecker bei mir, allerdings auch recht mächtig. Wenn Du also gerade eher die Finger von Süßigkeiten und Kalorien lassen willst, dann schließe diese Seite – sofort! Nein wirklich, wenn Du weiterliest, wirst Du es vermutlich bereuen, weil Du das Rezept eventuell nachbacken wirst. Und dann? Dann bin ich schuld, dass Du Dein Ziel, wie z.B. die Sommer-Bikini-Figur oder ein paar Kilos weniger auf der Waage nicht erreicht hast. Das wäre schrecklich! Also, hier die letzte Chance die Seite zu verlassen, bevor Dich die Kalorien überrennen. Du bist noch da? Du hast es so gewollt.


Auf dem Blog "How sweet it is" habe das Rezept für "Peanut Butter Fudge Pretzel Brownies" entdeckt. Es hat mich total an einen Schokoriegel aus den USA erinnert - Hershey's Take 5 - ein Schokoriegel mit Brezeln und Erdnussbutter. Ohhh der war sooo lecker! Ich finde die Kombination von süß und salzig wunderbar. Es ist einfach genial - Erdnussbutter, salzige Brezeln und Schokolade. Hier das Rezept für Euch, ich bin dann mal ein paar Kalorien verscheuchen!!!


Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175° C vorheizen. Eine Form von etwa 20*20 cm einfetten, mit Mehl bestäuben und beiseite stellen - ich habe hier eine 20*26 cm Form verwendet.
  2. Die zerkrümelten Brezeln mit der geschmolzenen Butter mischen. Mit der Rückseite eines Löffels in die Form pressen, sofern Ihr einen Brezelboden (wie im Original) haben wollt. Ich habe die Brezeln erst einmal zur Seite gestellt. 
  3. In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Ei und Vanillearoma dazugeben und gut vermengen. Mehl Backpulver, Kakao und Salz langsam dazugeben und alles mit einem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren. Die Brezeln dazugeben (wenn diese nicht schon als Boden dienen) und mit enem Löffel unterheben. Wer mag, kann dem Brownie-Teig auch noch kleine Schokostücke hinzufügen. Den Teig in die Form geben, gleichmäßig verteilen und für 25 Minuten backen.
  4. Etwa 3 bis 5 Minuten vor Ende der Backzeit die Erdnussbutter schmelzen (das klappt auch in der Mikrowelle - in 30 Sek. Etappen und dazwischen umrühren). Ich habe übrigens nur 100g Erdnussbutter verwendet, weil ich keine so dicke Schicht Erdnussbutter Fudge haben wollte, wie im Original. Ist die Erdnussbutter geschmolzen, Puderzucker dazugeben und verrühren, bis keine Klumpen mehr da sind. 
  5. Über den warmen Kuchen geben und verteilen. Für 1-2 Stunden kalt stellen, in kleine Stücke schneiden und servieren.







Yummy, yummy!
Eure Elly

9. April 2012

Cake Eggs - Cake Pops zu Ostern


Cake Pops - kleine Kuchenkugeln umhüllt mit Schokolade. Eine kleine Süßigkeit, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch toll aussieht. Man kann sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen herstellen und nach Lust und Laune dekorieren. Entdeckt habe ich die Cake Pops als ich 2008, nach einem USA-Aufenthalt, nach amerikanischen Backrezepten gesucht habe. Fündig wurde ich bei Bakerella, die neben Cake Pops aber auch viele weitere tolle Backideen präsentiert. Mittlerweile findet man viele Rezepte und Ideen und für Ostern habe ich mir überlegt kleine Cake Eggs zu machen. Bei dem Kuchenrezept habe ich mich an  "Evi's Küchenzaubereien" orientiert und bei Maria von "Ich bin mal kurz in der Küche" findet Ihr eine sehr schöne Schritt-für-Schritt-Anleitung für Cake Pops. Bei Charlotte's Diner und im Puppenzimmer gab es übrigens ebenfalls Ei am Stiel.


Zubereitung:
Den Backofen auf 160° C vorheizen und eine Muffinform (oder Kastenform) einfetten. Für den Kuchenteig Butter, Zucker und das Ei schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen, zu der Butter-Ei-Mischung geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die gefettete Form geben und für 15 Minuten backen (bei einer Muffinform, bei einer Kastenform 45 Minuten). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Die Muffins (bzw. den Kuchen) zerbröseln und mit Frischkäse, Puderzucker und Butter zu einer Masse verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, noch etwas Frischkäse dazugeben. Aus dem Teig die gewünschte Form an Cake Pops formen und auf einem Teller für 30-60 Minuten ins Gefrierfach stellen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wenn Ihr eine Stiel für die Cake Pops verwenden wollt, diesen in die Schokolade tauchen und in die Teigkugeln stecken, so hält der Stiel besser. Die Teigkugel komplett in die Kuvertüre tauchen, herausholen und die Schokolade etwas abtropfen lassen. Anschließend sofort mit Zuckerstreuseln verzieren, solange die Schokolade noch feucht ist. In ein mit Reis oder Sand gefülltes Glas stellen, damit die Schokolade trocknen kann.



Froehliche Ostern!
Eure Elly

23. Januar 2012

Jamies NYC Cheesecake


Zur Geburtstags-Party meines Liebsten am Samstag habe ich für die Gäste ein kleines Buffet zusammengestellt. Es gab diverse Leckereien, z.B. die gefüllten Quesadillas mit Guacamole, Waldmeister-Likör oder die Coca Cola Cupcakes, die ich Euch bereits vorgestellt habe. Natürlich habe ich auch wieder ein paar neue Rezepte ausprobiert, die ich Euch in den kommenden Tagen noch zeigen werde. Heute habe ich aber erst mal das wichtigste Rezept für Euch - der Geburtstagskuchen! Die Wahl fiel auf einen New York Cheesecake nach Jamie Oliver (Buch: Jamies Amerika) mit Keksboden, Limette und einer Baiserdecke.


Den Backofen auf 160° C vorheizen und eine Springform (24 cm) einfetten. Die Butterkekse in der Küchenmaschine zu sehr feinen Bröseln zerkleinern (oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerbröseln). Die zerlassene Butter untermischen und diese Mischung als Boden in die Form geben und gleichmäßig andrücken. Die Form kaltstellen, während Ihr die Füllung zubereitet.

Den Frischkäse (und Quark) mit einem Handmixer glatt rühren. Den Zucker langsam untermischen und die Eier nacheinander dazugeben. Schließlich den Limettensaft hinzufügen und kurz einrühren. Laut Jamie Oliver ist die Masse genau richtig, wenn sie einem ziemlich dünnflüssig vorkommt, also keine Panik. Die Masse auf den gekühlten Boden gießen und gleichmäßig verstreichen. Den Kuchen für 45-55 Minuten in den Backofen schieben. Die Käsemasse sollte beim Rausholen noch leicht wabbeln. Jetzt 15 Minuten abkühlen lassen, den Ofen auf 220° C aufheizen.

Für die Baiserdecke die Eiweiße in einer sauberen Schüssel schlagen, bis sich weiche Spitzen formen. Langsam den Zucker hinzufügen und weiterschlagen bis die Masse fest wird und glänzt. Zum Schluss die Kokosraspel unterziehen. Die Baisermasse auf den abgekühlten Kuchen geben, etwas 2 cm dick gleichmäßig bis zum Rand der Füllung vertstreichen. Den Kuchen erneut für 5 Minuten in den Backofen schieben, bis die Baiserdecke goldgelb schimmert und sich knusprig anfühlt. Den Kuchen bei Raumtemperatur abkühlen lassen und vor dem Servieren unbedingt noch einige Stunden kalt stellen. Aus der Form lösen, mit dem Limettenabrieb bestreuen und servieren.


Dieser Kuchen ist trotz der Frische der Limette recht mächtig. Die Kombination mit der Baiserdecke finde ich sehr gelungen, sie gibt dem etwas säuerlichem Käsekuchen die nötige Süße. Der Kuchen ist wirklich lecker, aber was den "New York Cheesecake" angeht, wird wohl die Variante von Cynthia Barcomi (Rezept findet Ihr hier) momentan mein absoluter Favorit bleiben. Es gab übrigens ausreichend Sekt (in Form einer Doppel Magnum Flasche von Henkell), so dass neben dem Geburtstag auch auf mein Blog-Jubiläum angestoßen werden konnte. 

Es war ein toller Abend - an dieser Stelle einen ganz lieben Dank, dass es bei allen Gästen so kurzfristig geklappt hat und einen besonderen Dank für die Hilfe mit dem Kasten Bier - Dankeschön!






Liebe Gruesse
Eure Elly

3. Oktober 2011

Apple Pie


Am heutigen freien Montag habe ich die Zeit genutzt und mal wieder einen Kuchen gebacken. Inspiriert wurde ich durch den Apfelzimtkuchen von Gourmandises végétariennes. Gebacken habe ich dann aber doch den klassisch amerikanischen Apple Pie, da mein Liebster den so gerne mag.


Teig
  1. Für eine schöne splittrige Kruste ist es am besten die Butter und das Palmfett in kleine Stückchen zu schneiden und zusammen mit dem Wasser in den Gefrierer zu stellen, während man die anderen Zutaten vorbereitet. 
  2. Mehl, Salz und Zucker abmessen und vermischen. Mit einem Handmixer die Butter und das Fett untermischen, bis das ganze krümelig aussieht. 
  3. 140 ml Wasser (es sollte richtig kalt sein) dazugeben und nur so vermischen, dass der Teig gerade so zusammenkommt. Wenn nötig, das restliche Wasser dazugeben. 
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und schnell – damit die Butter nicht schmilzt – zu einer Scheibe pressen. Den Teig in Folie einwickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen. (Eingefroren hält sich der Teig mehrere Monate.)
Füllung
  1. Den Backofen auf 225° C vorheizen. Den Kuchen solltet Ihr in einer französischen Tarteform oder einer Backform mit niedrigem Rand backen, keine Springform verwenden! 
  2. Teilt den Teig in 2 Stücke und rollt einen davon auf einer bemehlten aus, bis der Teig 2-3 mm dick ist.Den ausgerollten Teig legt Ihr in die Backform und drückt ihn an den Seiten an.
  3. Vermischt die Äpfel mit den restlichen Zutaten für die Füllung. Füllt den Pie mit den Äpfeln - ruhig reichlich, die Äpfel gehen beim Backen etwas ein.
  4. Nun rollt Ihr das andere Teigstück aus, ebenfalls auf 2-3 mm. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder legt Ihr den Teig komplett über die Äpfel, was überhängt wird abgeschnitten, die Teigränder werden mit den Fingerspitzen angedrückt und den Teigdeckel dekorativ einschlitzen. Oder den Teig in 2 cm breite Streifen schneiden und über den Äpfeln eine Gitterstruktur weben. 
  5. Den Kuchen dann für 15 Minuten bei 210° C backen, dann die Hitze auf 190° C reduzieren, den Pie mit Alufolie leicht abdecken und 50 Minuten weiterbacken. Er ist fertig, wenn er goldbraun ist.



Liebste Gruesse!
Eure Elly

13. September 2011

Kuchen zum Kaffee

 

Kuchen zum Kaffee, oder auch Kaffeekuchen, wie er so schön in Cynthia Barcomi’s Backbuch heißt. Allerdings ist in diesem Kuchen gar kein Kaffee enthalten, er bedeutet lediglich, dass der Kuchen hervorragend zum Kaffee passt. Und daher habe ich ihn am Sonntag zum Geburtstag meiner Mama gebacken, wo er dann zur Kaffeezeit angeschnitten wurde. Ich habe den Kuchen noch mit Apfelstückchen ergänzt- man könnte aber auch andere Früchte verwenden, je nach Geschmack oder Saison. Beim Topping habe ich mich für die Mandelblättchen-Version entschieden.


Den Backofen auf 190° C vorheizen und eine 26 cm-Springform einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Die trockenen Zutaten abmessen und in eine Rührschüssel geben. Dann gebt Ihr die weiche Butter stückchenweise dazu und arbeitet sie mit den Fingerspitzen (oder einer Gabel) in das Mehl ein. Die Milch und das Ei dazugeben und unterheben, sodass die Zutaten gerade so verrührt sind und gebt den Teig in die vorbereitete Backform.
Solltet Ihr ebenfalls Äpfel auf dem Kuchen haben wollen, dann verteilt nun einen in feine Scheiben geschnittenen Apfel auf den Teig.
Für das Topping gebt Ihr alle Zutaten in eine Schüssel und verrührt diese mit einem Löffel. Die Mischung wird nun klümpchenweise über dem Kuchen verteilt. Den Kuchen 25 Minuten backen, Garprobe machen! Abkühlen lassen und dann erst servieren.






Viel Spass beim Nachbacken!
Eure Elly

27. Juni 2011

Kuchen mit Amaretto-Kirschen


Hallo Ihr Lieben, bei mir war es jetzt etwas ruhiger, da ich das komplette Wochenende arbeiten war. Dennoch habe ich es irgendwie geschafft den leckeren Obstkuchen von Mareike von My German Gemütlichkeit nachzubacken. Für meine Variante habe ich statt der Himbeeren aber Kirschen gewählt, welche ich zuvor noch in 2 EL Amaretto eingelegt habe. Ich kann das Rezept nur empfehlen, der Kuchen war locker, saftig und einfach sehr lecker!



Ich wünsche Euch eine schöne sonnige Woche!
Eure Elly

14. März 2011

Apfel Walnuss Karamell Kuchen

Apple Walnut Caramel Cake

Seit einiger Zeit schon liebäugel ich mit dem Apfel Walnuss Karamell Kuchen - Apple Walnut Caramel Cake - aus dem Backbuch „I love baking“ von Cynthia Barcomi
Am Sonntag war es soweit - ich habe die Zeit gefunden diesen Kuchen endlich einmal zu backen.
Entstanden ist ein schöner saftiger Kuchen mit nussigem Geschmack, einem cremigen Frischkäse-Frosting und zur Krönung noch Karamellsirup.


  1. Ofen auf 190° C vorheizen und zwei Runde Backformen mit 24 cm Durchmesser einfetten.
  2. Mit einem Handmixer das Öl und den Zucker cremig schlagen, die Eier dazugeben und 2 Minuten weiterschlagen. Mit einem Holzlöffel (Gummispatel) Mehl, Haferflocken, Zimt, Natron und Salz unterrühren. Zum Schluss Äpfel und Nüsse unterheben.
  3. Den Teig gleichmäßig auf die Backformen verteilen und ca. 35-40 Minuten backen.
  4. Während der Kuchen im Ofen ist, kann das Frosting vorbereitet werden. Mit einem Handmixer Frischkäse und Butter zu einer glatten Masse verschlagen, die Karamellsauce (alternativ den Karamellsirup) dazugeben und verrühren. Die Masse dann bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
  5. Den Kuchen nach dem Herausholen noch 10 Minuten in der Form ruhen lassen, danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  6. Einen Kuchen auf eine Platte oder einen Teller legen, einen Teil des Frostings darauf verteilen und dann den zweiten Kuchen oben drauf legen. Nun den oberen Teil und die Seiten des Kuchens mit dem restlichen Frosting überziehen. Nun kann man den Kuchen noch mit Karamellsauce beträufeln und Walnusskernen verzieren.  


















Ich habe für meine Version jetzt den Grafschafter Karamellsirup verwendet, den hatte ich noch im Haus. Leider ist er mir sehr schnell zerlaufen, beim nächsten Mal werde ich ihn vorher in den Kühlschrank stellen.

Einen tollen Wochenstart wünscht Euch
Eure Elly

4. März 2011

Red Velvet Cake - Rote Samttorte

My Birthday Cake

Das letzte Rezept von meinem Buffet ist mein “Birthday Cake” – Red Velvet Cake (Rote Samttorte).
Dieses Rezept habe ich in Cynthia Barcomi’s „I love baking“ entdeckt und mich faszinierte die Zutat – Essig – in einem Kuchen. Das mußte ich unbedingt mal ausprobieren und von dem Essig schmeckt man rein gar nichts, dafür hat der Teig aber eine ganz samtige Konsistenz.


Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 185° C vorheizen, zwei runde Backformen einfetten und die Zutaten abwiegen.
  2. Mit einem Handmixer das Öl und den Zucker cremig schlagen. Die Eier hinzufügen und nochmal 2 Minuten weiterschlagen. Dann noch die Buttermilch und die Lebensmittelfarbe dazu und alles gut vermischen.
  3. Mehl, Stärke, Kakao, Salz und Vanille-Aroma vorsichtig mit einem Holzlöffel oder einem Gummispatel unterrühren, bis ein Teig entsteht. Essig und Natron mischen, in den Teig geben und gut verteilen.
  4. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Backformen verteilen und jeweils für etwa 35-40 Minuten backen. (Je nach Backofen auch kürzer – ich habe den Kuchen im Umluft-Backofen bei 175° C für 30 Minuten gebacken.)
  5. Während der Kuchen backt, kann das Frosting vorbereitet werden. Mit einem Handmixer die Butter cremig schlagen, Puderzucker und Kokosmilch hinzufügen und alles gut verrühren. Die Masse sollte schön fluffig sein. Das Frosting dann für etwa 30 Minuten kalt stellen.
  6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen – die Garprobe mit einem Holzstab oder einem Zahnstocher machen. Den Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, bevor er auf einem Kuchengitter auskühlt. Bevor man das Frosting auf dem Kuchen verteilt, sollte er komplett ausgekühlt sein.

Zusammensetzen der Torte:
  1. Einen Kuchen auf eine Platte legen und darauf achten, dass die Oberfläche ebenmäßig flach ist. Falls nicht, mit einem Messer die Oberfläche begradigen.
  2. Etwas Frosting als Füllung auf dem Kuchen verteilen und den zweiten Kuchen genau mittig oben draufsetzen.
  3. Zum Schluss das Frosting an den Seiten und auf der Oberseite verstreichen - ich habe das Schichtweise gemacht. Erst eine dünne Schicht Frosting, dann habe ich den Kuchen gekühlt, dadurch versiegelt die erste Schicht den Kuchen. Dann habe ich das restliche Frosting aufgetragen.
Red Velvet Cake - Rote Samttorte

Red Velvet Cake - Rote Samttorte




















Die rote Farbe ist bei mir nicht ganz so gut gelungen, vermutlich liegt es an der Lebensmittelfarbe, die ich verwendet habe oder aber die Fotos im Internet, die man so findet, sind ohne Kakaopulver zubereitet. Vielleicht habt Ihr ja auch schon mal einen Red Velvet Cake gebacken, wie war das Farbergebnis bei Euch? Welche Lebensmittelfarbe verwendet Ihr?

Eure Elly