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28. April 2013

Feldsalat mit Tomate, Hähnchenbruststreifen und Sesamöl


Der Frühling ist da und verwöhnt uns mit angenehmen Temperaturen. Nach einem etwas kühleren und verregneten Samstag, wurde ich heute Morgen wieder von Sonnenstrahlen geweckt. Die Baume vor meiner Tür haben die Bäume sich ein grünes Outfit zugelegt. Passend dazu gab es heute einen leckeren Salat mit Tomaten und Hächenbruststreifen, abgerundet durch ein frisches Dressing mit Sesamöl, Honig und Limettensaft. Ich hatte Euch den Salat hier gezeigt, als ich ein Sesamöl getestet habe und heute habe ich für Euch das Rezept für den Salat.


Zubereitung
Feldsalat waschen, gut abtropfen lassen und gegebenenfalls etwas trockentupfen. Kirschtomaten waschen und halbieren bzw. vierteln. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Feldsalat, Tomaten und Frühlingszwiebeln in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Für das Dressing den Ingwer schälen und reiben, 1-2 Teelöffel Honig, sowie etwas abgeriebene Schale und den Saft der halben Limette dazugeben. Jetzt noch 1-2 Esslöffel Sesamöl, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermischen. Probieren und je nach Geschmack Limettensaft oder Honig ergänzen, so dass eine ausgewogene Kombination zwischen sauer und süß entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hähnchenbrust in Streifen schneiden und in etwas Sesamöl goldbraun in der Pfanne anbraten. Das Dressing über den Salatgeben, gut durchmischen und auf Tellern oder in Schüsseln anrichten. Die Hähnchenbruststreifen oben drauf garnieren, mit etwas Limettensaft beträufeln und servieren. Dazu schmeckt Ciabatta, Baguette oder Toast.


Wuensche Euch einen schoenen Sonntag!!
Eure Elly

26. Juli 2012

Sommerlicher Nudelsalat mit Erbsen und Minze


Bei den derzeitigen Temperaturen könnte ich den ganzen Tag lang nur Eis essen. Da ich aber, aus Platzmangel in der Küche, keine Eismaschine besitze, ist es allerdings etwas komplizierter für einen ausreichenden Vorrat zu sorgen. Also müssen neue Ideen für leichte Sommergerichte her! Heute hatte ich gerade Appetit auf Pasta mit Erbsen, aber statt Pasta mit Erbsen in Sahnesauce habe ich das Gericht etwas umgewandelt und daraus einen sommerlichen Nudelsalat mit Erbsen und Minze gemacht - eine tolle Kombination, die kalorienarm ist und sich auch zum Mitnehmen eignet. Der Salat ist unkompliziert in der Zubereitung, sowie leicht und lecker im Geschmack. Minze passt super zu Erbsen und mit etwas Limettensaft wird der Salat richtig sommerlich.


Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanleitung gar kochen. In der Zwischenzeit die Kräuter hacken, die Erbsen aus dem Tiefkühler nehmen. Die fertige Pasta abseihen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Die Nudeln mit etwas Olivenöl in eine Schüssel geben. Erbsen, Petersilie und Frischkäse (Schmand oder Joghurt) dazugeben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Bedarf noch etwas Pastakochwasser und Olivenöl dazugeben. Zum Schluss den Limettensaft (und nach Geschmack auch etwas der abgeriebenen Schale) und die Minze dazugeben und unterheben. Den fertigen Salat für 30-60 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.



Guten Appetit!
Eure Elly

23. Januar 2012

Jamies NYC Cheesecake


Zur Geburtstags-Party meines Liebsten am Samstag habe ich für die Gäste ein kleines Buffet zusammengestellt. Es gab diverse Leckereien, z.B. die gefüllten Quesadillas mit Guacamole, Waldmeister-Likör oder die Coca Cola Cupcakes, die ich Euch bereits vorgestellt habe. Natürlich habe ich auch wieder ein paar neue Rezepte ausprobiert, die ich Euch in den kommenden Tagen noch zeigen werde. Heute habe ich aber erst mal das wichtigste Rezept für Euch - der Geburtstagskuchen! Die Wahl fiel auf einen New York Cheesecake nach Jamie Oliver (Buch: Jamies Amerika) mit Keksboden, Limette und einer Baiserdecke.


Den Backofen auf 160° C vorheizen und eine Springform (24 cm) einfetten. Die Butterkekse in der Küchenmaschine zu sehr feinen Bröseln zerkleinern (oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerbröseln). Die zerlassene Butter untermischen und diese Mischung als Boden in die Form geben und gleichmäßig andrücken. Die Form kaltstellen, während Ihr die Füllung zubereitet.

Den Frischkäse (und Quark) mit einem Handmixer glatt rühren. Den Zucker langsam untermischen und die Eier nacheinander dazugeben. Schließlich den Limettensaft hinzufügen und kurz einrühren. Laut Jamie Oliver ist die Masse genau richtig, wenn sie einem ziemlich dünnflüssig vorkommt, also keine Panik. Die Masse auf den gekühlten Boden gießen und gleichmäßig verstreichen. Den Kuchen für 45-55 Minuten in den Backofen schieben. Die Käsemasse sollte beim Rausholen noch leicht wabbeln. Jetzt 15 Minuten abkühlen lassen, den Ofen auf 220° C aufheizen.

Für die Baiserdecke die Eiweiße in einer sauberen Schüssel schlagen, bis sich weiche Spitzen formen. Langsam den Zucker hinzufügen und weiterschlagen bis die Masse fest wird und glänzt. Zum Schluss die Kokosraspel unterziehen. Die Baisermasse auf den abgekühlten Kuchen geben, etwas 2 cm dick gleichmäßig bis zum Rand der Füllung vertstreichen. Den Kuchen erneut für 5 Minuten in den Backofen schieben, bis die Baiserdecke goldgelb schimmert und sich knusprig anfühlt. Den Kuchen bei Raumtemperatur abkühlen lassen und vor dem Servieren unbedingt noch einige Stunden kalt stellen. Aus der Form lösen, mit dem Limettenabrieb bestreuen und servieren.


Dieser Kuchen ist trotz der Frische der Limette recht mächtig. Die Kombination mit der Baiserdecke finde ich sehr gelungen, sie gibt dem etwas säuerlichem Käsekuchen die nötige Süße. Der Kuchen ist wirklich lecker, aber was den "New York Cheesecake" angeht, wird wohl die Variante von Cynthia Barcomi (Rezept findet Ihr hier) momentan mein absoluter Favorit bleiben. Es gab übrigens ausreichend Sekt (in Form einer Doppel Magnum Flasche von Henkell), so dass neben dem Geburtstag auch auf mein Blog-Jubiläum angestoßen werden konnte. 

Es war ein toller Abend - an dieser Stelle einen ganz lieben Dank, dass es bei allen Gästen so kurzfristig geklappt hat und einen besonderen Dank für die Hilfe mit dem Kasten Bier - Dankeschön!






Liebe Gruesse
Eure Elly

2. August 2011

Kokos-Limetten-Törtchen

 
Am vergangenen Samstag war ich zu einem Geburtstag eingeladen und zu diesem Anlass wollte ich eine kleine, sommerlich süße Leckerei mitbringen. Es sollte ein Geburtstags-Grillfest werden, aber da das Wetter nicht mitgespielt hatte und es seit Freitag durchgehend am Regnen war, wurde die Festlichkeit in ein Zelt verlegt. So konnte, trotz kübelweise Wasser von oben, gegrillt und gefeiert werden.  
Ein großes Lob und ein Dankeschön an den Koch, den Grillmeister 
& die Kochhelfer/Innen - es war sehr sehr lecker!!!

Von meinem Plan ein sommerliches Gebäck mitzubringen, ließ ich mich aber nicht abbringen - wenn der Sommer schon nicht zu uns kommt, kommt er wenigstens auf den Teller. Ich hatte also ein paar Tage vor dem Event mal meine Backbücher studiert und mich dann für ein Basis-Kuchenrezept entschieden, welches ich nach meinen Vorstellungen ergänzt habe. Herausgekommen ist ein Rezept für Kokosnuss-Limette-Küchlein - kleine Törtchen mit dem Geschmack von Kokosnuss und einem cremigen Limetten-Butter-Frosting.


Zubereitung:
  1. Ofen auf 190° C vorheizen. Die Muffinform mit Förmchen bestücken oder einbuttern und leicht mit Mehl bestäuben.
  2. Die flüssigen Zutaten verrühren. Die trockenen Zutaten abmessen, in eine Rührschüssel geben und gut mischen. Butter fein hineinschneiden und mit dem Handmixer die Hälfte der Eiermischung eine Minute lang unterrühren. Den Rest der Eiermischung dazugeben und nochmals kurz verrühren.
  3. Den Teig in die vorbereitete Muffinform füllen.
  4. Für 10-15 Minuten backen, unbedingt die Garprobe machen und sofort herausholen, wenn kein Teig mehr am Holzstab kleben bleibt (sonst werden sie zu trocken!). Noch kurz in der Form abkühlen lassen, bevor die Küchlein auf der Form geholt werden.
  5. Die kleinen Küchlein vor dem Verzieren mit dem Frosting komplett auskühlen lassen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und mit dem Verzieren beginnen, dann mit Kokosraspeln bestreuen, etwas Limettenschale darüber reiben und bis zum Verzehr luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
 
Das Rezept für das Frosting findet Ihr hier. Ich habe die Milch zum Teil durch Limettensaft ersetzt und die Hälfte des Frostings mit Lebensmittelfarbe gefärbt, da ich gerne einen zweifarbigen Swirl haben wollte.

Die kleinen Törtchen halten sich im Kühlschrank (luftdicht verschlossen) mehrere Tage, falls sie nicht vorher alle vernascht werden, da sie so unverschämt lecker sind.



Liebe Grüße!
Eure Elly