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23. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 23 - Spaghetti alla Puttanesca mit Fenchel-Radischen-Salat


Noch einmal schlafen und dann ist Heiligabend. Gestern habe ich noch die letzte Planung für die Essen der kommenden drei Tage abgeschlossen und heute am frühen Morgen bereits den Einkauf erledigt. Bei dem ganzen Trubel habe ich mir heute Mittag aber nochmal die Zeit genommen und ein hervorragendes Essen gekocht. Pasta mit einer fruchtigen Tomatensauce, die mit Sardellen, Knoblauch, Petersilie, Oliven, Thunfisch, Chili, Zimt und Zitrone gekocht wird und den schönen Namen "Spaghetti alla Puttanesca" trägt. Dazu gab es noch einen "Fenchel-Radischen-Salat". Ich würde sagen, das ist ein richtig schönes Power-Essen - die Pasta gibt Energie, die Tomatensauce macht gute Laune und in dem Salat stecken viele Vitamine. Genau richtig um die letzten 2 Arbeitstage vor dem Weihnachtsfest zu überstehen.

Rezepte aus "Jamies 30 Minuten Menüs"






















Zubereitung

Fenchel-Radischen-Salat
Den Fenchel und die Radischen putzen, waschen und mit der Küchenmaschine (oder per Hand mit dem Messer) in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, den Saft der Zitrone darüber auspressen, 1 Schuss Olivenöl hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Salat mit den Händen durchmischen und leicht zusammendrücken. Nochmals abschmecken und schon mal auf den Tisch stellen.

Spaghetti alla Puttanesca
In einem Topf mit Salzwasser die Spaghetti nach Packungsanleitung gar kochen. Währenddessen die Sauce zubereiten. Dafür das Öl aus der Thunfischdose in eine Pfanne gießen (Fisch bleibt in der Dose) und erhitzen. Die Knoblauchzehe hineinpressen, Kapern und die Sardellenfilets (samt ihres Öls) hinzufügen. Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blätter abzupfen und die Stiele fein hacken. Die Petersilienblätter fein hacken und beiseite stellen. Bei der Chilischote den Stil entfernen und ebenfalls fein hacken. Gehackte Petersilienstiele und Chili in die Pfanne geben und mit den anderen Zutaten bei mittlerer Hitze 2 Minuten, unter Rühren anbraten. Den Thunfisch in die Pfanne geben und mit dem Löffel zerdrücken. Die gehackten Tomaten hinzugeben, den Zimt einstreuen und vor sich hin köcheln lassen. Die fertige Pasta abseihen, dabei etwas Kochwasser auffangen und zur Sauce in die Pfanne geben. Die gehackten Petersilienblätter, den Saft der Zitrone, sowie einen Schuss Olivenöl zugeben und untermischen. Auf einer Servierplatte anrichten und auf den Tisch stellen.






Guten Appetit!
Eure Elly

19. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 19 - Zucchini-Salat mit Chili


Zum weihnachtlichen Endspurt habe ich noch einen blitzschnell zubereiteten Salat, der Euch mit vielen Vitaminen versorgt, euer Immunsystem stärkt und vor allem sehr lecker ist. Das Ganze nennt sich "Zucchinisalat" und beinhaltet neben der vitaminreichen Zucchini noch entzündungshemmenden Chili und immunstärkende Zitrone. Für das besondere Geschmackserlebnis gibt es dann noch etwas Minze. Und wie sollte es bei mir auch anders sein, das Rezept kommt von Jamie Oliver und ist zu finden in "Jamies 30 Minuten Menüs"*. Der Salat passt super gut zu Reis und Fisch, ist aber auch mit einem frischen Ciabatta ein Hochgenuss.
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Zubereitung
Die Zitrone halbieren und von einer Hälfte den Saft in eine Schüssel pressen. Mit 2 Esslöffeln Olivenöl, sowie einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer verrühren. Die Minze waschen und trockenschütteln. Die Minzeblätter, sowie die Hälfte der Chilischote ganz fein hacken und ins Dressing geben. Die Zucchini waschen und trockentupfen. Mit einem Sparschäler dann möglich viele Streifen von der Zucchini abziehen und in die Schüssel geben. Den Zucchinisalat erst kurz vor dem Essen mit dem Dressing vermischen und dann mit Reis und Fisch oder Ciabatta servieren.
Für die Zubereitung als Salat die Zutaten dann verdoppeln.






Guten Appetit!
Eure Elly

18. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 18 - Süsskartoffel-Suppe mit Chorizo


Endlich habe ich mal wieder ein neues Suppenrezept ausprobiert - "Süßkartoffelsuppe mit Chorizo" nach Jamie Oliver (aus Jamies Kochschule*). Ich wollte unbedingt mal etwas mit Süßkartoffeln machen, weil ich diese zuvor noch nie probiert habe. Ich bin begeistert, Süßkartoffeln sind im Vergleich zu normalen Kartoffeln eine tolle Abwechslung und auch die Suppe macht ordentlich was her.  Eine würzig-süße Suppe, die einen von innen her so richtig durchwärmt. Leckere Süßkartoffel, würzige Chorizo und einen Hauch von Schärfe durch roten Chili - sollte man ruhig mal probieren!

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Zubereitung
Möhre, Sellerie und Zwiebel schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln schälen und würfeln, die Chorizo in Scheiben schneiden. Die Petersilie samt den Stielen fein hacken. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und alle zerkleinerten Zutaten in den Topf geben. Currypulver hinzufügen und alles gut durchmischen. Bei schräg aufgelegtem Deckel das Gemüse für ca. 10 Minuten anbraten, bis die Möhren weich sind, aber noch biss haben. Den Brühwürfel in einem Gefäß mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, unter Rühren auflösen und in den Topf geben. Die Suppe einmal aufkochen und dann bei niedriger Hitze für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Süsskartoffeln gar sind. 
Die Suppe dann mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Stabmixer glatt pürieren. Die Chilischote waschen, halbieren, eventuell die Samen entfernen und fein hacken. Die Suppe in Schalen füllen, mit etwas gehacktem Chili bestreuen und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

16. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 16 - Risotto mit Pangrattato


Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte in der Küche ein paar neue Sachen auszuprobieren, stand das erstmalige Kochen eines Risottos an. Ich habe Risotto zuvor noch nie probiert, weil ich dachte, dass es sehr aufwendig wäre. Man ist zwar eine Weile in der Küche beschäftigt und man muss ganz schön viel rühren, aber ich finde, dass es die Mühe wert ist. 
Für meinen ersten Versuch habe ich mir ein sehr einfaches Risotto-Rezept aus dem Kochbuch "Besser kochen mit Jamie Oliver"* ausgesucht. Es handelt sich um ein Risotto-Grundrezept mit einem knusprig, würzigem Topping aus Brotbröseln, Chili, Sardellen, Knoblauch und Zitrone - was als Pangrattato bezeichnet wird. Diese leckere Brotbröselmischung habe ich auch bereits mit Nudeln zubereitet, als "Pasta mit Pangrattato". Dies ist einfach zuzubereiten und so konnte ich mich bei dem Küchenexperiment voll auf das Risotto konzentrieren. 
Es war gar nicht so leicht, den richtigen Garpunkt für den Reis zu finden, da ich nicht wußte wie die richtige Konsistenz sich anfühlen sollte. Aber ich habe einfach immer wieder probiert und dann, ähnlich wie bei Pasta, an dem Punkt aufgehört, wo ich den Reis als angenehm auf der Zunge empfunden habe. Ich bin total happy, dass ich das ausprobiert und wieder etwas gefunden habe, was genau nach meinem Geschmack ist. Risotto wird es also wieder geben. 

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Zubereitung

Pangrattato
Zitronenschale, Knoblauch, Chilischote, Sardellen und Toastbrot (oder Ciabatta)  mit etwas Sardellenöl in der Küchenmaschine mixen. Alternativ könnt Ihr das Toast mit einem Messer zerhacken. Knoblauch fein hacken, Sardellen fein hacken, Chili im Mörser zerreiben und dann alles zusammen mit der Zitronenschale in einer Schüssel vermengen. Eine Pfanne erhitzen, einen Schuss Olivenöl hineingeben und die Brotbröselmischung darin rösten, bis sie dunkelbraun und knusprig ist. Dann auf ein Küchenpapier geben und abkühlen lassen.

Risotto - Grundrezept
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In einem weiteren Topf Olivenöl und Butter erhitzen und darin Staudensellerie und Zwiebeln für 15 Minuten bei schwacher Hitze glasig andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Den Reis dazugeben und die Hitze erhöhen. Jetzt ständig rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Zügig den Wermut oder Weißwein dazu gießen und dabei ständig weiterrühren, bis die Alkoholwolke verflogen ist und der Reis aromatisch duftet.
Dann mit einer Schöpfkelle die heiße Brühe löffelweise zugeben, dabei ständig weiter rühren und die nächste Portion erst dazugeben, wenn der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Die Hitze wieder etwas reduzieren. Die Brühe zugeben, bis der Reis alles aufgesogen hat. Das dauert in etwa 14-15 Minuten. Der Reis wird nun langsam weich, hat aber noch spürbar Biss.

Risotto - Fertigstellung
Die Hälfte der Brühe (100 ml) zu dem vorgegarten Risotto geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei ständig rühren. Die Temperatur wieder verringern und den Reis weitergaren, bis er fast sämtliche Flüssigkeit aufgenommen hat. Jetzt wieder schöpflöffelweise die restliche Brühe zugießen und wieder rühren, bis der Reis gar ist. Man sollte zwischendurch immer wieder probieren, Risotto sollte cremig-zart sein, aber noch Biss haben.
Den Topf vom Herd nehmen, Butter und Parmesan hinzufügen und unter den Risotto mischen. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Deckel auflegen und noch 1 Minute ruhen lassen. Mit dem Salz sparsamer sein, da das Pangrattato schon recht würzig ist.
Das Risotto auf einem Teller anrichten, mit Pangrattato bestreuen und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

14. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 14 - Steak-Sandwich


Zum Wochenende gibt es Sandwich! Aber nicht einfach nur irgendein Sandwich. Nein! Es gab so ein richtig schönes Steak-Sandwich. Gesehen in "Jamie's 30 Minuten Menüs" und daher ein Rezept von der schnellen Sorte. Eine tolle Kombination aus Ciabatta-Brot, einem guten Stück Fleisch und frischen Zutaten. Kein schwere Küche, einfach nur ein Sandwich, aber ein verdammt Leckeres!


Zubereitung
Den Backofen auf 200° C vorheizen und das Ciabatta-Brot aufbacken. Die Steaks salzen und pfeffern, mit abgezupften Thymianblättchen bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Die Gewürze und Kräuter in das Fleisch einmassieren und mit der Faust etwas flacher klopfen. In einer sehr heißen Grillpfanne  dann je Seite für 1-2 Minuten grillen (Das Steak wird dann medium rare, rot bis rosa.). Die Paprika fein hacken. Die Steaks auf ein Brett legen und mit Olivenöl beträufeln. Petersilie waschen, trockentupfen und fein hacken. Mit der Paprika und dem Fleischsaft vermischen und auf dem Brett beiseite schieben. Die Steaks schräg in Streifen schneiden. Das Ciabatta-Brot aus dem Ofen holen, aufschneiden und mit Olivenöl beträufeln. Beide Hälften mit Sahnemeerretich bestreichen und die untere Hälfte mit Feldsalat belegen. Die Steakstreifen darauf verteilen und mit der Paprika-Petersilien-Mischung granieren. Den Deckel auflegen und servieren.









Guten Appetit!
Eure Elly

12. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 12 - Spinatsalat


Neben den vielen süßen Sünden und Leckereien, die ich Euch so präsentiere, koche ich auch mal gesündere Sachen. Ich achte schon auf meine Ernährung, aber ich bin einfach zu sehr eine Naschkatze, als dass ich auf Pizza und Schokolade verzichten möchte. Daher habe ich heute ein super leckeres Rezept für einen gesunden Spinatsalat für Euch. Vor kurzem habe ich "frischen Spinat" zum Kochen ausprobiert und war total begeistert. Also habe ich mich gleich nach dem nächsten Rezept umgeschaut und in "Jamie 30 Minuten Menüs" einen Salat aus Spinat, getrockneten Tomaten und Gurken gefunden. Dazu ein Dressing aus Balsamico-Essig, Zitrone und Olivenöl, abgerundet mit Pinienkernen und frischer Minze. Leicht, frisch und ausgesprochen lecker!


Zubereitung
Die Pinienkern in einer Pfanne bei geringer bis mittlerer Hitze goldbraun anrösten, dabei gelegentlich umrühren. Von der Hitze nehmen und beiseite stellen. In einer großen Salatschüssel Balsamico-Essig mit dem Saft der halben Zitrone und 3 Esslöffel Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Pinienkerne dazugeben und nochmals durchmischen. Spinat und Minze waschen, etwas trocknen und dann zusammen grob in Streifen schneiden. Die Gurke waschen, mit einer gabel längs einritzen, dann halbieren und in Stücke schneiden. Die getrockneten Tomaten nur grob hacken und dann alles in die Salatschüssel geben. Den Salat durchmischen und mit frischem Ciabatta oder Baguette servieren.




Guten Appetit!
Eure Elly

3. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 3 - Pasta mit Tomatensauce, Spinat und Parmesan


Heute gibt es ein wunderbares Pastagericht aus der Feder von Jamie Oliver - "Tagliatelle mit Tomatensauce, Spinat und Parmesan" - aus seinem Kochbuch "Essen ist fertig! - Die besten Rezepte für jeden Tag"*. Für dieses Rezept wird frischer Spinat verwendet und so gab es für mich eine Küchenpremiere, denn ich hatte zuvor noch nie frischen Spinat in der Hand. Es ist sehr interessant, wenn man ein Gemüse sieht, was man zuvor nur als Tiefkühlblock kannte. Ich bin total begeistert und werde wohl weitere Rezepte mit frischem Spinat kochen. Es ist faszinierend, aber dieses Blattgemüse macht aus einer ganz einfachen Tomatensauce in Kombination mit etwas Ziegenkäse, Ricotta oder Parmesan, ein wirklich sehr leckeres Essen. Der Spinat wird erst kurz vor der Fertigstellung des Gerichts hinzugefügt, dadurch ist er weich und doch noch knackig. Die Zubereitung ist schnell und unkompliziert, ideal für Tage, wo man mal nicht so viel Zeit hat und man trotzdem etwas Leckeres essen möchte.
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Zubereitung
Die Knoblauchzehe fein hacken, die Chilischote mit einem Messer ein paar Mal einstechen und dann zusammen mit den Gewürzen und der Chilischote in Olivenöl bei geringer Hitze anschwitzen. Die geschälten Tomaten dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. (Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.) Nach der Hälfte der Zeit das Wasser für die Pasta aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanleitung gar kochen. Dann den Spinat vorbereiten, gegebenenfalls noch waschen, etwas trockentupfen und nach Belieben etwas zerkleinern. Die Tomaten mit einem Holzlöffel zerteilen und zerdrücken, einen kleinen Schuss Rotweinessig zur Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz bevor die Pasta bissfest ist, den Spinat zur Tomatensauce geben. Die fertige Pasta abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen. Die Pasta in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und dem Kochwasser auflockern. Die Tomaten-Spinat-Sauce darüber gießen und gut durchmischen. Die Pasta auf Tellern verteilen, mit frisch geriebenem Parmesan oder zerkrümeltem Ziegenkäse garnieren und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

1. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 1 - Pflaumen aus dem Ofen


Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Ach ist das schön! Endlich ist sie da, die Weihnachtszeit. Schon seit Wochen freue ich mich auf den 1. Dezember, auf leckere Plätzchen, heißen Glühwein, deftiges Essen, Candy Canes, Weihnachtsmusik und die gemütliche Jahreszeit. Auch in diesem Jahr möchte ich für Euch wieder jeden Tag ein Türchen meines Adventskalenders öffnen und Euch mit Rezepten, Geschenkideen oder anderen Kleinigkeiten überraschen.


Den Anfang macht ein genial leckeres Dessertrezept mit Pflaumen. Das Rezept stammt aus Jamie Oliver's Kochbuch "Jamies 30 Minuten Menüs"*. Die Vorbereitungen sind minimal und das Rezept total einfach aber das Ergebnis ist einfach wahnsinnig gut. Lasst Euch verzaubern vom süßen Geschmack der Pflaumen, die im Ofen weich gegart werden, die von Vanille und Zimt umhüllt und von Orangen geküsst werden. Diese Pflaumen bringen das Eis zum Schmelzen und bescheren Euch ein weihnachtliches Geschmackserlebnis. 
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Zubereitung
Den Backofen auf 200° C vorheizen und eine Bratform bereitstellen. Die Pflaumen waschen, trocknen, halbieren und entsteinen. Mit der Schnittfläche nach oben in eine Bratform legen. Zimt und Zucker mischen und zusammen mit der Vanille über die Pflaumen geben. Mit einem Sparschäler die Schale von 1/2 Orange abziehen, dann den Saft der Orange auspressen. Beides über den Pflaumen verteilen. Nach Belieben noch mit Weinbrand oder Rum übergießen und für etwa 15 Minuten im unteren Teil des Ofens garen. Die Pflaumen aus dem Ofen nehmen, wenn sie weich und saftig aussehen, sonst eventuell noch etwas weitere garen lassen. Die fertigen Pflaumen aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen. Vanilleeis zum Weichwerden aus dem Gefrierfach holen. Das Eis und die Pflaumen in Dessertgläser oder -schalen schichten und servieren.











Ich wuensche Euch einen schoenen 1. Advent!
Eure Elly

24. November 2013

Crostini - kleine Röstbrotscheiben à la Jamie Oliver

 

Für eine tolle Vorspeise oder ein leckeres Abendessen, ist dies eines der besten Rezepte, welches ich seit langem ausprobiert habe. Das Erste mal wurden mir Crostini als Vorspeise zu einem gemütlichen Abend bei Freunden serviert. Im Grunde eine ganz einfache Sache -  geröstetes Brot mit einem leckeren Belag - das hat so gut geschmeckt, dass ich das auch mal selbst machen wollte. Das Buch "Genial italienisch" von Jamie Oliver*, mit dem dazugehörigen Rezept stand praktischerweise bereits in meinem Bücherregal. Zuhause habe ich also nachgelesen und da das Rezept wirklich einfach ist, wurde es kurze Zeit später gleich nachgekocht. Bei der Wahl, womit man die Crostini belegt, sind der Fantasie keine Grenzen gesezt. Alles was schmeckt, kann verwendet werden. Ich habe mich fürs Erste an die Idee aus dem Kochbuch gehalten und die Corstini mit "Büffelmozzarella & Chili" und "Prosciutto, Feigen & Minze" gemacht. 

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Zubereitung
Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen (wenn möglich den Grill verwenden). Das Ciabatta in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Backofengitter verteilen und im warmen Ofen rösten. Das Brot dabei im Auge behalten, damit es nicht verbrennt. Ist die Oberseite goldbraun, die Scheiben aus dem Ofen holen, wenden und wieder in den Ofen geben, bis auch die zweite Seite goldbraun ist. Den Knoblauch schälen, halbieren und dann die gerösteten, noch warmen Ciabattascheiben damit einreiben. Anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln. Die warmen Crostini sofort mit dem gewünschten Belag garnieren.

Crostini mit Prosciutto, Feigen und Minze
Je eine Scheibe des italienischen Schinkens auf eine Scheibe Brot legen. Die Feigen mit den Händen halbieren oder in Scheiben schneiden und auf die Brotscheiben verteilen. Darüber ein paar Minzeblätter streuen, mit etwas Balsamico-Essig beträufeln und zum Schluss frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Crostini mit Büffelmozzarella und Chili
Den Büffelmozzarella mit den Händen vierteln oder in Stücke zupfen. Je ein Mozzarellaviertel auf die noch warmen Crostini legen, etwas Chili über den Käse streuen. Leicht salzen und pfeffern, mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Abschluss mit Basilikumblättern bestreuen.

Die fertigen Crostini anrichten und entweder als Vorspeise oder Hauptgericht servieren.





Guten Appetit!!
Eure Elly

21. April 2013

Frische Austern nach Art Bloody Mary


Bei Muscheln ist es wohl so: entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich habe mich lange davor gedrückt Muscheln zu probieren, aber während einer Frankreich-Tour habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und sie probiert. Was soll ich sagen, ich weiß gar nicht, wovor ich mich gefürchtet habe. Die Miesmuscheln in einer Sauce Madras Art waren unglaublich lecker. Nach der ersten Überwindung das Muschelfleisch zu essen, waren die weiteren ein Genuss.

Für das Jahr 2013 hatte ich mir vorgenommen Lebensmittel auszuprobieren, die ich noch nicht kenne und auch wenn ich bereits Muscheln gegessen habe, so sind Austern doch eine ganz neue Erfahrung. Neben der Möglichkeit Muscheln zu garen, werden Austern vorrangig frisch und lebend serviert. Inspiriert durch das Kochbuch "Zu Gast bei Jamie" (von Jamie Oliver) habe ich für meine erste Austern-Erfahrung die Vinaigrette "Bloody Mary Art" zubereitet. So konnte ich, neben der klassischen Variante mit Zitrone, auch noch eine weitere Art Austern zu essen, ausprobieren.

Austern schmecken nach Meer - ein wenig nach Seetang, salzig und frisch - ich mag es. Klassisch mit Zitrone schmeckt es toll, aber in Verbindung mit der Bloody Mary Vinaigrette fand ich es unglaublich lecker. Ich denke, dass man Austern auf jeden Fall mal probiert haben sollte. Für mich wird es kein Lieblingsessen werden, was aber daran liegt, dass sie pur nicht viel Geschmack haben. Mir fehlt einfach dieser Effekt von "Wow, das ist soooo gut!", aber die Erfahrung ist es auf jeden Fall wert und wenn es sich anbietet, würde ich auf jeden Fall wieder Austern essen.


Zubereitung
Die Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Austern von außen gut abbürsten. Die Austern dann mit der gewölbten Seite nach unten in die linke Hand nehmen (für Linkshänder umgekehrt), die man am besten mit einem doppelt gefalteten Kuchentuch schützt. Mit einem Austernmesser seitlich am Scharnier ansetzen und die Schale vorsichtig aufhebeln. Die Auster von der Schale lösen, aber darin lassen. Zum Servieren kann man die Austernhälften dann auf Eiswürfeln drapieren und mit Zitronenspalten sowie der Bloody Mary Sauce servieren. 

Tipps
  • Einkauf: Unbedingt ganz frisch kaufen und darauf achten, dass sie verschlossen sind. Für Berliner kann ich das Frischeparadies empfehlen.
  • Lagerung: In ein feuchtes Küchentuch gewickelt, mit der gewölbten Seite nach unten im Gemüsefach lagern. Die Lagerungstemperatur sollte bei etwa 5-10° C liegen. Jegliche luftdichte Verpackung oder Plastiktüten sollten entfernt werden.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Austern findet Ihr auch auf www.austern.com - dort gibt es auch eine Anleitung zum Öffnen der Austern. Sehr gut, fand ich auch das Video hier und das folgende Video, wo man gut gezeigt bekommt, wie es am besten funktioniert.


Habt Ihr schon mal Austern probiert oder sie sogar selbst zubereitet. Wie waren Eure Erfahrungen und kennt Ihr vielleicht noch eine besondere Zubereitungsart, die Ihr empfehlen könnt?


Liebste Gruesse!!
Eure Elly

10. April 2013

Pasta mit Hackfleischbällchen und Tomatensauce


Nach Spaghetti mit Bolognese habe ich mich nun an einer Tomatensauce mit Hackfleischbällchen versucht. Eigentlich ist das nicht wirklich etwas Besonderes, aber die Kombination aus der fruchtigen Tomatensauce und den würzigen Hackfleischbällchen ist einfach ein tolles Geschmackserlebnis. Bei diesem Gericht wird einem richtig warm ums Herz. Ganz wichtig ist, dass man unbedingt breite Nudeln (wie z.B. Parpadelle) verwendet, damit die Nudeln von der Sauce überzogen werden und man beim Essen von allem etwas auf die Gabel nehmen kann. Das Rezept ist aus Jamie Olivers Kochbuch "Besser kochen mit Jamie Oliver"* und auch wenn Euch die Zutaten Muskatnuss und Zimt in diesem Zusammenhang seltsam vorkommen mögen, so lasst sie nicht weg - Ihr werdet mit einem tollen Ergebnis belohnt. Man kann die Sauce auch gut vorbereiten und dann vor dem Servieren aufwärmen. Oder man kocht gleich eine größere Portion und friert einen Teil ein. Dann hat man immer eine leckere Pastsauce bereit. *Affiliate-Link zu meinem amazon shop


Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand vermengen. (Sollte die Masse noch zu nass sein, noch ein wenig Paniermehl oder Semmelbrösel dazugeben.) Die Hackfleischmasse zu murmelgroßen Kugeln rollen, auf einen Teller legen und in den Kühlschrank stellen, bis die Tomatensauce fertig ist.

Den Knoblauch fein hacken, die Basilikumblätter abzupfen und beiseite stellen, die Stängel hacken. Die Chilischote mehrmals mit einer Messerspitze einstechen. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch mit den Basilikumstängeln sowie der Chilischote sanft anbraten. Die Tomaten und den Essig hinzufügen. Salzen udn pfeffern und die Tomatensauce dann für 30 Minuten köcheln lassen. Danach die Chilischote herausnehmen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Fleischbällchen darin kräftig braun braten und dann zur Tomatensauce geben. Die Sauce jetzt nochmal abschmecken, eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer würzen und für weitere 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Paste nach Packungsanleitung gar kochen. Die Pasta abseihen (dabei etwas Nudelwasser auffangen) und zur Sauce geben. Butter, Parmesan und die Hälfte der Basilikumblätter (zuvor grob gehackt oder zerpflückt) dazugeben und alles gut vermengen. Bei Bedarf etwas Nudelwasser untermischen. Auf Tellern verteilen, mit dem restlichen Basilikum und etwas Parmesan garnieren und servieren.


Morgen wird es sportlich auf meinem Blog, denn ich starte mit meinem ersten Themenbeitrag und ich berichte, wie es bisher so mit meinen Neujahrsvorsätzen läuft.

Liebe Gruesse!
Eure Elly

23. Januar 2013

Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme


Seit dem letzten Weihnachtsfest wird meine Sammlung an Kochbüchern durch "Zu Gast bei Jamie - Die besten Rezepte aus dem Königreich"* von Jamie Oliver ergänzt. Nun wage ich mich an die Gerichte aus der englischen Küche und das erste Rezept, was ich Euch vorstellen möchte, ist "Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme".  Yorkshire-Puddings sind eine britische Spezialität und werden als Beilage zu Fleischgerichten serviert. Sie schmecken wie eine Mischung aus Weißbrot und Eierkuchen, sie sind außen knusprig und innen luftig weich. Wie ich gelesen habe, kann man sie sowohl deftig als auch süß zubereiten. Ich habe mich zunächst einmal an die Yorkshire-Puddings in Verbindung mit einem Aufstrich gewagt - eine tolle Idee für eine Vorspeise oder einen kleinen Snack. In diesem Fall ist es eine Creme aus Frischkäse, Räucherforelle, Meerrettich, Zitrone und Schnittlauch. Eine tolle Kombination - cremig, ein Hauch Fisch, säuerlich frisch mit dem gewissen Etwas durch den Meerrettich. Ich kann mir das Gericht sehr gut zu einem Frühlings- oder Osterbrunch vorstellen. Es ist schnell zubereitet und schmeckt zusammen mit den Yorkshire-Puddings richtig lecker.
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Ich habe noch entdeckt, dass das Rezept mal in der Sendung "Tim Mälzer kocht! mit Jamie Oliver" vorgestellt wurde. Hier könnt Ihr Euch die Folge ansehen - viel Spaß dabei!


Zubereitung

Mini-Yorkshire-Puddings
Den Backofen auf 240° C vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert). Je ca. ½ Esslöffel Pflanzenöl in die 16 Mulden eines Mini-Muffinblechs (alternativ kann man auch ein 12er Muffin-Backblech verwenden, die Yorkshire-Puddings werden dann entsprechend größer) geben, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Das Muffinblech auf ein Backblech stellen und im oberen Ofendrittel für 10-15 Minuten erhitzen, bis das Öl zu rauchen beginnt.
In der Zwischenzeit Eier, Mehl, Milch und 1 Prise Salz mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Für eine leichtere Weiterverarbeitung kann man den Teig in einen Messbecher gießen. Das heiße Muffinblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Vertiefungen bis fast zum Rand mit Teig füllen. Das Blech wieder in den Ofen schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Puddings goldbraun und aufgegangen sind. Auf keinen Fall zwischendurch die Tür des Backofens öffnen!!!
Die Puddings aus dem Ofen nehmen und sofort aus dem Muffinblech nehmen. Eventuell auf einem Küchenkrepp etwas abtropfen lassen. Nun noch etwas abkühlen lassen und zusammen mit der Forellencreme servieren.

Räucherforellencreme
Den Frischkäse mit Zitronenschale und -saft in einer Schüssel gründlich verrühren. Den Großteil des Schnittlauchs untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Forellenfilets grob zerzupfen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse untermischen. Den Meerrettich zugeben und locker untermischen. Mit den restlichen Schnittlauchröllchen bestreuen und zusammen mit den Yorkshire-Puddings anrichten. Nach Belieben mit einigen Zitronenspalten servieren.
(Die Creme kann man übrigens auch prima schon vorher vorbereiten.)

































Und wer noch nicht mitgemacht hat, hier geht es zu meinem Blog-Geburtstag-Gewinnpiel!


Liebe Gruesse!
Eure Elly