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22. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 22 - Kartoffel-Kaviar-Parfait


Ein besonderer Anlass erfordert ein besonderes Essen. Mein Liebster ist nach seinem abschließenden, 4-monatigen Ausbildungsabschnitt gestern wieder aus Bremen nach Berlin zurückgekehrt. Man könnte sagen: "He is coming home for Christmas.", aber das Schöne ist, dass er nun bleibt. Zu einem solchen Anlass kann man ruhig mal ein Fass aufmachen oder in meinem Fall eben den Kaviar. Das "Kartoffel-Kaviar-Parfait in Martinigläsern" nach einer Idee aus Cynthia Barcomi's "Kochbuch für Feste" ist eine Kombination aus einer Art Kartoffelsalat, einem Eiersalat, Lachs und Kaviar. Die einzelnen Komponenten erscheinen langweilig - Kartoffeln, Ei und Fisch. Sie ergeben aber in ihrem Zusammenspiel ein fantastisches Geschmackserlebnis. Es handelt sich hierbei um eine Vorspeise und daher sind die benötigten Mengen für 2 Personen entsprechend gering. Die Zubereitung lohnt sich, ich würde das Gericht beim nächsten Mal allerdings für mehrere Personen oder in der doppelten Menge zubereiten und es dann nochmal zum Frühstück servieren.

Zubereitung
Die Kartoffelwürfel in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie gar sind. Abgießen und gleich abkühlen, zum Trocknen auf ein Geschirrhandtuch verteilen.
In einer Rührschüssel die saure Sahne, Crème fraîche und etwas Milch verrühren. Die abgekühlten, trockenen Kartoffeln zur Sahne-Crème-fraîche-Mischung geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.In einer weiteren Schüssel aus dem Ei, Cornichon und Mayonnaise einen Eiersalat machen. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In zwei Martinigläsern (oder anderen Glasschälchen oder Gläsern) einzelne Schichten anrichten: Kartoffelsalat, Eiersalat, Lachs mit einem Spritzer Zitrone, Schnittlauch und Kartoffelsalat. Mit einem Klecks Crème fraîche und zwei Teelöffeln Kaviar garnieren und servieren oder bis zum Servieren kalt stellen.




Ich wünsche Euch einen wunderbaren, entspannten 4. Advent im Kreise Eurer Liebsten!


Liebe Gruesse!
Eure Elly

24. November 2013

Crostini - kleine Röstbrotscheiben à la Jamie Oliver

 

Für eine tolle Vorspeise oder ein leckeres Abendessen, ist dies eines der besten Rezepte, welches ich seit langem ausprobiert habe. Das Erste mal wurden mir Crostini als Vorspeise zu einem gemütlichen Abend bei Freunden serviert. Im Grunde eine ganz einfache Sache -  geröstetes Brot mit einem leckeren Belag - das hat so gut geschmeckt, dass ich das auch mal selbst machen wollte. Das Buch "Genial italienisch" von Jamie Oliver*, mit dem dazugehörigen Rezept stand praktischerweise bereits in meinem Bücherregal. Zuhause habe ich also nachgelesen und da das Rezept wirklich einfach ist, wurde es kurze Zeit später gleich nachgekocht. Bei der Wahl, womit man die Crostini belegt, sind der Fantasie keine Grenzen gesezt. Alles was schmeckt, kann verwendet werden. Ich habe mich fürs Erste an die Idee aus dem Kochbuch gehalten und die Corstini mit "Büffelmozzarella & Chili" und "Prosciutto, Feigen & Minze" gemacht. 

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Zubereitung
Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen (wenn möglich den Grill verwenden). Das Ciabatta in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Backofengitter verteilen und im warmen Ofen rösten. Das Brot dabei im Auge behalten, damit es nicht verbrennt. Ist die Oberseite goldbraun, die Scheiben aus dem Ofen holen, wenden und wieder in den Ofen geben, bis auch die zweite Seite goldbraun ist. Den Knoblauch schälen, halbieren und dann die gerösteten, noch warmen Ciabattascheiben damit einreiben. Anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln. Die warmen Crostini sofort mit dem gewünschten Belag garnieren.

Crostini mit Prosciutto, Feigen und Minze
Je eine Scheibe des italienischen Schinkens auf eine Scheibe Brot legen. Die Feigen mit den Händen halbieren oder in Scheiben schneiden und auf die Brotscheiben verteilen. Darüber ein paar Minzeblätter streuen, mit etwas Balsamico-Essig beträufeln und zum Schluss frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Crostini mit Büffelmozzarella und Chili
Den Büffelmozzarella mit den Händen vierteln oder in Stücke zupfen. Je ein Mozzarellaviertel auf die noch warmen Crostini legen, etwas Chili über den Käse streuen. Leicht salzen und pfeffern, mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Abschluss mit Basilikumblättern bestreuen.

Die fertigen Crostini anrichten und entweder als Vorspeise oder Hauptgericht servieren.





Guten Appetit!!
Eure Elly

23. Januar 2013

Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme


Seit dem letzten Weihnachtsfest wird meine Sammlung an Kochbüchern durch "Zu Gast bei Jamie - Die besten Rezepte aus dem Königreich"* von Jamie Oliver ergänzt. Nun wage ich mich an die Gerichte aus der englischen Küche und das erste Rezept, was ich Euch vorstellen möchte, ist "Mini-Yorkshire-Puddings mit Räucherforellencreme".  Yorkshire-Puddings sind eine britische Spezialität und werden als Beilage zu Fleischgerichten serviert. Sie schmecken wie eine Mischung aus Weißbrot und Eierkuchen, sie sind außen knusprig und innen luftig weich. Wie ich gelesen habe, kann man sie sowohl deftig als auch süß zubereiten. Ich habe mich zunächst einmal an die Yorkshire-Puddings in Verbindung mit einem Aufstrich gewagt - eine tolle Idee für eine Vorspeise oder einen kleinen Snack. In diesem Fall ist es eine Creme aus Frischkäse, Räucherforelle, Meerrettich, Zitrone und Schnittlauch. Eine tolle Kombination - cremig, ein Hauch Fisch, säuerlich frisch mit dem gewissen Etwas durch den Meerrettich. Ich kann mir das Gericht sehr gut zu einem Frühlings- oder Osterbrunch vorstellen. Es ist schnell zubereitet und schmeckt zusammen mit den Yorkshire-Puddings richtig lecker.
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Ich habe noch entdeckt, dass das Rezept mal in der Sendung "Tim Mälzer kocht! mit Jamie Oliver" vorgestellt wurde. Hier könnt Ihr Euch die Folge ansehen - viel Spaß dabei!


Zubereitung

Mini-Yorkshire-Puddings
Den Backofen auf 240° C vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert). Je ca. ½ Esslöffel Pflanzenöl in die 16 Mulden eines Mini-Muffinblechs (alternativ kann man auch ein 12er Muffin-Backblech verwenden, die Yorkshire-Puddings werden dann entsprechend größer) geben, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Das Muffinblech auf ein Backblech stellen und im oberen Ofendrittel für 10-15 Minuten erhitzen, bis das Öl zu rauchen beginnt.
In der Zwischenzeit Eier, Mehl, Milch und 1 Prise Salz mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Für eine leichtere Weiterverarbeitung kann man den Teig in einen Messbecher gießen. Das heiße Muffinblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Vertiefungen bis fast zum Rand mit Teig füllen. Das Blech wieder in den Ofen schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Puddings goldbraun und aufgegangen sind. Auf keinen Fall zwischendurch die Tür des Backofens öffnen!!!
Die Puddings aus dem Ofen nehmen und sofort aus dem Muffinblech nehmen. Eventuell auf einem Küchenkrepp etwas abtropfen lassen. Nun noch etwas abkühlen lassen und zusammen mit der Forellencreme servieren.

Räucherforellencreme
Den Frischkäse mit Zitronenschale und -saft in einer Schüssel gründlich verrühren. Den Großteil des Schnittlauchs untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Forellenfilets grob zerzupfen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse untermischen. Den Meerrettich zugeben und locker untermischen. Mit den restlichen Schnittlauchröllchen bestreuen und zusammen mit den Yorkshire-Puddings anrichten. Nach Belieben mit einigen Zitronenspalten servieren.
(Die Creme kann man übrigens auch prima schon vorher vorbereiten.)

































Und wer noch nicht mitgemacht hat, hier geht es zu meinem Blog-Geburtstag-Gewinnpiel!


Liebe Gruesse!
Eure Elly