23. Januar 2012

Jamies NYC Cheesecake


Zur Geburtstags-Party meines Liebsten am Samstag habe ich für die Gäste ein kleines Buffet zusammengestellt. Es gab diverse Leckereien, z.B. die gefüllten Quesadillas mit Guacamole, Waldmeister-Likör oder die Coca Cola Cupcakes, die ich Euch bereits vorgestellt habe. Natürlich habe ich auch wieder ein paar neue Rezepte ausprobiert, die ich Euch in den kommenden Tagen noch zeigen werde. Heute habe ich aber erst mal das wichtigste Rezept für Euch - der Geburtstagskuchen! Die Wahl fiel auf einen New York Cheesecake nach Jamie Oliver (Buch: Jamies Amerika) mit Keksboden, Limette und einer Baiserdecke.


Den Backofen auf 160° C vorheizen und eine Springform (24 cm) einfetten. Die Butterkekse in der Küchenmaschine zu sehr feinen Bröseln zerkleinern (oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerbröseln). Die zerlassene Butter untermischen und diese Mischung als Boden in die Form geben und gleichmäßig andrücken. Die Form kaltstellen, während Ihr die Füllung zubereitet.

Den Frischkäse (und Quark) mit einem Handmixer glatt rühren. Den Zucker langsam untermischen und die Eier nacheinander dazugeben. Schließlich den Limettensaft hinzufügen und kurz einrühren. Laut Jamie Oliver ist die Masse genau richtig, wenn sie einem ziemlich dünnflüssig vorkommt, also keine Panik. Die Masse auf den gekühlten Boden gießen und gleichmäßig verstreichen. Den Kuchen für 45-55 Minuten in den Backofen schieben. Die Käsemasse sollte beim Rausholen noch leicht wabbeln. Jetzt 15 Minuten abkühlen lassen, den Ofen auf 220° C aufheizen.

Für die Baiserdecke die Eiweiße in einer sauberen Schüssel schlagen, bis sich weiche Spitzen formen. Langsam den Zucker hinzufügen und weiterschlagen bis die Masse fest wird und glänzt. Zum Schluss die Kokosraspel unterziehen. Die Baisermasse auf den abgekühlten Kuchen geben, etwas 2 cm dick gleichmäßig bis zum Rand der Füllung vertstreichen. Den Kuchen erneut für 5 Minuten in den Backofen schieben, bis die Baiserdecke goldgelb schimmert und sich knusprig anfühlt. Den Kuchen bei Raumtemperatur abkühlen lassen und vor dem Servieren unbedingt noch einige Stunden kalt stellen. Aus der Form lösen, mit dem Limettenabrieb bestreuen und servieren.


Dieser Kuchen ist trotz der Frische der Limette recht mächtig. Die Kombination mit der Baiserdecke finde ich sehr gelungen, sie gibt dem etwas säuerlichem Käsekuchen die nötige Süße. Der Kuchen ist wirklich lecker, aber was den "New York Cheesecake" angeht, wird wohl die Variante von Cynthia Barcomi (Rezept findet Ihr hier) momentan mein absoluter Favorit bleiben. Es gab übrigens ausreichend Sekt (in Form einer Doppel Magnum Flasche von Henkell), so dass neben dem Geburtstag auch auf mein Blog-Jubiläum angestoßen werden konnte. 

Es war ein toller Abend - an dieser Stelle einen ganz lieben Dank, dass es bei allen Gästen so kurzfristig geklappt hat und einen besonderen Dank für die Hilfe mit dem Kasten Bier - Dankeschön!






Liebe Gruesse
Eure Elly

Kommentare:

  1. Hach, schon wieder so ein toller Cheesecake! Ich kann mich fast nicht entscheiden, welcher mich mehr anlacht. ;-)

    Liebe Grüße
    Charlotte

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  2. Habe ehrlich gesagt ein Jamie Olivier Käsekuchenrezept mal auf engl. gefunden und da waren 900 Gramm Philadelphia Vollfettstufe angesagt.... Aber keine Baisseedecke. Ich hatte jetzt zufällig einen reduzierten Fettgehalt da, hab jetzt mal ungeswitcht, reduzierter Fettgehalt kann alles sein. 20%? 10%, 4%.... Bleibt etwas unklar. In meinem Rezept war damals der Tip, die Form auf ein Backblech zu stellen, untenherum vorher mit Alufolie einzuwickeln und das Backblech mit 1 cm Wasser aufzugießen. Ich denke das war, damit der Keksboden nicht zu sehr röstet. Ich mach das jetzt öfter, ganz ohne Alufolie und der Wasserdampf tut den Kuchen gut. Für den Boden hab ich jetzt mal Biskuits aus der Tiramisuecke genommen, die ließen sich wesentlich besser mit dem Zerkleinerer schreddern.

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