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23. Januar 2013

Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme


Seit dem letzten Weihnachtsfest wird meine Sammlung an Kochbüchern durch "Zu Gast bei Jamie - Die besten Rezepte aus dem Königreich"* von Jamie Oliver ergänzt. Nun wage ich mich an die Gerichte aus der englischen Küche und das erste Rezept, was ich Euch vorstellen möchte, ist "Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme".  Yorkshire-Puddings sind eine britische Spezialität und werden als Beilage zu Fleischgerichten serviert. Sie schmecken wie eine Mischung aus Weißbrot und Eierkuchen, sie sind außen knusprig und innen luftig weich. Wie ich gelesen habe, kann man sie sowohl deftig als auch süß zubereiten. Ich habe mich zunächst einmal an die Yorkshire-Puddings in Verbindung mit einem Aufstrich gewagt - eine tolle Idee für eine Vorspeise oder einen kleinen Snack. In diesem Fall ist es eine Creme aus Frischkäse, Räucherforelle, Meerrettich, Zitrone und Schnittlauch. Eine tolle Kombination - cremig, ein Hauch Fisch, säuerlich frisch mit dem gewissen Etwas durch den Meerrettich. Ich kann mir das Gericht sehr gut zu einem Frühlings- oder Osterbrunch vorstellen. Es ist schnell zubereitet und schmeckt zusammen mit den Yorkshire-Puddings richtig lecker.
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Ich habe noch entdeckt, dass das Rezept mal in der Sendung "Tim Mälzer kocht! mit Jamie Oliver" vorgestellt wurde. Hier könnt Ihr Euch die Folge ansehen - viel Spaß dabei!


Zubereitung

Mini-Yorkshire-Puddings
Den Backofen auf 240° C vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert). Je ca. ½ Esslöffel Pflanzenöl in die 16 Mulden eines Mini-Muffinblechs (alternativ kann man auch ein 12er Muffin-Backblech verwenden, die Yorkshire-Puddings werden dann entsprechend größer) geben, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Das Muffinblech auf ein Backblech stellen und im oberen Ofendrittel für 10-15 Minuten erhitzen, bis das Öl zu rauchen beginnt.
In der Zwischenzeit Eier, Mehl, Milch und 1 Prise Salz mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Für eine leichtere Weiterverarbeitung kann man den Teig in einen Messbecher gießen. Das heiße Muffinblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Vertiefungen bis fast zum Rand mit Teig füllen. Das Blech wieder in den Ofen schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Puddings goldbraun und aufgegangen sind. Auf keinen Fall zwischendurch die Tür des Backofens öffnen!!!
Die Puddings aus dem Ofen nehmen und sofort aus dem Muffinblech nehmen. Eventuell auf einem Küchenkrepp etwas abtropfen lassen. Nun noch etwas abkühlen lassen und zusammen mit der Forellencreme servieren.

Räucherforellencreme
Den Frischkäse mit Zitronenschale und -saft in einer Schüssel gründlich verrühren. Den Großteil des Schnittlauchs untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Forellenfilets grob zerzupfen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse untermischen. Den Meerrettich zugeben und locker untermischen. Mit den restlichen Schnittlauchröllchen bestreuen und zusammen mit den Yorkshire-Puddings anrichten. Nach Belieben mit einigen Zitronenspalten servieren.
(Die Creme kann man übrigens auch prima schon vorher vorbereiten.)

































Und wer noch nicht mitgemacht hat, hier geht es zu meinem Blog-Geburtstag-Gewinnpiel!


Liebe Gruesse!
Eure Elly

9. August 2012

Sardinen-Apfel-Zwiebel-Aufstrich


Was für ein Rezepttitel - Sardinen-Apfel-Zwiebel-Aufstrich. Wie Euch gestern berichtet habe, hatte ich statt Thunfisch eine Dose Sardinen im Haus und so wurde aus meiner geplanten Pasta mit Thunfisch-Tomatensauce dann einen Sardinen-Tomatensauce. In der Dose waren genügend Sardinen, so dass diese auch noch für den eigentlichen Verwendungszweck, nämlich einen Sardinen-Aufstrich,  ausreichten. Den Aufstrich hat sonst immer mein Liebster zubereitet, aber da der momentan, kochtechnisch nicht zur Verfügung steht, musste ich selbst ran. Ein rezept war also nicht da, daher habe ich mal alles "frei nach Schnauze" in die Schüssel getan. Ich befürchte, dass ich es nicht ganz richtig gemacht habe, aber es ist echt lecker geworden und das ist das Wichtigste! Ein toller, leicht gemachter Aufstrich, dazu frisches Brot und alles ist lecker.


Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Wer mag, kann den Apfel und die Zwiebel auch reiben, dann wird es etwas feiner aber ich mag meine Apfelstückchen. Nach eigenem Geschmack abschmecken und bei Bedarf Olivenöl hinzufügen. Den Aufstrich zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen und am besten mit frischem Brot servieren.




Guten Appetit!
Eure Elly

8. August 2012

Pasta mit Sardinen-Tomatensauce


Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. So erging es mir heute, als ich für meine Pasta eine Thunfisch-Tomatensauce machen wollte. Bei den Vorbereitungen musste ich dann feststellen, dass in meiner "Thunfischdose" gar kein Thunfisch drin ist. Nein, es war eine Dose mit Sardinen und mal abgesehen davon, dass ich nun keinen Thunfisch hatte, stellte sich mir die Frage, was ich denn eigentlich mit den Sardinen wollte? War es ein Versehen oder schwächelt mein Gedächtnis???
Ich wollte nun aber unbedingt Pasta essen und so habe ich die Sauce einfach mit den Sardinen gemacht. Während ich so die Zutaten für die Sauce schnippel, fällt mir plötzlich auch wieder ein, dass ich ja noch einen Sardinen-Aufstrich machen wollte. Den mache ich dann morgen mit einem frisch gebackenem Brot, jetzt gibt es aber erst mal Pasta!
Ein richtiges Rezept gibt es nicht, ich habe einfach nach meinem persönlichen Geschmack die Zutaten ausgewählt und die Sauce abgeschmeckt. Das Ergebnis ist echt lecker geworden und die Sauce schmeckt auch mit Sardinen wunderbar. Wer keinen Fisch mag, kann die Sauce trotzdem machen und die Sardinen oder den Thunfisch einfach weglassen. Würzt die Sauce nach Eurem Geschmack - etwas Schärfe macht die Sauce pikanter - wichtig ist nur, dass es Euch schmeckt.


Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanleitung in einem großen Topf mit Salzwasser gar kochen. Die Zwiebeln in einem Topf in etwas Olivenöl glasig andünsten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mit anbraten. Kapern, Sardinen und Tomaten in den Topf geben, mit einer Prise Zucker, Balsamicoessig, Oregano, Majoran und nach Geschmack mit Chiliflocken würzen. Alles gut verrühren, bei Bedarf die Sardinen in kleinere Stücke teilen. Zunächst die Hälfte des Zitronensaftes dazugeben (je nach Geschmack auch mehr), mit Salz und Pfeffer abschmecken und Aufkochen. Zusammen mit der fertigen Pasta servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly

1. Januar 2012

Silvester Vorspeise 2011 - Pfannkuchen-Lachs-Röllchen


Ich hoffe, Ihr hattet gestern alle einen wundervollen Abend und seit gut ins neue Jahr gerutscht. Ich habe in diesem Jahr ganz ruhig mit meinem Liebsten gefeiert. Es gab ein leckeres Menü, Dinner for One und natürlich der mitternächtliche Spaziergang, um das Feuerwerk zu betrachten.
Heute zeige ich Euch den ersten Teil des Menüs, die Vorspeise: Pfannkuchen-Lachs-Röllchen mit Frischkäse und Schittlauch. Gesehen, habe ich diese Idee bei New Kitch on the Blog - dort gibt es das Rezept für Lachsröllchen, welche mit Eiercrêpes gemacht werden. Ich habe mich dann aber doch für die Variante mit richtigen Pfannkuchen entschieden. Die Lachsröllchen habe ich zum ersten Mal gegessen, bin aber total begeistert und werde die bestimmt häufiger machen.


Zubereitung
  1. Alle Zutaten gut vermischen (mit dem Schneebesen oder Handmixer), es dürfen sich nur keine Klümpchen bilden.
  2. Eine Bratpfanne (oder wer hat Omlettepfanne) gut mit geschmolzener Butter einpinseln. Wenn die Pfanne heiß ist, 4-5 Esslöffel vom Teig in die Pfanne gießen, gerade genug, um den Pfannenboden zu bedecken und dann die Pfanne schwenken, um den Teig gleichmäßig zu verteilen.
  3. Den Pfannkuchen wenden, wenn die unterseite goldbraun ist. Ist die zweite Seite ebenfalls goldbraun, den Pfannkuchen zum Abkühlen auf einen Teller legen und gut auskühlen lassen.
  4. Den Frischkäse mit dem gehackten Schnittlauch in einer Schüssel vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Pfannkuchen mit dem Frischkäse bestreichen und je 50g Lachs darauf verteilen, am Besten so, dass die unteren ¾ des Pfannkuchens damit belegt sind.
  6. Die Pfannkuchen vorsichtig zusammenrollen und dann in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.


Frohes neues Jahr!
Eure Elly

8. April 2011

Pasta mit Zitronen-Lachs-Sauce

Neulich fragte mich mein Liebster, ob wir nicht mal wieder „Lachs-Carbonara“ machen könnten. Zuerst habe ich gar nicht verstanden was genau er meinte und so muss ich ihn auch angeschaut haben. Dann sagte er: "Na, dieses leckere Gericht mit Nudeln und Lachs in der Carbonara-Sauce!", da wusste ich dann, was er haben wollte.
Es handelt sich hierbei zwar nicht wirklich um eine Carbonara, aber um eine cremige weiße Sauce, die  der Carbonara sehr ähnlich ist. Sie wird ohne Ei zubereitet, bekommt aber durch die Zitrone einen schönen frischen Geschmack und eignet sich hervorragend für die kommende warme Jahreszeit.



Einen Topf mit Wasser aufsetzen und die Pasta nach Packungsanleitung zubereiten. Währenddessen die Sauce vorbereiten. In einem weiteren Topf die Butter erhitzen und die Zwiebeln ca. 5 Minuten glasieren. Mit der Brühe ablöschen, die Milch oder Sahne hinzufügen, zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden und zur Sauce geben. Bei frischem Lachs erst kurz vorher in die Sauce geben, da er sonst zu trocken wird. Zitronensaft, Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles verrühren. Auf reduzierter Hitze weiter köcheln lassen bis die Sauce eingedickt ist. Bei Bedarf 1-2 TL Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren und in die köchelnde Sauce geben, falls diese noch zu dünn sein sollte.
Die fertige Pasta abseihen und die Sauce drüber geben. Nach Geschmack mit Petersilie und/oder abgeriebener Zitronenschale garnieren und servieren.


Guten Appetit!
Eure Elly