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22. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 22 - Kartoffel-Kaviar-Parfait


Ein besonderer Anlass erfordert ein besonderes Essen. Mein Liebster ist nach seinem abschließenden, 4-monatigen Ausbildungsabschnitt gestern wieder aus Bremen nach Berlin zurückgekehrt. Man könnte sagen: "He is coming home for Christmas.", aber das Schöne ist, dass er nun bleibt. Zu einem solchen Anlass kann man ruhig mal ein Fass aufmachen oder in meinem Fall eben den Kaviar. Das "Kartoffel-Kaviar-Parfait in Martinigläsern" nach einer Idee aus Cynthia Barcomi's "Kochbuch für Feste" ist eine Kombination aus einer Art Kartoffelsalat, einem Eiersalat, Lachs und Kaviar. Die einzelnen Komponenten erscheinen langweilig - Kartoffeln, Ei und Fisch. Sie ergeben aber in ihrem Zusammenspiel ein fantastisches Geschmackserlebnis. Es handelt sich hierbei um eine Vorspeise und daher sind die benötigten Mengen für 2 Personen entsprechend gering. Die Zubereitung lohnt sich, ich würde das Gericht beim nächsten Mal allerdings für mehrere Personen oder in der doppelten Menge zubereiten und es dann nochmal zum Frühstück servieren.

Zubereitung
Die Kartoffelwürfel in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie gar sind. Abgießen und gleich abkühlen, zum Trocknen auf ein Geschirrhandtuch verteilen.
In einer Rührschüssel die saure Sahne, Crème fraîche und etwas Milch verrühren. Die abgekühlten, trockenen Kartoffeln zur Sahne-Crème-fraîche-Mischung geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.In einer weiteren Schüssel aus dem Ei, Cornichon und Mayonnaise einen Eiersalat machen. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In zwei Martinigläsern (oder anderen Glasschälchen oder Gläsern) einzelne Schichten anrichten: Kartoffelsalat, Eiersalat, Lachs mit einem Spritzer Zitrone, Schnittlauch und Kartoffelsalat. Mit einem Klecks Crème fraîche und zwei Teelöffeln Kaviar garnieren und servieren oder bis zum Servieren kalt stellen.




Ich wünsche Euch einen wunderbaren, entspannten 4. Advent im Kreise Eurer Liebsten!


Liebe Gruesse!
Eure Elly

31. Januar 2013

Hasselback Kartoffeln


Kartoffeln mal anders... so lautete mein Wunsch fürs Abendessen. Also habe ich mal wieder das Kochweb durchforstet und bei "Pizza zum Frühstück" ein Rezept für "Hasselback Kartoffeln" gefunden. Bei dieser Zubereitungsart werden die Kartoffeln fächermäßig eingeschnitten, kurz in einem Öl-Butter-Gemisch angebraten und anschließend im Ofen gebacken, bis sie herrlich knusprig sind. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Ofenkartoffeln und Pommes Frites - außen kross und innen weich - einfach kartoffelmäßig-lecker! In der einfachsten Form - nur mit grobem Meersalz - waren die Kartoffeln schon sehr gut, aber mit etwas Knoblauch oder Kräutern kann man den Kartoffeln noch das gewisse Etwas geben und sie nach dem persönlichen Geschmack verfeinern.


Zubereitung
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln waschen, putzen und gut abtrocknen (in meinem Fall war die Schale der Kartoffeln sehr dick, so dass ich die Kartoffel geschält habe). Die Kartoffeln dann so einschneiden, dass sie wie ein Fächer ausschaut. Dabei aber nicht komplett durchschneiden - das klappt sehr gut, wenn man die Kartoffeln während des Einschneidens auf einen Holzlöffel legt und mit einem scharfen Messer alle paar Millimeter einen Einschnitt macht. Durch die gekrümmten Ränder des Holzlöffels hat man einen festen Abstand, so dass das Messer nicht komplett durch die ganze Kartoffel schneiden kann.  

Die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer Ofenform oder Kasserolle erhitzen. Alternativ kann man die Kartoffeln auch in der Pfanne anbraten und dann in die Ofenform geben. Die Kartoffeln mit der geschnittenen Seite nach unten in die Kasserolle geben und ein paar Minuten braten. Die Kartoffeln vorsichtig wenden, mit dem heißen Fett beträufeln und mit Meersalz bestreuen. 


Im vorgeheizten Backofen für ca. 45-60 Minuten backen (je nach Größe der Kartoffeln). Die fertigen Kartoffel dann sofort servieren oder bis zum Servieren im ausgeschalteten Backofen warm halten. Ideal zu gegrilltem Steak, Fisch, Gemüse oder einfach nur mit Kräuterquark.



Guten Appetit!
Eure Elly

13. Oktober 2012

Panierter Käse mit Kartoffelwürfel aus dem Ofen


Panierten Käse habe ich zum ersten Mal in Prag gegessen und da ich ja ein großer Fan von Käsefondue, gebackenem Camembert und generell ein Liebhaber von Käse bin, musste ich dieses Gericht unbedingt mal selbst machen. Es macht zwar ein wenig Arbeit, da man den Käse zweimal panieren sollte (damit er beim Braten nicht ausläuft), aber man wird mit einem tollen Ergebnis belohnt. Kartoffeln sind als Beilage ideal, dabei spielt die Zubereitungsart aber keine Rolle - jeder so, wie er es gerne mag. Ich habe mich für "Kartoffelwürfel aus dem Ofen" nach einem Rezept aus "Jamie Oliver's - Besser kochen" entschieden. Deftig, passend zum Herbst und einfach lecker.


Zubereitung
Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke würfeln. Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Kartoffeln in einem großen Topf mit kaltem Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Währenddessen den Käse in dreieckige oder quadratische Stücke schneiden. Damit der Käse beim Braten auch komplett weich wird, sollte er etwa eine Dicke von 1 cm haben. Außerdem 3 tiefe Teller vorbereiten, jeweils mit Mehl, einem verquirlten Ei und Paniermehl. Nun die Käsestücke zuerst in Mehl, dann im Ei und anschließend im Paniermehl wenden. Diesen Vorgang ein zweites Mal wiederholen und die fertigen Stücke dann auf einem Teller positionieren. Wenn das Kartoffelwasser kocht, sofort abseihen und einige Minuten ausdampfen lassen. Die Kartoffeln im Topf salzen und pfeffern und nach Belieben mit etwas Paprikapulver würzen. 2 EL Olivenöl dazugeben und alles gut durchmischen. In einen Bräter oder eine Auflaufform geben und für 20-25 Minuten in den Ofen schieben, dabei zwischendurch die Kartoffeln immer wieder umrühren (oder an der Form rütteln), bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig sind.
Tipp: Man kann auch noch Knoblauch oder Rosmarin dazugeben, ganz nach Geschmack. 

Das Anbraten der Käsetücke dauert nicht sehr lange, daher empfehle ich diesen Schritt erst durchzuführen, wenn die Kartoffeln so gut wie fertig sind. Den Ofen ausschalten und die Kartoffeln bis zum Servieren einfach dort drin warmhalten. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Käse bei mittlerer Hitze rundherum anbraten. Wenn sich die Stücke aufblähen und die Panade knusprig und goldbraun ist, ist der Käse fertig.
Hinweis: Beim Käse könnt Ihr ganz nach Geschmack entscheiden - ich verwende am Liebsten einen Emmentaler. Sehr gut eignen sich auch Edamer und Gouda.


Habt ein schoenes Wochenende!
Eure Elly

4. Oktober 2012

Kartoffel-Fenchel-Gratin mit Hüttenkäse


Ich habe vor kurzem in einem Kochforum gelesen, dass man Hüttenkäse auch zum Überbacken verwenden kann. Das wusste ich bisher nicht und dachte, dass ich das unbedingt mal ausprobieren muss, weil ich Hüttenkäse sehr gerne esse. Nach meiner Fenchel-Pizza hatte ich noch etwas Fenchel übrig und so habe ich daraus zusammen mit Kartoffeln und einem Becher Hüttenkäse eine Art Gratin gemacht. Eigentlich kein richtiges Gratin, da ich keine Sauce verwendet habe, sondern einfach nur gekochte Kartoffelscheiben, Fenchel, Salz, Pfeffer und ein paar Gewürze, etwas Öl und Hüttenkäse. Das klappt super! Der Hüttenkäse harmoniert sehr gut mit dem Fenchel und es schmeckt leicht, frisch und total lecker. Mit Hüttenkäse werde ich ab jetzt wohl öfters Überbacken.

 
Zubereitung
Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser 10 Minuten kochen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175° C vorheizen. Den Fenchel putzen und in Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden. Die Kartoffeln abgießen und in eine Auflaufform geben. Den Fenchel hinzufügen mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Nach Belieben auch noch da klein gehackte Fenchelgrün drüberstreuen. Etwas Olivenöl dazugeben und alles ein wenig vermischen. Den Hüttenkäse über die Kartoffeln und den Fenchel geben und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Dann den Garzustand des Fenchel prüfen, ist er nach Eurem Geschmack, dann raus aus dem Ofen und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly

20. Juli 2012

Fettfreie Chips aus der Mikrowelle (Nachgekocht)


Was bitte, macht man mit einer einzig übrig gebliebenen Kartoffel? Ja genau, bei mir ist eine Kartoffel übrig geblieben - sie lag so versteckt im Kartoffelsack, dass sie mir erst aufgefallen ist, als ich den Vorratscheck für den Einkaufszettel gemacht habe. Für ein Kartoffelgericht reichte sie nicht mehr und neue Kartoffeln kommen erst beim nächsten Einkauf mit. Also habe ich ein wenig das World Wide Kochbuch durchstöbert und bin in Engelchen's Küche auf eine tolle Snack-Idee gestoßen: "Fettfreie Kartoffelchips aus der Mikrowelle" - so konnte ich diese letzte Kartoffel optimal verarbeiten. Die Menge war genau richtig für einen kleinen Snack am Abend. Das Rezept kommt ohne Fett aus und ist somit kalorienarm. Die Chips werden trotzdem schön knusprig und kartoffelmäßig lecker - ich bin total begeistert! Man kann die Chips nach Belieben würzen und ich habe sie nach dem Abkühlen direkt von den Holzspießen geknabbert.


Zubereitung
Die Holzspieße eine Weile vorher in Wasser einweichen, so lassen sich die Chips später leichter von den Holzspießen lösen (sofern Ihr sie nicht direkt vom Spieß knabbern wollt). Die Kartoffeln gründlich waschen oder schälen. Anschließend die Kartoffeln mit Gemüsehobel, einem Sparschäler oder einem Messer in gleichmäßige Scheiben schneiden und kurz in Wasser legen, damit die Stärke abgespült wird. Die Kartoffeln auf Küchenkrepp legen und trockentupfen. Nach Geschmack mit Salz, Paprika, Chili, oder anderen Gewürzen würzen. Die Kartoffelscheiben einzeln und mit etwas Abstand dazwischen auf die Holzspieße stecken. Sie sollten sich dabei nicht berühren. Die Holzspieße auf den Rand einer mikrowellengeeigneten Form legen und bei 600 Watt für 7-10 Minuten garen. Hier müsst Ihr ein wenig probieren, je nach Watt-Leistung der Mikrowelle - bei mir sind sie bei 700 Watt zu dunkel geworden. Die fertigen Chips etwas abkühlen lassen und dann von den Holzspießen ziehen oder komplett mit dem Spieß servieren.




Viel Spass beim Knabbern!
Eure Elly

13. April 2012

Senfeier mit Kartoffelpüree


Hier das versprochene Rezept für Senfeier mit Kartoffelpüree. Dieses Gericht hatte sich mein Liebster zu Karfreitag gewünscht. Hierbei gab es viele Premieren, denn ich habe zuvor noch nie Senfeier gegessen bzw. gekocht und dazu gab es mein erstes selbstgemachtes Kartoffelpüree. Das habe ich bisher nie selbst gemacht, da es an einem Kartoffelstampfer im Haushalt mangelte. Nun endlich konnte ich - dank des Schweden - einen ergattern, der mir zusagte. Der Kauf hat sich wirklich gelohnt, denn das Kartoffelpüree war überaus gelungen und war die perfekte Beilage zu den Senfeiern, die ebenfalls sehr lecker waren. Mein Liebster war total begeistert und meinte, dass ich das ab jetzt ruhig häufiger machen darf - das werde ich gerne tun! Das Rezept habe ich übrigens hier gefunden, habe es aber noch ein wenig verändert.


Zubereitung:

Kartoffelpüree
Die Kartoffeln schälen, abspülen und die größeren Kartoffeln halbieren oder vierteln. In Salzwasser für 20 Minuten kochen, abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken - hier jeder so fein, wie er es mag. Milch und Butter dazugeben und alles gut vermengen. Mit Salz und Muskat abschmecken.
 
Senfeier
Butter in einem Topf schmelzen lassen. Das Mehl unter Rühren mit einem Kochlöffel zufügen und andünsten. Die Milch und Gemüsebrühe nach und nach dazu gießen und dabei mit einem Schneebesen kräftig rühren. Bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten kochen, dabei immer wieder umrühren. Die Eier in der Zwischenzeit auf den gewünschten Garpunkt kochen. Die Sauce mit Senf, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken. Nach Belieben kann man auch noch frisch gehackte Petersilie hinzufügen.

Die Eier pellen und halbieren. Mit dem Kartoffelpüree anrichten und mit der Senfsauce begießen.


Guten Appetit!
Eure Elly

5. April 2012

Zitronen-Senf-Kartoffeln und Möhren aus dem Ofen


Vor Kurzem habe ich in einer Folge von "Jamies 30 Minuten Menüs" ein Gericht namens "Quetschkartoffeln" gesehen. Dort serviert er, als Beilage, zerdrückte Kartoffeln mit Zitrone, Senf und Petersilie zu Schweinekoteletts. Die Kartoffel-Idee schwirrte mir seit Tagen durch den Kopf und nachdem ich eine passende Gemüsebeilage ausgewählt hatte, konnte ich das Rezept nun umsetzen. Ich koche aus "Jamies 30 Minuten Menüs" auch nicht unbedingt immer das komplette Menü, sondern ich nehme mir Ideen oder einzelne Gerichte raus und kombiniere sie mit anderen Rezepten. So habe ich hier das Rezept für die Kartoffeln mit Zitrone und Senf mit dem Rezept für "Möhren aus dem Ofen" aus dem Buch "Besser kochen mit Jamie" kombiniert. Das Zusammenspiel von Senf Zitrone und Kartoffel ist sehr lecker und ich kann mir das für die beginnende Grill-Saison auch sehr gut als Kartoffelsalat vorstellen, besonders weil es so frisch schmeckt. Die Möhren aus dem Ofen sind nun keine Besonderheit, aber die Kombination von Möhren, Knoblauch, Thymian und Kräuteressig passt hervorragend zu den Zitronen-Senf-Kartoffeln.


Zubereitung:

Möhren aus dem Ofen
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Möhren schälen und nach Wahl halbieren, vierteln oder im Ganzen lassen, wenn diese nicht zu dick sind. In etwa 5 cm lange Stücke schneiden oder sie lang lassen, wie es Euch am liebsten ist. Die Möhren mit einem Schuss Olivenöl, einem Spritzer Essig, einer Prise Salz und Pfeffer, Thymian und Knoblauch in einer ofenfesten Form vermengen. Fest mit Alufolie verschließen und im Ofen für 30-40 Minuten weich garen. Die Folie abnehmen und für weitere 10 Minuten garen, bis sie gebräunt und karamellisiert sind.


Während die Möhren im Ofen sind, kann man wunderbar die Kartoffeln zubereiten.

Zitronen-Senf-Kartoffeln
Die Zitrone halbieren, die eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte beiseite legen. Die Kartoffeln schälen (bzw. die Schale gründlich abbürsten/waschen) und halbieren bzw. vierteln, so dass etwa 2-3 cm große Kartoffelstücke entstehen. In einem Topf mit Salzwasser für 15-20 Minuten kochen, bis sie weich sind. Die zweite Zitronenhälfte mit zu den Kartoffeln ins Wasser geben und mit kochen. Während die Kartoffeln kochen, Zitronensaft, Olivenöl, Zucker und dem Senf zu einem gleichmäßigen Dressing verrühren. Nach Belieben den Knoblauch dazugeben. Petersilie fein hacken und bereitstellen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abgießen, kurz ausdampfen lassen und zum Dressing geben, Petersilie dazu und alles gut vermengen, so dass die Kartoffeln gleichmäßig mit dem Dressing überzogen sind.

Zusammen mit den fertigen Möhren aus dem Ofen servieren. Ihr könnt es als vegetarisches Gericht genießen oder Ihr serviert es z.B. mit einem Braten, Schweinekoteletts oder Steaks.



Guten Appetit!
Eure Elly

19. März 2012

Pikante Kartoffel-Pizza


Also, ich gebe hiermit offiziell bekannt, dass ich nicht in der Lage bin Bratkartoffeln zuzubereiten! Ich habe es zum wiederholten Male probiert und bin erneut gescheitert. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber sie werden generell matschig oder sind an einigen Stellen total verbrannt. Es ist mir ein Rätsel?! Für mich bedeutet das, dass ich ab sofort die Finger davon lasse, da mich das zu sehr frustet. Zum Trost habe ich mir heute eine Pizza gegönnt. Hier bin ich sehr experimentierfreudig und habe schon viel probiert - z.B. fruchtige Pizza, Teriyaki Pizza, Spaghetti Pizza oder Pizzaschnecken - hier gelingt es jedes Mal. Also habe ich meine restlichen Kartoffelscheiben auf eine Pizza gelegt, dazu eine schöne pikante Toamtensauce und einen Hauch Zitrone - eine tolle Pizza-Kombination! Es ist zwar nicht das Gleiche wie Bratkartoffeln, aber scheinbar passen die Zubereitung von Bratkartoffeln und ich einfach nicht zusammen. Aber egal, ich bin auch mit Kartoffelpizza glücklich. Für alle, die das Problem mit Bratkartoffeln kennen, sich hier wiederfinden oder einfach mal eine neue Pizza-Kreation ausprobieren wollen, gibt es hier das Rezept.
Die Grundidee stammt aus Jamie Oliver's "Genial italienisch" - Pizza mit Kartoffel, Rosmarin, Thymian und Mozzarella. Da ich mich spontan für Pizza entschieden habe, hatte ich keinen frischen Rosmarin und Thymian im Haus und habe meine eigene Version kreiert. Das Rezept für den (für mich) absolut besten Pizzateig, findet Ihr übrigens auch in diesem Buch.


Zubereitung

Mehl, Grieß, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Das lauwarme Wasser dazugeben und mit einem Knethaken so lange kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, bis er sich glatt und elastisch anfühlt. Die Oberseite mit Mehl bestäuben und den Teig unter Klarsichtfolie und mit einem Tuch abgedeckt mindestens 15 Minuten. an einem warmen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit bereitet Ihr die Tomatensauce zu. Alle Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel zu einer einheitlichen Sauce verrühren. Mit je einer Prise Salz und Pfeffer würzen und ziehen lassen, während der Teig am Ruhen ist.Die Kartoffeln schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl, einer Prise Salz und Pfeffer sowie der Zitronenschale und den Gewürzen in einer Schüssel vermengen.
(Ich habe in meinem Fall gekochte Kartoffelscheiben verwendet, da diese von meinen Bratkartoffeln übrig waren. Ich habe sie direkt auf die Pizza gelegt, die Gewürze über die Pizza gestreut und nur Zitronenschale und Olivenöl vermengt und dieses zum Schluss über die Pizza geträufelt.)
 
Den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Pizzateig in zwei Stücke teilen und ausrollen. Mit der pikanten Tomatensauce bestreichen und mit den Kartoffeln und dem Mozzarella belegen. Nach Belieben die schwarzen Oliven ebenfalls auf die Pizzen legen. Nochmals mit einer Prise Salz und Pfeffer, sowie ein paar Chiliflocken würzen. Für etwa 7-10 Minuten im heißen Ofen backen. Pizza aus dem Ofen holen und genießen.







Vergesst Bratkartoffeln, es lebe die Kartoffel-Pizza!
Eure Elly

18. April 2011

Apfel-Kartoffel-Gratin mit Blauschimmelkäse


Manchmal bekomme ich richtig Heißhunger auf Kartoffelgratin und dann muss es ein ganz besonderes Kartoffelgratin sein – das Apfel-Kartoffel-Gratin mit Blauschimmelkäse. Dieses ist mein absolutes Lieblings-Kartoffel-Gratin-Rezept. Als ich es zum ersten Mal gegessen habe, war ich sehr skeptisch, aber Kartoffeln und Äpfel zusammen – das geht und ist wirklich lecker. Die Kombination von Apfel und Blauschimmelkäse ist der Wahnsinn (vorausgesetzt man mag Blauschimmelkäse) und am liebsten streue ich auch noch gehackte Walnüsse drüber, dann ist es perfekt!

Wer keinen Blauschimmelkäse mag, kann das Rezept auch mit einem anderen Käse ausprobieren. 


Eine Auflaufform mit Butter einfetten und den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, das geht am besten mit einem Gemüsehobel. Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden (wer mag, kann die Schale natürlich auch dran lassen). Nun die Auflaufform beginnend mit einer Schicht Kartoffeln auslegen, dann eine Schicht Äpfel und etwas Blauschimmelkäse. Wiederholen bis man alle Kartoffeln und Äpfel aufgebraucht hat. Zum Schluss mit einer Schicht Käse abschließen.


Für die Sauce die Milch (man kann natürlich auch Sahne verwenden) mit etwa 1 TL Butter aufkochen, mit 1-2 TL Majoran, Salz und Pfeffer würzen und kurz bei niedriger Hitze köcheln lassen. Die Sauce über das Gratin geben, die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 45 Minuten abgedeckt in den Backofen stellen. Danach die Alufolie entfernen und für weitere 15 Minuten backen.


Tipp: Schmeckt die Sauce kräftig ab, da sie die Kartoffeln ausreichend würzen soll.


Guten Appetit!
Eure Elly

17. März 2011

Schnelle Hackfleischpfanne mit Kartoffelecken aus dem Ofen


Seit langem habe ich heute mal wieder etwas mit Kartoffeln gekocht und zwar selbstgemachte Kartoffelecken aus dem Ofen - die gab es schon daheim bei Mutti. Zu den Kartoffelecken habe ich eine schnelle Hackfleischpfanne von Jamie Oliver gemacht. Das Rezept ist in seinem Buch "Jamies 30 Minuten Menüs" zu finden.


Den Backofen zunächst auf 220° C vorheizen. Die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden, in einem Topf mit kaltem Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Kartoffeln für 5-10 Minuten kochen (je nach Größe der Kartoffelspalten), abseihen und kurz ausdampfen lassen. Etwas Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 25-30 Minuten in den Ofen schieben. Dabei zwischendurch die Kartoffelspalten wenden, damit sie gleichmäßig gebräunt werden. 

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Hackfleischpfanne zubereiten. Das Hackfleisch in einer Pfanne mit einem Holzlöffel zerteilen. Mit je 1 TL Salz und Pfeffer würzen, etwas Olivenöl zugießen und den Thymian hinzufügen. Alles unter ständigem Rühren kräftig anbraten. Wenn das Hackfleisch schön Farbe angenommen hat, Knoblauch, Rosmarin und Worcestersauce zugeben und alles gut verrühren bis alles mit Sauce überzogen ist. Dann das Gemüse in die Pfanne geben, untermischen und alles weitergaren lassen. Die Hitze reduzieren und gelegentlich umrühren.



Wenn die Kartoffeln fertig sind, sollte auch das Gemüse gar sein – die Hackfleischpfanne ist fertig!
Kartoffelspalten und Hackfleischpfanne auf einen Teller geben und nach Bedarf mit einer Sauce oder einem Dip für die Kartoffeln servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly