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28. April 2013

Feldsalat mit Tomate, Hähnchenbruststreifen und Sesamöl


Der Frühling ist da und verwöhnt uns mit angenehmen Temperaturen. Nach einem etwas kühleren und verregneten Samstag, wurde ich heute Morgen wieder von Sonnenstrahlen geweckt. Die Baume vor meiner Tür haben die Bäume sich ein grünes Outfit zugelegt. Passend dazu gab es heute einen leckeren Salat mit Tomaten und Hächenbruststreifen, abgerundet durch ein frisches Dressing mit Sesamöl, Honig und Limettensaft. Ich hatte Euch den Salat hier gezeigt, als ich ein Sesamöl getestet habe und heute habe ich für Euch das Rezept für den Salat.


Zubereitung
Feldsalat waschen, gut abtropfen lassen und gegebenenfalls etwas trockentupfen. Kirschtomaten waschen und halbieren bzw. vierteln. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Feldsalat, Tomaten und Frühlingszwiebeln in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Für das Dressing den Ingwer schälen und reiben, 1-2 Teelöffel Honig, sowie etwas abgeriebene Schale und den Saft der halben Limette dazugeben. Jetzt noch 1-2 Esslöffel Sesamöl, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermischen. Probieren und je nach Geschmack Limettensaft oder Honig ergänzen, so dass eine ausgewogene Kombination zwischen sauer und süß entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hähnchenbrust in Streifen schneiden und in etwas Sesamöl goldbraun in der Pfanne anbraten. Das Dressing über den Salatgeben, gut durchmischen und auf Tellern oder in Schüsseln anrichten. Die Hähnchenbruststreifen oben drauf garnieren, mit etwas Limettensaft beträufeln und servieren. Dazu schmeckt Ciabatta, Baguette oder Toast.


Wuensche Euch einen schoenen Sonntag!!
Eure Elly

7. Oktober 2012

Herbstliche Pizza mit Paprika, Kichererbsen & Ingwer


Der Herbst ist ja schon ein Weilchen da - die Tage werden kürzer und das Wetter kühler und nasser. Mir macht das nicht viel aus, denn ich mag den Herbst sehr gern. Ich freue mich auf das bunte Farbspiel der Bäume, auf Herbstspaziergänge, Kerzenschein und auf Tassen mit warmem Tee oder leckerem Kakao, während man sich gemütlich auf dem Sofa in eine Decke kuschelt.


Nach einem tollen herbstlichen Sonntagslauf, habe ich in der Küche etwas experimentiert und einen neuen Pizzabelag ausprobiert - Paprika, Kichererbsen und Ingwer. Fragt mich nicht, wie ich auf diese Idee gekommen bin. Die Zutaten waren da und ich hielt es für eine gute Idee. Paprika auf Pizza war bisher nicht so mein Ding, aber in dieser Kombination darf auch Paprika ab sofort auf meine Pizza. Abgerundet wird das Ganze von einem Hauch Zimt. Wem das zu gewagt ist, kann das natürlich weglassen, aber mir hat es ganz ausgezeichnet geschmeckt.


Zubereitung
Mehl, Grieß, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Lauwarme Wasser dazugeben und mit den Knethaken des Handmixers kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, bis er sich glatt und elastisch anfühlt. Die Oberseite mit Mehl bestäuben und den Teig unter Klarsichtfolie und mit einem Tuch abgedeckt mindestens 15 Minuten (besser noch 60 Minuten) an einem warmen Ort ruhen lassen.

Für die Tomatensauce in einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin den Knoblauch anschwitzen. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Basilikum und Tomaten hinzufügen und mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze 15-20 min. köcheln lassen. Ihr könnt die Eiertomaten zerdrücken, die Sauce mit Stückchen verwenden oder pürieren. Für diese Pizza habe ich die Sauce mit Sojasauce abgeschmeckt. Paprika waschen, den Stiel und die Kerne entfernen und in dünne Ringe oder Streifen schneiden. Ingwer schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden oder fein hacken. Kichererbsen abtropfen lassen.
 
Den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Pizzateig in zwei Stücke teilen, ausrollen und jeweils auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der Tomatensauce bestreichen und mit Paprika, Kichererbsen, Ingwer und Mozzarella belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben mit einem Hauch Zimt bestäuben. Für etwa 7-10 Minuten im heißen Ofen backen. Pizza aus dem Ofen holen und genießen.


Herbstliche Gruesse!
Eure Elly

27. Juli 2012

Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone

 

Heute habe ich ein richtig tolles Muffin-Rezept für Euch - Muffins mit frischem Ingwer und Zitrone. Sehr lecker, leicht säuerlich und doch süß, irgendwie genau richtig bei den warmen Temperaturen. Der Ingwer kommt nur ganz sanft durch und gibt den Muffins einen ganz tollen Geschmack. Das Rezept ist aus Cynthia Barcomi's Backbuch "I love baking". Sie beschreibt die Muffins als idealen Muntermacher zum Frühstück. Genau das habe ich heute Morgen getan, ich bin früh aufgestanden und habe mir genau diese Muffins zum Frühstück gebacken. Dazu eine Tasse Kaffee und der Start in den Tag war perfekt. Man kann ruhig ein paar mehr backen, denn durch einen Guss mit Zitronensirup halten sich die Muffins, luftdicht verschlossen, mehrere Tage und laut Cynthia kann man sie auch einfrieren - so hat man bei Bedarf immer welche fürs Frühstück bereit.


Zubereitung
Den Backofen auf 190° C vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden oder einfetten. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer weiteren Schüssel die Butter und den Zucker mit einem Handmixer verschlagen, bis alles ganz fluffig ist. Eier dazugeben und weiter verschlagen. Zitronenschale und Ingwer einrühren, anschließend die Buttermilch. Die Mehlmischung hinzufügen und nur so lange verrühren, bis sich gerade so alle Zutaten vermischt haben. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und für 15-18 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher oder Holzspieß die Garprobe machen. Die fertigen Muffins aus dem Backofen holen. Zucker mit Zitronensaft vermischen und für 1 Minute in die Mikrowelle stellen oder in einem kleinen Topf auf dem Herd zum Kochen bringen. Nach dem Backen die Muffins 10 Minuten lang abkühlen lassen, dann mit einem Zahnstocher bzw. Holzspieß durchlöchern und mit einem Backpinsel mit dem Zitronenguss bestreichen - die Muffins müssen von dem Sirup durchtränkt sein. Die Muffins abkühlen lassen und genießen.





When Life gives you Lemons, make Lemon Muffins!
Eure Elly

7. März 2012

Gemüse Pizza Teriyaki Style


Letzte Woche hatte ich Lust auf Gemüse, es sollte ein Gericht mit Brokkoli, Champignons und Ingwer werden, alles ein wenig asiatisch. Entsprechend habe ich eingekauft und dann kam alles anders. An dem Abend, für den ich das Essen geplant hatte, überkam mich plötzlich der Wunsch nach Pizza - es ist mir ein Rätsel?! Nach kurzem Überlegen habe ich das Projekt in Angriff genommen - Wunschessen: Pizza, vorhandene Zutaten: Brokkoli, Champignons, Ingwer, Sojasauce. Nachdem der Pizzateig vorbereitet war, habe ich mir Gedanken um die Sauce gemacht. Aus Ingwer, Knoblauch, Sojasauce, Mirin (bzw. Weißweinessig), Salz und Zucker habe ich kurzerhand eine Teriyaki Sauce angerührt und diese eingekocht, so dass eine streichbare Sauce entstand. Die Pizza wurde dann mit Brokkoli und Champignons belegt und fertig war Gemüse Pizza Teriyaki Style. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie gespannt ich war, ob diese Kreation gelingt und ob es schmecken würde - es war einfach köstlich. Eine tolle Abwechslung auf dem Pizzateller!


Zubereitung

Mehl, Grieß, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Das lauwarme Wasser dazugeben und mit einem Knethaken so lange kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, bis er sich glatt und elastisch anfühlt. Die Oberseite mit Mehl bestäuben und den Teig unter Klarsichtfolie und mit einem Tuch abgedeckt mindestens 15 Minuten. an einem warmen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit bereitet Ihr die Teriyaki-Sauce zu. In einer kleinen Pfanne (oder einem Topf) den Knoblauch mit dem Ingwer in etwas Sesamöl bei niedriger Hitze dünsten. Den Mirin (Weißweinessig), Zucker sowie die Sojasauce dazugeben und aufkochen, bei mittlerer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen. Die Sauce abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Zucker hinzufügen. Die Stärke in etwas Wasser einrühren und löffelweise zur Sauce geben, bis eine richtige Sauce entstanden ist. Die Sauce abkühlen lassen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Champignons entweder schälen oder abbürsten (bzw. ganz kurz waschen und abtrocknen) und in mundgerechte Stücke oder Scheiben schneiden. Den Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen und für etwas 3 Minuten in kochendem Wasser vorgaren. Abgießen, mit kaltem Wasser übergießen und gut abtropfen lassen. Den Pizzateig in zwei Stücke teilen und ausrollen. Mit der Teriyaki-Sauce bestreichen und mit dem Gemüse und dem Mozzarella belegen. Nochmals mit einer Prise Salz und Pfeffer, sowie ein paar Chiliflocken würzen. Für etwa 7-10 Minuten in den heißen Ofen. Pizza aus dem Ofen holen und genießen.






Guten Appetit!
Eure Elly

10. Januar 2012

Exotisch - Pasta mit Kokosmilch und Chili


Die letzten Tage quälten mich Kopfschmerzen und das graue Regenwetter schlug auch ordentlich aufs Gemüt, so dass die Küche kalt geblieben ist. Heute drängelte sich die Sonne mal kurz durch die Wolken und mir war nach einem exotischen Abendessen. Ich habe das Gericht ohne Rezept gekocht, aber es hat, vom Geschmack her, fast wie eine der Kokosmilchsuppen geschmeckt, die man beim Thailänder bestellen kann. Es ist so lecker geworden, dass ich mal ein Rezept zusammengebastelt habe und ich das mit Sicherheit häufiger auf den Tisch bringen werde. Ich habe die Sauce mit Pasta gemacht, aber sie passt natürlich noch viel besser zu Reis und ein mit Hähnchen oder Garnelen kann man das Gericht auch noch ein wenig aufwerten.

Die Pasta (bzw. den Reis) nach Packungsanleitung garen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, die Chilischote waschen, von den Samenbefreien und ebenfalls in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken. Knoblauch, Chili und Ingwer in einer Pfanne in Sesamöl dünsten. Kokosmilch, Zitronensaft, Fischsauce, Garam Masala Pulver und ein großzügige Prise Salz dazugeben. Gut verrühren und aufkochen, gegebenen falls etwas Milch (oder Wasser) hinzufügen. Abschmecken und nach Geschmack noch Salz oder Zitrone hinzugeben. Die fertige Pasta abseihen und mit in die Pfanne geben, alles gut durchmischen und servieren. Die Sauce kann natürlich auch separat serviert werden, aber da es heute etwas schnell gehen musste, habe ich alles direkt in der Pfanne gemischt.




Guten Appetit!
Eure Elly

17. Dezember 2011

Adventskalender - 17 - Gnocchi mit Pflaumensauce


Ich bin völlig überwältigt von den vielen lieben Kommentaren zu meinen Post über die Sternchen! Ich hätte nicht gedacht, dass sie so gut ankommen würden und ich freue mich soooooooo unglaublich über Eure Worte, ganz lieben Dank an Euch!

Heute habe ich für Euch wieder ein wundervolles Gericht für die Weihnachtszeit. Gnocchi mit Pflaumensauce -  schnell zubereitet und lecker. Das Gericht ist als vegetarische Variante gedacht, aber es passt ausgezeichnet zu Geflügel - egal ob Huhn, Gans oder Ente, die Kombination ist toll. Dazu passt Rotkohl als Beilage. Die Sauce schmeckt pflaumen-fruchtig mit der Frische von Ingwer und einem Hauch Weihnachten durch Sternanis und Zimt, einfach wunderbar.



Für die Zubereitung der Gnocchi habt Ihr zwei Möglichkeiten. Entweder kocht Ihr sie nach Packungsanleitung im Wasser, bis sie an der Oberfläche schwimmen, holt sie dann aus dem Wasser und braten sie noch in der Pfanne in etwas Butter goldbraun an oder Ihr gebt sie direkt in die Sauce und köchelt sie darin mit - ideal wenn es mal schnell gehen soll.

Für die Sauce gebt Ihr Brühe, Pflaumenwein (alkoholfreie Alternative: Pflaumensaft), Essig, Ingwer, Pflaumen, Sternanis und Zimt in einem Topf und lasst alles aufkochen, dann für 5 Minuten köcheln lassen. Die Stärke mit etwas Wasser glatt rühren und zur Sauce geben, gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und nochmals kurz aufkochen. Sternanis und die Zimtstange sollte man vor dem Servieren noch herausholen. Wenn Ihr Gnocchi in der Sauce mit köcheln wollt, diese nun dazugeben - eventuell noch etwas Wasser dazugeben - und für 4-5 Minuten köcheln lassen (bzw. nach Packungsanleitung). Sonst wie oben angeben die Gnocchi in Wasser Kochen und nach Belieben noch in Butter anbraten. Zusammen mit Rotkohl servieren und genießen.



Wuensche Euch ein wundervolles Wochenende!
Eure Elly

12. Oktober 2011

Würzige Ingwerkekse


Nach Regen folgt Sonnenschein und so hat sich der Dauerregen von gestern verabschiedet und heute zeigt sich zumindest zeitweise mal die Sonne. Trotzdem ist die Stimmung doch recht herbstlich - genau richtig für eine Tasse warmen Tee. Dazu habe ich würzige Ingwerkekse gebacken. Man kann ja bereits diverse Leckereien der Weihnachtszeit kaufen, aber ich versuche mich weiterhin davor zu drücken dem Konsum zu verfallen. Nun habe ich einen hervorragenden Ersatz gefunden, denn diese Kekse schmecken durch die Kombination von Ingwer, Nelke und Zimt fast wie Spekulatius-Kekse. Wie sagte mein Liebster, nachdem er den ersten Keks verdrückt hatte: "Die schmecken nach Halloween!" - ich glaube, das sollte ein Kompliment sein?! Aber irgendwie hat er ja recht. Sie schmecken nicht weihnachtlich, sondern eher herbstlich und etwas verrückt, ein bißchen wie Halloween - unglaublich lecker und würzig.


Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 185° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Mehl, Natron, Ingwer, Zimt, Nelken und Salz abwiegen und vermischen.
  2. Mit einem Handmixer die Butter weich und cremig rühren. Den Zucker hinzugeben und so lange schlagen, bis die Masse leicht und fluffig ist. Honig, Grafschafter Goldsaft (Sirup) und das Ei hinzufügen und einige Minuten weiterschlagen.
  3. Mit einem Holzlöffel oder einem Gummispachtel die Mehlmischung dazugeben und mischen, bis gerade so ein Teig entsteht. Wollt Ihr Ingwer oder Schokolade verwenden, diese zum Schluss noch unterheben.
  4. Den Teig teelöffelweise auf das Blech setzen, nicht flach drücken! Die Cookies etwa 10-12 Minuten backen,  bis sie goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 
Guten Appetit!
Eure Elly

7. September 2011

Gute-Laune-Reis-Pfanne


Herzlich Willkommen zu Elly's kleiner Gute-Laune-Kochstunde :)
Heute zaubern wir uns eine Reis-Pfanne mit Karottenscheibchen, Zitrone und Ingwer. Dieses Gericht ist sehr einfach und ist super schnell zubereitet. Es ist kalorienarm und durch die leuchtend gelbe Farbe vom Reis, in Kombination mit den orangefarbenen Karotten, ein stimmungshebender Farblecks auf dem Teller - und überhaupt, Zitronen-sauer macht lustig und Ingwer macht frisch.
Entstanden ist das Gericht, als ich einen übrig gebliebenen Berg Karotten verarbeiten musste und ich eigentlich keine Zeit zum Kochen hatte. Aber nun, fix die Kochschürze umgebunden und los geht es!


Zubereitung:
  1. Den Reis gart Ihr nach Packungsanweisung. In der Zwischenzeit von der Zitrone die Schale abreiben und den Saft anschließend auspressen. Den Ingwer schälen und reiben oder durch eine Knoblauchpresse drücken.  
  2. Die Karotten schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Da ich meine Karottenstücke gerne etwas knackig mag, gebe ich die Karottenscheiben in eine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser (oder gebe sie in einen Topf mit kochendem Wasser)  und blanchiere sie dadurch nur etwa 1-2 Minuten. Anschließend das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und zur Weiterverarbeitung beiseite stellen. 
  3. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden und ebenfalls bereitstellen. 
  4. Kurz vor Ende der Garzeit vom Reis eine große Pfanne auf niedriger Stufe erhitzen und die Butter zusammen mit dem Olivenöl hineingeben. Wenn die Butter leicht aufschäumt, die Zitronenschale, den Ingwer und die Kurkuma zufügen. Den Saft der Zitronen dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alle Zutaten gleichmäßig verrühren, sodass sich eine goldgelbe Paste ergibt.  
  5. Den Reis dazugeben, gut durchmischen. Jetzt noch die Karotten und die Frühlingszwiebeln dazugeben, nochmals gut durchmischen, gegeben falls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse oder Fleisch bzw. Fisch dazugeben, ganz nach Eurem persönlichen Geschmack.



Viel Spaß beim Ausprobieren!
Eure Elly

17. Mai 2011

Brokkoli mit Sojasauce und Ingwer


Brokkoli ist ein tolles Gemüse - gesund und lecker! Ich esse es am liebsten in Kombination mit weiteren aromatischen Zutaten. Das folgende Gericht gehört zu meinen Favoriten was Brokkoli angeht - das würzige Dressing passt wunderbar zu dem feinen Brokkoli-Aroma und ist eine tolle Ergänzung zu Fisch, Fleisch oder asiatischem Essen. Aber auch als vegetarisches Gericht ist es sehr zu empfehlen.


Vom Brokkoli das Strunkende abschneiden und die Röschen ganz dicht an ihrem Ansatz abtrennen. Den Strunk mit einem Sparschäler schälen, längs durchschneiden und dann in feine Scheiben – dadurch gart der Strunk in der gleichen Zeit durch, wie die Röschen. In einem großen Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. Die Strunkscheiben und Röschen hineingeben und etwa 5-6 Minuten garen (bei kleinen Röschen eventuell nur 4 Minuten, bei großen Röschen eventuell länger). Der Brokkoli sollte nicht mehr hart sein, aber auch nicht matschig.

Während der Brokkoli gart, die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten, danach in einem Teller beiseite stellen. Dann das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin langsam goldgelb braten. Er wird schön knusprig, wenn man die Pfanne etwas schräg hält, so dass der Knoblauch im Öl schwimmt. Man muss nur aufpassen, dass er nicht zu braun wird, da er sonst bitter wird. Mit einem Löffel herausnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, dann neben die Sesamsamen legen.

Das Dressing wird direkt in der Pfanne zubereitet, die aber nicht mehr auf dem Herd stehen darf und etwas abgekühlt sein muss. Das knoblauchwürzige Öl bis auf etwa 2 EL abgießen, dann die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und herumschwenken. Den Limettensaft dazu gießen, den Ingwer fein reiben, in ein Sieb füllen und über der Pfanne mit einem Löffel ausdrücken. Das Dressing sollte ausgewogen nussig und salzig schmecken, sowie einen Hauch Limettengeschmack haben. Es sollte bis zum Servieren immer wieder herumgeschwenkt werden, damit sich die Bestandteile nicht trennen.

Den Brokkoli abseihen, dampfend heiß mit dem Dressing beträufeln und dann mit den Knoblauchchips und den Sesamsamen garnieren. Ein super Geschmackserlebnis!


Brokkoli mit würziger Sojasauce, Sesam und Knoblauch-Chips

Guten Appetit!
Eure Elly

28. März 2011

Karotten-Ingwer-Suppe


Momentan ist das mit dem Essen bei mir so 'ne Sache.  Ich habe eine Entzündung im Mundraum und kann nicht richtig essen, weil jede Mundbewegung weh tut - das ist total grausam! 
Heute hat sich dann mein Liebster in die Küche gestellt, um mir ein Gute-Besserungs-Süppchen zu kochen. Das war so lieb von ihm. Sie war voll mit gesunden Zutaten und total lecker! Hoffentlich helfen die vielen Vitamine, dass es bald besser wird und ich wieder Lust auf's Kochen bekomme, vor allem aber auf 's Essen. Wenn ich hier so meine Lieblingsblogs lese, bekomme ich nämlich Hunger.
 

In einem Topf das Olivenöl erhitzen und alle zuvor zerkleinerten Zutaten in den Topf geben. Bei schräg aufgelegtem Topfdeckel bei mittlerer Hitze 10 Minuten dünsten. Die Brühe dazugeben und zum Kochen bringen, anschließend auf kleiner Stufe 10 Minuten köcheln lassen. Wenn die Karotten weich sind den Topf vom Herd nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Stabmixer pürieren. Falls notwendig die Suppe nochmal kurz durchwärmen und servieren.


Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Eure Elly

2. März 2011

Sher Ping Pancakes - Deftig gefüllte Pfannkuchen



















Wie versprochen hier nun das erste Rezept von meinem Geburtstags-Buffet – Sher Ping Pancakes.
Sher ping heißt übersetzt „Gebratene gefüllte Pfannkuchen“ und das Rezept dazu habe ich aus dem Kochbuch Jamie’s Amerika.



Für den Teig zunächst die Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut vermengen und das Ganze zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Diesen dann einige Stunden (mindestens 1 Stunde) unter Frischhaltefolie ruhen lassen.

Die Zutaten für die Füllung in einer großen Schüssel vermengen und kräftig würzen. Wenn Ihr keinen Szechuan Pfeffer habt, könnt Ihr auch schwarzen Pfeffer nehmen, allerdings kann er den Geschmack nicht wirklich ersetzen. Szechuan Pfeffer schmeckt stark pfeffrig, ist scharf und hat ein leichtes Zitronenaroma.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche teilt Ihr nun den Teig in 8 Portionen (oder auch mehr, je nach gewünschter Größe der Pfannkuchen). Ein Backblech mit Öl einreiben oder Backpapier auslegen und etwas Öl zwischen den Händen verreiben. Die Teigstücke zu jeweils etwa 12 cm großen und 1 cm dicken Fladen flach drücken (bei mehr als 8 Stück dann natürlich etwas kleiner). Dann formt Ihr aus der Füllung 8 Kugeln, setzt diese mittig auf die Fladen und drückt auch diese etwas platt.





































Nun die Teigränder vorsichtig um die Füllung herum legen und zusammendrücken. Am besten zuerst eine Seite über die Füllung legen, dann die gegenüberliegende Seite. Nun oben zuerst eine Ecke zur Mitte, dann die andere und das Gleiche mit der noch übrig gebliebenen Seite.
Das sollte dann in etwa so aussehen.



















Ist die Füllung vollständig eingepackt, drückt Ihr den Pfannkuchen noch etwas zusammen, so dass er eine Höhe von etwa 2,5 cm und eine Breite von etwa 8 cm hat. Die fertig gepackten Pfannkuchen auf das Blech legen und für etwa 20 Minuten kalt stellen.



Anschließend in eine große Pfanne etwas Pflanzenöl hinein träufeln und sie auf mittlerer Stufe vorheizen. Dann legt Ihr die Pfannkuchen mit der "Nahtstelle" nach unten in die Pfanne und drückt ihn mit einem Pfannenwender vorsichtig noch etwas flacher, etwa 1 cm sollte er dann noch dick sein. Wichtig ist, dass die Pfanne nicht zu heiß ist, da der Teig außen sonst zu dunkel wird, bevor die Füllung innen gar ist. 
Nach etwa 4 Minuten sollte der Teig schön braun sein und der Pfannkuchen kann gewendet werden. Nochmals mit dem Pfannenwender leicht zusammendrücken und die zweite Seite ebenfalls 4 Minuten braten. Dann sollten die Pfannkuchen vom Teig und von der Füllung her gar sein (zur Not einen Pfannkuchen anschneiden).




































Die Pfannkuchen zusammen mit Chili- und Sojasauce, sowie den Limettenspalten servieren.
Sie schmecken frisch aus der Pfanne am besten, aber sie eignen sich auch gut für ein Buffet, da man sie zuvor vorbereiten kann und nur nochmal aufwärmen muss. Die Pfannkuchen schmecken aber auch kalt noch sehr gut.

Viel Spaß beim Nachkochen!
Eure Elly