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20. Juli 2012

Fettfreie Chips aus der Mikrowelle (Nachgekocht)


Was bitte, macht man mit einer einzig übrig gebliebenen Kartoffel? Ja genau, bei mir ist eine Kartoffel übrig geblieben - sie lag so versteckt im Kartoffelsack, dass sie mir erst aufgefallen ist, als ich den Vorratscheck für den Einkaufszettel gemacht habe. Für ein Kartoffelgericht reichte sie nicht mehr und neue Kartoffeln kommen erst beim nächsten Einkauf mit. Also habe ich ein wenig das World Wide Kochbuch durchstöbert und bin in Engelchen's Küche auf eine tolle Snack-Idee gestoßen: "Fettfreie Kartoffelchips aus der Mikrowelle" - so konnte ich diese letzte Kartoffel optimal verarbeiten. Die Menge war genau richtig für einen kleinen Snack am Abend. Das Rezept kommt ohne Fett aus und ist somit kalorienarm. Die Chips werden trotzdem schön knusprig und kartoffelmäßig lecker - ich bin total begeistert! Man kann die Chips nach Belieben würzen und ich habe sie nach dem Abkühlen direkt von den Holzspießen geknabbert.


Zubereitung
Die Holzspieße eine Weile vorher in Wasser einweichen, so lassen sich die Chips später leichter von den Holzspießen lösen (sofern Ihr sie nicht direkt vom Spieß knabbern wollt). Die Kartoffeln gründlich waschen oder schälen. Anschließend die Kartoffeln mit Gemüsehobel, einem Sparschäler oder einem Messer in gleichmäßige Scheiben schneiden und kurz in Wasser legen, damit die Stärke abgespült wird. Die Kartoffeln auf Küchenkrepp legen und trockentupfen. Nach Geschmack mit Salz, Paprika, Chili, oder anderen Gewürzen würzen. Die Kartoffelscheiben einzeln und mit etwas Abstand dazwischen auf die Holzspieße stecken. Sie sollten sich dabei nicht berühren. Die Holzspieße auf den Rand einer mikrowellengeeigneten Form legen und bei 600 Watt für 7-10 Minuten garen. Hier müsst Ihr ein wenig probieren, je nach Watt-Leistung der Mikrowelle - bei mir sind sie bei 700 Watt zu dunkel geworden. Die fertigen Chips etwas abkühlen lassen und dann von den Holzspießen ziehen oder komplett mit dem Spieß servieren.




Viel Spass beim Knabbern!
Eure Elly

14. Juni 2012

Popcorn


Popcorn - eine Leckerei, die bevorzugt im Kino gegessen wird und deren Tüte schon fast leer ist, bevor der Film überhaupt begonnen hat. Versprochen hatte ich das Rezept auf Facebook bereits letzte Woche, aber aufgrund meiner DIY-Hochzeitsgeschenk-Bastel-Aktion habe ich doch völlig vergessen den entsprechenden Beitrag online gehen zu lassen. Aber das geht natürlich nicht, dass ich Euch Bilder von leckerem Popcorn zeige und dann nicht verrate, wie man es ganz einfach selbst zuhause herstellen kann. Hier nun also Popcorn für alle!!! Himmlisch lecker!


Zubereitung
Das Öl (hier unbedingt ein hoch erhitzbares Öl verwenden!) in einem großen Topf oder einer hohen Pfanne richtig heiß erhitzen, wirklich heiß!!! Den Zucker (und nach Belieben Vanillezucker und/oder Zimt) dazugeben und einrühren. Nach etwa 10 Sekunden, den Herd ausschalten (bzw. Topf oder Pfanne von der Hitze nehmen). Den Mais dazugeben, kurz in das Zucker-Öl-Gemisch einrühren und dann sofort den Deckel drauf. Bei diesem Schritt kann es schon mal passieren, dass Maiskörner bereits aufpoppen und umherfliegen. Den Topf (oder die Pfanne) in Bewegung halten, damit sich der komplette Mais mit dem Zucker vermischt und das fertige Popcorn nicht am Boden anbrennt. Sobald keinen Popcorn-Popp-Geräusche mehr zu hören sind, den Deckel vom Topf nehmen, das fertige Popcorn in eine große Schüssel füllen und abkühlen lassen. Durch Schütteln lösen sich auch zusammengeklebte Popcornstücken und die noch vorhanden Flüssigkeit verdampft. Macht man das nicht, wird das Popcorn matschig. Und schon ist sie fertig, die süße Leckerei. Sollte Euch im Topf oder in der Pfanne der Zucker anbrennen, so laßt den Topf über Nacht mit einer Wasser-Spüli-Mischung stehen, der Zucker löst sich und Ihr könnt den Topf problemlos reinigen.


Die Zuckermenge könnt Ihr natürlich variieren - wer es weniger süß mag nimmt weniger Zucker, wer Vanille mag, fügt etwas Vanillezucker hinzu. Zimt-Junkies geben einfach etwas Zimt zum Zucker und so richtig süß wird es ab 4 Esslöffel Zucker. Also schnell Popcornmais kaufen, dann das eigene Lieblings-Popcorn herstellen und zuhause auf dem Sofa genießen!


Zuckersuesse Gruesse!
Eure Elly

14. Mai 2012

Roasted Nuts - Geschenkidee zum Vatertag


Ich hoffe Ihr hattet alle ein wundervolles Wochenende. Mein Samstag war super toll! Ich war beim Krimi Dinner "Tod Couture". Dort wurde ich mit einem unglaublich leckeren 4-Gänge-Menü verwöhnt, war dabei mittendrin in einem Kriminal-Theaterstück und hatte einen wundervollen und amüsanten Abend - ich kann Euch das Erlebnis "Krimi Dinner" nur empfehlen.
Nun aber zum eigentlichen Thema - für den Muttertag hatte ich Euch ja die Cranberry-Pralinen gezeigt und nun gibt es für Euch meine Idee zum Vatertag - Roasted Nuts. Für Liebhaber von gerösteten Nüssen ist das eine ideale Geschenkidee. Hier könnt Ihr entweder das Rezept für Spicy Cocktail Nuts nehmen oder die neu ausprobierte Variante nach Tim Mälzer aus seinem Kochheft "Neues vom Küchenbullen". Diese Version ist ebenfalls sehr lecker, kommt aber ohne Eiweiß aus und braucht auch nur 10 Minuten im Backofen. Also auch eine tolle Last-Minute-Idee.


Zubereitung
Den Backofen auf 220° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Nüsse in eine Schüssel geben. Chilischoten zerbröseln und dazugeben. Honig und Öl dazugeben und alles gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und rosenscharfem Paprikapulver würzen und gründlich vermischen. Auf das Backblech geben und im Ofen für 7-10 Minuten goldbraun rösten. Dabei mehrmals wenden. Herausnehmen und abkühlen lassen. Danach luftdicht verschlossen aufbewahren oder in ein Glas (oder eine anderen Behälter) füllen, mit einem Etikett versehen und verschenken.



Die Etiketten für Euch zum Mitnehmen!



Liebe Gruesse!
Eure Elly

23. Februar 2012

Spicy Cocktail Nuts - Würzige Cocktailnüsse


Diese würzigen Nüsse sind ein toller Partysnack oder einfach lecker für Momente, wo man mal etwas deftiger Naschen möchte. Das Rezept ist aus dem "Kochbuch für Feste" von Cynthia Barcomi. Ich habe sie zum ersten Mal für den Geburtstag meines Liebsten ausprobiert und war total begeistert. Sie sind würzig, haben eine minimale Schärfe und doch eine gewisse salzige Süße. Ich habe sie gleich in einer größeren Menge hergestellt und sie luftdicht verschlossen aufbewahrt, so kann ich nach Bedarf immer mal wieder eine kleinen Snack bereitstellen. In dem Rezept ist von einer kreolischen Gewürzmischung die Rede, deren Zusammenstellung in dem Buch mit angegeben ist. Wer sich die Arbeit nicht machen will, kann solch eine Gewürzmischung hier oder hier kaufen. 
Wer auf gewürzte Nüsse steht, wird dieses Variante lieben - sehr, sehr lecker!!!


Zubereitung
Den Backofen auf 120° C vorheizen. Stellt zwei Backbleche mit Backpapier ausgelegt bereit.
Das Eiweiß mit dem Wasser schaumig verschlagen. Die Nüsse dazugeben und vermischen bis alles rundherum bedeckt ist. Die Gewürzmischung sowie Cayennepfeffer, Salz und Zucker hinzufügen. Rühren, bis alles gut ummantelt ist. Die Nüsse gleichmäßig auf den Backblechen verteilen und 45 Minuten backen, bis sie trocken sind, jedoch nicht zu viel Farbe angenommen haben. Während des Backens alle 15 Minuten die Nüsse wenden bzw. umrühren.
Auf dem Blech abkühlen lassen, dann in Schälchen geben. Nach dem backen sind die Nüsse noch etwas klebrig, aber sie trocknen beim Abkühlen. Luftdicht verschlossen kann man die Nüsse aufbewahren. Wie lange genau die Nüsse haltbar sind, kann ich nicht sagen - das ist bei Frau Barcomi leider nicht vermerkt. Ich habe die Nüsse jetzt etwa einen Monat in Aufbewahrung und diese sind noch sehr lecker.



Viel Spass beim Knabbern!
Eure Elly