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23. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 23 - Spaghetti alla Puttanesca mit Fenchel-Radischen-Salat


Noch einmal schlafen und dann ist Heiligabend. Gestern habe ich noch die letzte Planung für die Essen der kommenden drei Tage abgeschlossen und heute am frühen Morgen bereits den Einkauf erledigt. Bei dem ganzen Trubel habe ich mir heute Mittag aber nochmal die Zeit genommen und ein hervorragendes Essen gekocht. Pasta mit einer fruchtigen Tomatensauce, die mit Sardellen, Knoblauch, Petersilie, Oliven, Thunfisch, Chili, Zimt und Zitrone gekocht wird und den schönen Namen "Spaghetti alla Puttanesca" trägt. Dazu gab es noch einen "Fenchel-Radischen-Salat". Ich würde sagen, das ist ein richtig schönes Power-Essen - die Pasta gibt Energie, die Tomatensauce macht gute Laune und in dem Salat stecken viele Vitamine. Genau richtig um die letzten 2 Arbeitstage vor dem Weihnachtsfest zu überstehen.

Rezepte aus "Jamies 30 Minuten Menüs"






















Zubereitung

Fenchel-Radischen-Salat
Den Fenchel und die Radischen putzen, waschen und mit der Küchenmaschine (oder per Hand mit dem Messer) in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, den Saft der Zitrone darüber auspressen, 1 Schuss Olivenöl hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Salat mit den Händen durchmischen und leicht zusammendrücken. Nochmals abschmecken und schon mal auf den Tisch stellen.

Spaghetti alla Puttanesca
In einem Topf mit Salzwasser die Spaghetti nach Packungsanleitung gar kochen. Währenddessen die Sauce zubereiten. Dafür das Öl aus der Thunfischdose in eine Pfanne gießen (Fisch bleibt in der Dose) und erhitzen. Die Knoblauchzehe hineinpressen, Kapern und die Sardellenfilets (samt ihres Öls) hinzufügen. Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blätter abzupfen und die Stiele fein hacken. Die Petersilienblätter fein hacken und beiseite stellen. Bei der Chilischote den Stil entfernen und ebenfalls fein hacken. Gehackte Petersilienstiele und Chili in die Pfanne geben und mit den anderen Zutaten bei mittlerer Hitze 2 Minuten, unter Rühren anbraten. Den Thunfisch in die Pfanne geben und mit dem Löffel zerdrücken. Die gehackten Tomaten hinzugeben, den Zimt einstreuen und vor sich hin köcheln lassen. Die fertige Pasta abseihen, dabei etwas Kochwasser auffangen und zur Sauce in die Pfanne geben. Die gehackten Petersilienblätter, den Saft der Zitrone, sowie einen Schuss Olivenöl zugeben und untermischen. Auf einer Servierplatte anrichten und auf den Tisch stellen.






Guten Appetit!
Eure Elly

16. Dezember 2013

Adventskalender 2013 - 16 - Risotto mit Pangrattato


Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte in der Küche ein paar neue Sachen auszuprobieren, stand das erstmalige Kochen eines Risottos an. Ich habe Risotto zuvor noch nie probiert, weil ich dachte, dass es sehr aufwendig wäre. Man ist zwar eine Weile in der Küche beschäftigt und man muss ganz schön viel rühren, aber ich finde, dass es die Mühe wert ist. 
Für meinen ersten Versuch habe ich mir ein sehr einfaches Risotto-Rezept aus dem Kochbuch "Besser kochen mit Jamie Oliver"* ausgesucht. Es handelt sich um ein Risotto-Grundrezept mit einem knusprig, würzigem Topping aus Brotbröseln, Chili, Sardellen, Knoblauch und Zitrone - was als Pangrattato bezeichnet wird. Diese leckere Brotbröselmischung habe ich auch bereits mit Nudeln zubereitet, als "Pasta mit Pangrattato". Dies ist einfach zuzubereiten und so konnte ich mich bei dem Küchenexperiment voll auf das Risotto konzentrieren. 
Es war gar nicht so leicht, den richtigen Garpunkt für den Reis zu finden, da ich nicht wußte wie die richtige Konsistenz sich anfühlen sollte. Aber ich habe einfach immer wieder probiert und dann, ähnlich wie bei Pasta, an dem Punkt aufgehört, wo ich den Reis als angenehm auf der Zunge empfunden habe. Ich bin total happy, dass ich das ausprobiert und wieder etwas gefunden habe, was genau nach meinem Geschmack ist. Risotto wird es also wieder geben. 

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Zubereitung

Pangrattato
Zitronenschale, Knoblauch, Chilischote, Sardellen und Toastbrot (oder Ciabatta)  mit etwas Sardellenöl in der Küchenmaschine mixen. Alternativ könnt Ihr das Toast mit einem Messer zerhacken. Knoblauch fein hacken, Sardellen fein hacken, Chili im Mörser zerreiben und dann alles zusammen mit der Zitronenschale in einer Schüssel vermengen. Eine Pfanne erhitzen, einen Schuss Olivenöl hineingeben und die Brotbröselmischung darin rösten, bis sie dunkelbraun und knusprig ist. Dann auf ein Küchenpapier geben und abkühlen lassen.

Risotto - Grundrezept
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In einem weiteren Topf Olivenöl und Butter erhitzen und darin Staudensellerie und Zwiebeln für 15 Minuten bei schwacher Hitze glasig andünsten, ohne dass sie Farbe annehmen. Den Reis dazugeben und die Hitze erhöhen. Jetzt ständig rühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Zügig den Wermut oder Weißwein dazu gießen und dabei ständig weiterrühren, bis die Alkoholwolke verflogen ist und der Reis aromatisch duftet.
Dann mit einer Schöpfkelle die heiße Brühe löffelweise zugeben, dabei ständig weiter rühren und die nächste Portion erst dazugeben, wenn der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Die Hitze wieder etwas reduzieren. Die Brühe zugeben, bis der Reis alles aufgesogen hat. Das dauert in etwa 14-15 Minuten. Der Reis wird nun langsam weich, hat aber noch spürbar Biss.

Risotto - Fertigstellung
Die Hälfte der Brühe (100 ml) zu dem vorgegarten Risotto geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei ständig rühren. Die Temperatur wieder verringern und den Reis weitergaren, bis er fast sämtliche Flüssigkeit aufgenommen hat. Jetzt wieder schöpflöffelweise die restliche Brühe zugießen und wieder rühren, bis der Reis gar ist. Man sollte zwischendurch immer wieder probieren, Risotto sollte cremig-zart sein, aber noch Biss haben.
Den Topf vom Herd nehmen, Butter und Parmesan hinzufügen und unter den Risotto mischen. Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Deckel auflegen und noch 1 Minute ruhen lassen. Mit dem Salz sparsamer sein, da das Pangrattato schon recht würzig ist.
Das Risotto auf einem Teller anrichten, mit Pangrattato bestreuen und servieren.



Guten Appetit!
Eure Elly